Wie lange wir schlafen, hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Doch auch die Qualität des Schlafes spielt eine entscheidende Rolle, so etwa der Traum- und Tiefschlaf.
Wie lange wir schlafen, hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Doch auch die Qualität des Schlafes spielt eine entscheidende Rolle, so etwa der Traum- und Tiefschlaf.
Wie viel Schlaf ist gesund? Bei der Frage nach der optimalen Dauer der nächtlichen Erholung kursieren viele unterschiedliche Empfehlungen. Eine neue Untersuchung liefert nun interessante Hinweise darauf, wie Schlaf mit unserer langfristigen Gesundheit zusammenhängt.
Bei 86 Krankheitsbildern fanden die Forschenden einen nichtlinearen Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Erkrankungsrisiko. Demnach ist bei sechs bis acht Stunden Schlaf das statistisch errechnete Erkrankungsrisiko bei 69 Krankheiten, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz, am geringsten.
Doch auch die Qualität des Schlafs scheint dabei entscheidend zu sein.
Interessant ist, dass die Forschenden nicht nur auf die Uhr schauten. Mehr REM-Schlaf, also Traumschlaf, war mit einem geringeren Risiko für 83 verschiedene Erkrankungen verbunden. Dazu gehörten unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Demenz und Alzheimer. Auch mehr Tiefschlaf zeigte bei mehreren Erkrankungen einen günstigen Zusammenhang.
Umgekehrt waren häufigeres nächtliches Wachliegen und unregelmäßige Schlafzeiten mit einem erhöhten Risiko für einige Erkrankungen verbunden – darunter Depressionen und Angststörungen.
Das spricht dafür, dass guter Schlaf nicht allein bedeutet, möglichst lange im Bett zu liegen. Entscheidend könnten auch Regelmäßigkeit, Schlafkontinuität und eine ausgewogene Schlafarchitektur sein.
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Menschen, die weniger als sechs Stunden schliefen, zeigten im Vergleich zur Gruppe mit sechs bis acht Stunden für zahlreiche Erkrankungen ein höheres Risiko. Besonders deutlich waren die Zusammenhänge bei einer Schlafdauer von weniger als fünf Stunden. So war sehr kurzer Schlaf unter anderem mit einem höheren Risiko für
verbunden.
Wer gelegentlich schlecht oder kurz schläft, muss sich aufgrund dieser Studie nicht sofort Sorgen machen. Die Untersuchung zeigt Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkung-Beziehungen.
Es lässt sich also nicht daraus schließen, dass mehr Schlaf automatisch Krankheiten verhindert. Trotzdem liefert die Untersuchung einen wichtigen Hinweis: Wer dauerhaft sehr wenig schläft, sollte versuchen, seine Schlafdauer mit regelmäßigen Schlafzeiten zu erhöhen.
Für die im Fachjournal „PLOS Medicine“ veröffentlichte Studie hatten Forschende Daten von 95.559 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der britischen UK Biobank ausgewertet. Die Probanden trugen jeweils sieben Tage lang einen Bewegungssensor am Handgelenk. Mithilfe eines Algorithmus konnten die Forschenden daraus unter anderem
ableiten. Anschließend wurden die Teilnehmer fast neun Jahre lang beobachtet.
Was tun, wenn das Schlafen schwerfällt? Ein paar einfache Gewohnheiten können helfen:
Von teleschau
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