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Andreas Müller zählte beim wichtigen 2:1-Erfolg im Münsterland zu den besten und gefährlichsten Spielern der Düsseldorfer. Das lag nicht nur an seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich. : 78 chaotische Sekunden

Дата публикации: 16-10-2026 04:00:00




Andreas Müller zählte beim Düsseldorfer 2:1-Erfolg bei Preußen Münster zu den besten und gefährlichsten Spielern im Team von Trainer Alexander Ende – das lag nicht nur an seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich.



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Andreas Müller zählte beim wichtigen 2:1-Erfolg im Münsterland zu den besten und gefährlichsten Spielern der Düsseldorfer. Das lag nicht nur an seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich. 78 chaotische Sekunden

Andreas Müller zählte beim Düsseldorfer 2:1-Erfolg bei Preußen Münster zu den besten und gefährlichsten Spielern im Team von Trainer Alexander Ende – das lag nicht nur an seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

16.10.2026 , 06:00 Uhr

Andreas Müller sorgte beim Auswärtsspiel in Münster für den Fortuna-Ausgleich.

Foto: Moritz Mueller

In der noch jungen Saison hat es sich eingebürgert, dass Andreas Müller nach den Spielen von Drittligist Fortuna gerne in die Mixed-Zone-Gespräche mit den lokalen Journalisten geschickt wird. Beim 2:1-Erfolg in Münster lag der Hintergrund am Mittwochabend auf der Hand – Müller leitete mit seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich in der 64. Minute die Wende ein. Abseits des Rasens fällt der 26-Jährige durch seine trockene Art auf, die sich gerade in Pressegesprächen zeigt. Auch nach dem Duell mit dem Mitabsteiger sorgte er wieder für eine Reaktion, mit der wahrlich nicht zu rechnen war.

Eine der ersten Nachfragen an Müller zielte auf die vermutlich chaotischste Phase der Partie ab. Dabei war das Muster in beiden Situationen, die diese kurze Spielphase einrahmen, im Grunde deckungsgleich: Anas Slimani lässt Gegenspieler Romario Rösch auf der linken Außenbahn ganz alt aussehen und spielt den Ball nach dem gewonnenen Laufduell flach auf den zweiten Pfosten. In beiden Situationen stand Müller bereit: Bei 62:45 Minuten ging der Ball nicht ins Netz, bei 64:03 Minuten schlug er wiederum ein – zwei Situationen und zwei verschiedene Reaktionen bei Fortunas Sommer-Verpflichtung binnen 78 Sekunden.

In der 63. Minute riss der 26-Jährige sofort die Hände nach oben und forderte einen Handelfmeter. Der Ball wurde noch auf der Linie gestoppt – nach Meinung des Schiedsrichtergespanns allerdings ohne einen Regelverstoß. Müllers erste Reaktion überraschte durchaus, weil die wiederum weder im Stadion noch im Fernsehbild zu erkennen war: „Ich muss zugeben, der wäre wohl ohnehin nicht reingegangen, was bodenlos ist.“ Allerdings ergänzte der ehemalige Karlsruher dann: „Ich finde schon, dass er den Ball beim Rutschen gegen die Hand bekommt.“

Müllers abschließende Reaktion auf die Frage zum ersten seiner beiden Abschlüsse in der zweiten Hälfte passte zu seiner trockenen Art: „Keine Ahnung, ist mir auch egal.“ Dass das Handspiel und der damit verbundene mögliche Platzverweis für den Münsteraner letztlich keine allzu große Rolle spielte, lag zum einen natürlich am Düsseldorfer Last-Minute-Sieg. Für Müller persönlich dürfte eine ähnlich große Rolle spielen, dass eben nur 78 Sekunden später dann doch das 1:1 aus einer vergleichbaren Situation fiel. Diesmal konnte der Abschluss des Mittelfeldspielers nicht mehr gestoppt werden. „Den Weg in den Strafraum macht man gefühlt 20-mal umsonst. Wenn es aber klappt, sind die Situationen eklig zu verteidigen“, betonte Müller.

Der zentrale Mittelfeldspieler, der in Münster wieder neben Jorrit Hendrix und vor Elias Arden auf der etwas offensiveren Achterposition agierte, hatte bereits die beste Torchance in der ersten Hälfte. Sein strammer Distanzschuss ging aber knapp am linken Pfosten vorbei. Damit hätte er für die zu dem Zeitpunkt verdiente Führung sorgen können; es gelang ihm aber ebenso wenig wie seinen Mitspielern. An die Besonderheiten seines neuen Klubs hat sich Müller aber offensichtlich schon gewöhnt: „Es war ein typisches Fortuna-Düsseldorf-Spiel in dieser Saison. Wir können nicht in Führung gehen und schaffen es doch noch, das Spiel umzubiegen.“

Da werden ihm die Fans, die Fortuna seit vielen Jahren verfolgen, zustimmen.

Zimmermanns ehrliche Einschätzung

Seine Führungsrolle nimmt Matthias Zimmermann im komplett umstrukturierten Düsseldorfer Kader einmal mehr vollends an. Durch die Freistellung von Alexander Ende und die Beförderung von Jens Langeneke sieht der Routinier persönlich Potenzial. Zimmermanns ehrliche Einschätzung

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Seine Lockerheit sticht hervor

Für Jens Langeneke standen am Dienstag gleich mehrere erste Male in seiner neuen Rolle an. Erst drehte sich alles um die Einheit mit den Spielern, dann stellte sich die Vereinslegende den Fragen der Journalisten, beides aber in demselben Modus. Seine Lockerheit sticht hervor

Zwei weitere Bewerber für den Fortuna-Aufsichtsrat

Ihre Unterlagen sind erst nach dem Ablauf der Frist eingetroffen, dennoch waren sie pünktlich: Deshalb ist die Zahl der Interessenten für einen Platz im Kontrollgremium des Drittligisten noch einmal gestiegen. Der genaue Grund hat mit der Post zu tun. Zwei weitere Bewerber für den Fortuna-Aufsichtsrat

DSD erlebt Gefühlsschwankungen

Erst der Befreiungsschlag mit dem ersten Saisonsieg, dann der Rückfall ans Tabellenende: Hockey-Bundesligist DSD erlebt ein Wochenende mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. Während beim 6:1 in München fast alles gelingt, kosten beim Berliner HC Schwächen bei den Strafecken und eine mangelnde Chancenverwertung wichtige Punkte. DSD erlebt Gefühlsschwankungen

Fortuna lässt sich zu häufig „einlullen“

19 neue Spieler haben die Düsseldorfer im Sommer verpflichtet, noch mehr Profis haben den Verein nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga verlassen. Allerdings hat ein großes Problem die Sommerpause überdauert. Der Frust darüber ist auch dem Trainer anzumerken. Fortuna lässt sich zu häufig „einlullen“

Hottmann opfert sich in Münster auf

Beim ganz späten 2:1-Erfolg im Preußenstadion spielte der Angreifer die Hauptrolle. Dabei stand sein Einsatz aus gesundheitlichen Gründen durchaus Spitz auf Knopf. Doch der 26-Jährige vertraute seinem Gefühl sowohl vor der Partie als auch in der entscheidenden Situation. Hottmann opfert sich in Münster auf

Bornschein schleppt sich durch

Beim enttäuschenden 2:2 gegen den SC Verl wartete der Trainer für seine Verhältnisse lange, um in der zweiten Hälfte die ersten Wechsel zu vollziehen. Allerdings musste sich einer seiner Schützlinge letztlich über die gesamten 90 Minuten durchquälen. Bornschein schleppt sich durch

Lässt der Ausschuss alle Kandidaten zu?

Wegen des sportlichen Niedergangs der Düsseldorfer streben so viele Personen ein Mandat im Kontrollgremium an wie selten zuvor. Den Wahlausschuss stellt die hohe Bewerberzahl allerdings vor ein Problem: Trifft er eine Vorauswahl oder dürfen alle Interessenten am 15. November antreten? Lässt der Ausschuss alle Kandidaten zu?

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