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Beim enttäuschenden 2:2 gegen den SC Verl wartete der Trainer für seine Verhältnisse lange, um in der zweiten Hälfte die ersten Wechsel zu vollziehen. Allerdings musste sich einer seiner Schützlinge letztlich über die gesamten 90 Minuten durchquälen. : Bornschein schleppt sich durch

Дата публикации: 15-10-2026 04:00:00




Beim enttäuschenden 2:2 gegen den SC Verl wartete Trainer Alexander Ende für seine Verhältnisse lange, um die ersten Wechsel in der zweiten Hälfte zu vollziehen. Allerdings musste sich Innenverteidiger Bornschein über die vollen 90 Minuten durchquälen.



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Beim enttäuschenden 2:2 gegen den SC Verl wartete der Trainer für seine Verhältnisse lange, um in der zweiten Hälfte die ersten Wechsel zu vollziehen. Allerdings musste sich einer seiner Schützlinge letztlich über die gesamten 90 Minuten durchquälen. Bornschein schleppt sich durch

Beim enttäuschenden 2:2 gegen den SC Verl wartete Trainer Alexander Ende für seine Verhältnisse lange, um die ersten Wechsel in der zweiten Hälfte zu vollziehen. Allerdings musste sich Innenverteidiger Bornschein über die vollen 90 Minuten durchquälen.

15.10.2026 , 06:00 Uhr

Lukas Bornschein hielt bei seinem Startelf-Debüt in der Liga trotz größerer körperlicher Beschwerden durch.

Foto: Moritz Mueller

Die Stimmung bei den Profis von Drittligist Fortuna hätte nach dem 2:2 gegen den SC Verl am Sonntagabend deutlich besser sein können; das war ihnen auf dem Weg in die Kabine anzumerken. Knapp eine halbe Stunde nach Spielende schlenderten gleich drei Innenverteidiger hintereinander durch den Kabinentrakt – das Trio stand aus drei unterschiedlichen Gründen nicht im Kader. Elias Egouli fehlte gesperrt, Dominique Heintz muss weiterhin aufgrund von Oberschenkelproblemen passen und Noah Egouli läuft mittlerweile wieder in erster Linie für die Oberliga-Mannschaft auf. Dafür stand Lukas Bornschein in der Liga erstmals in der Startelf, für ihn war es allerdings eine Woche zum Vergessen.

Bornschein konnte sich schon in der dreiwöchigen Ligapause durch die Egouli-Sperre darauf vorbereiten, gegen Verl in der ersten Elf zu stehen. Beim 10:0-Sieg gegen den DSC 99 sollte der 21-Jährige am Dienstagabend eigentlich neben Tim Oberdorf auch schon beginnen, damit sich beide einspielen können. Allerdings musste sich Bornschein kurzfristig krankheitsbedingt abmelden – das steckte ihm auch fünf Tage später noch in den Knochen. Der Innenverteidiger erwischte einen gebrauchten Tag. In der ersten Hälfte verpasste er bei mehreren Verl-Angriffen den richtigen Moment, um in den Zweikampf zu gehen.

Bereits während der Halbzeit Beschwerden mitgeteilt

In der Entstehung der Großchance der Gäste in der 21. Minute entschied sich Bornschein, zu früh aus der Kette zu rücken, wurde überspielt – und musste dann hinterherlaufen, ohne noch entscheidend in die Duelle zu kommen. Ähnlich schwach war auch sein Kettenverhalten beim 2:2. Wieder rückte der ehemalige HSV-Spieler aus der letzten Linie heraus, um aktiv zu verteidigen, kam aber nicht an den Ball. Letztlich musste Erik Wekesser seinem Gegenspieler folgen. Profiteur war Verls Außenverteidiger Janne Berner, der dadurch ungestört auf Louis Lord zulaufen konnte und den zweiten Treffer für die Ostwestfalen erzielte.

Bornschein kam bereits während der Partie auf Trainer Alexander Ende zu, um ihm mitzuteilen, dass er mit Problemen zu kämpfen hatte, wie der 47-Jährige nach Abpfiff verriet: „Lukas hat schon in der Halbzeit signalisiert, dass er Bedenken hat, ob es über 90 Minuten geht. Er kam aus einer Erkältung und hat eine Reaktion in den Waden gespürt.“ Da allerdings in Heintz, Elias Egouli und Meiser gleich drei Innenverteidiger mit Drittliga-Format gefehlt hatten, waren die Optionen für Ende rar. Die Notlösung wäre gewesen, Marcel Benger einzuwechseln. „Wenn wir anderes Personal zur Verfügung gehabt hätten, hätten wir wohl frische Beine gebracht – auch, um einen Spieler auf dem Platz zu haben, dem es beim Durchverteidigen leichter fällt“, erklärte Ende. „Da haben wir den Kräfteverschleiß gemerkt. Er war nicht mehr ganz so frisch auf den Beinen.“

Für Bornschein war es ein unglücklicher Umstand. Nach soliden Auftritten als Einwechselspieler in der Liga gelang es dem 21-Jährigen nicht, den nächsten Schritt zu machen – und Eigenwerbung für weitere Einsätze von Beginn an zu betreiben. Während es für Bornschein nun gilt, sich von intensiven 90 Minuten, in denen er sich durchbeißen musste, zu erholen, steht Elias Egouli nach abgesessener Sperre in den Startlöchern, um seinen Teamkollegen beim Spiel in Münster am Mittwoch (19 Uhr) wieder zu ersetzen.

Zimmermanns ehrliche Einschätzung

Seine Führungsrolle nimmt Matthias Zimmermann im komplett umstrukturierten Düsseldorfer Kader einmal mehr vollends an. Durch die Freistellung von Alexander Ende und die Beförderung von Jens Langeneke sieht der Routinier persönlich Potenzial. Zimmermanns ehrliche Einschätzung

Zwei Systeme bieten sich als Rauten-Ersatz an

Jens Langeneke hat mit Blick auf seinen breiten Kader einige Optionen, um für seine Düsseldorfer Mannschaft in eine passende Grundordnung zu finden. Die gehen auch weit über das gewohnte Rautensystem und Langenekes 4-2-3-1 aus der U23 hinaus. Zwei Systeme bieten sich als Rauten-Ersatz an

Egouli fehlt bei Langeneke-Debüt

Der neue Cheftrainer des Drittligisten steht am Samstag vor seinem ersten Pflichtspiel. Allerdings bekam die Ausfallliste für das Spiel in Rostock kurzfristig Zuwachs. So bewertet der 49-Jährige die Situation und spricht über seine Gefühle vor dem Einstand. Egouli fehlt bei Langeneke-Debüt

Die Gewinner des Trainerwechsels

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Seine Lockerheit sticht hervor

Für Jens Langeneke standen am Dienstag gleich mehrere erste Male in seiner neuen Rolle an. Erst drehte sich alles um die Einheit mit den Spielern, dann stellte sich die Vereinslegende den Fragen der Journalisten, beides aber in demselben Modus. Seine Lockerheit sticht hervor

Ende reagiert auf Unmut der Fans

In der 82. Minute hatte ein Teil der Düsseldorfer Anhänger genug gesehen und forderte deutlich hörbar die Entlassung des Chefcoachs. Nicht einmal eine Stunde nach dem 2:2 gegen Verl äußerte sich Alexander Ende zu diesem Novum. Ende reagiert auf Unmut der Fans

Fortuna lässt sich zu häufig „einlullen“

19 neue Spieler haben die Düsseldorfer im Sommer verpflichtet, noch mehr Profis haben den Verein nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga verlassen. Allerdings hat ein großes Problem die Sommerpause überdauert. Der Frust darüber ist auch dem Trainer anzumerken. Fortuna lässt sich zu häufig „einlullen“

Lässt der Ausschuss alle Kandidaten zu?

Wegen des sportlichen Niedergangs der Düsseldorfer streben so viele Personen ein Mandat im Kontrollgremium an wie selten zuvor. Den Wahlausschuss stellt die hohe Bewerberzahl allerdings vor ein Problem: Trifft er eine Vorauswahl oder dürfen alle Interessenten am 15. November antreten? Lässt der Ausschuss alle Kandidaten zu?

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