Die Stadt arbeitet auf die Transformation für die Zeit nach dem Kohleausstieg hin. Zuletzt wurde eine Vereinbarung getroffen, was die Entwicklung einer 175 Hektar großen Fläche angeht. Für diesen Schritt gibt es jetzt viel Lob aus der SPD.
20.10.2026 · 17:00 Uhr
Bei der Entwicklung geht es um dieses Flächen-Band, das sich vom Kraftwerk Frimmersdorf im Osten bis zu den Tagesanlagen im Westen zieht.
Foto: Perspektive.Struktur.Wandel. GmbHGrevenbroich · Die Stadt arbeitet auf die Transformation für die Zeit nach dem Kohleausstieg hin. Zuletzt wurde eine Vereinbarung getroffen, was die Entwicklung einer 175 Hektar großen Fläche angeht. Für diesen Schritt gibt es jetzt viel Lob aus der SPD.
Eine 175 Hektar große Fläche zwischen dem Kraftwerk Frimmersdorf und dem „Eingang“ zum Tagebau Garzweiler soll auch nach Ende der Braunkohleförderung ein Kostenpflichtiger Inhalt wichtiger Standort für Industrie und Gewerbe bleiben. Am Reisdorfer Weg stehen die sogenannten Tagesanlagen. Dazu gehören unter anderem Werkstätten, Lager für Maschinen und eine Wache der Werkfeuerwehr. All das wird nach Ende des Betriebs nicht mehr gebraucht. Gleiches gilt für die Tagebauverwaltung an der Erftstraße und noch dazu für eine große Lagerstätte am Langen Weg in Gindorf. Die Stadt hatte sich kürzlich in Person von Bürgermeister Klaus Krützen mit dem Land und RWE darauf verständigt, neue Perspektiven für diese Flächen zu schaffen. Die Grevenbroicher SPD begrüßt diesen Schritt.
„Wer neue Unternehmen gewinnen und Investitionen ermöglichen will, muss rechtzeitig die Voraussetzungen dafür schaffen. Bürgermeister Klaus Krützen beweist mit dieser Initiative Weitblick und Gestaltungswillen. Er wartet nicht darauf, dass der Strukturwandel passiert, sondern packt ihn aktiv an“, erklärt der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Daniel Rinkert. Die Flächen rund um die heutigen Tagebauanlagen bieten demnach die Chance, neue Unternehmen anzusiedeln und bestehende industrielle Strukturen weiterzuentwickeln. Für die SPD gehe es dabei auch um „gute Beschäftigungsperspektiven“ für die Menschen in der Region.
„Hinter dem Strukturwandel stehen Menschen, Familien und berufliche Existenzen. Viele Beschäftigte haben über Jahrzehnte dafür gesorgt, dass unsere Region zuverlässig mit Energie versorgt wird. Sie haben mit ihrer Arbeit unseren Wohlstand gesichert. Deshalb muss unser Anspruch sein, dass auch die nächste Generation hier gute, sichere und tarifgebundene Arbeitsplätze findet“, sagt SPD-Ratsherr Daniel Kober.
Stadt, Land und RWE haben konkret verabredet, in den kommenden Jahren Grundlagen zu erarbeiten und Optionen für die Zeit nach dem Bergbau zu prüfen. Die Areale zwischen Kraftwerk und Tagebau gelten als besonders interessant, weil sie planerisch für Gewerbe und Industrie gesichert und sofort verfügbar sind.
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