Seit Jahren gibt es in der City keine klassische Frittenbude. Aus Sicht von Schausteller Norbert Lupp, dessen Familie einen Imbiss auf dem Weihnachtsmarkt betreibt, lohnt sich das in Grevenbroich finanziell nicht. Wie reagiert die Stadt auf diese Marktlücke?
19.10.2026 · 04:50 Uhr
Christina Zießow verkauft in der Pommesbude von Familie Lupp auf dem Grevenbroicher Weihnachtsmarkt.
Foto: Kandzorra, ChristianGrevenbroich · Seit Jahren gibt es in der City keine klassische Frittenbude. Aus Sicht von Schausteller Norbert Lupp, dessen Familie einen Imbiss auf dem Weihnachtsmarkt betreibt, lohnt sich das in Grevenbroich finanziell nicht. Wie reagiert die Stadt auf diese Marktlücke?
Eigentlich sollte das Geschäft in diesem Zeitraum brummen, könnte man meinen. Weil es die klassische Pommesbude in der Innenstadt nicht mehr gibt, bedient Schausteller-Familie Lupp schon in den Tagen, bevor der Weihnachtsmarkt öffnet, mit ihrem Stand eine Marktlücke. Am 9. November beginnt in diesem Jahr der Aufbau der Bude, spätestens am 11. November soll es dann wieder Currywurst, Fritten, Frikadellen und Reibekuchen auf dem Grevenbroicher Marktplatz geben. „Mit Blick auf die letzten Jahre weiß ich, dass der Umsatz in den Tagen vor dem Weihnachtsmarkt noch nicht sehr hoch ist“, sagt Norbert Lupp, der seit 30 Jahren mit der Frittenbude am Start ist. Betrieben wird der Imbiss mittlerweile von seinem Sohn Marlon Lupp und dessen Freundin Christina Zießow.