Zur dunkler werdenden Jahreszeit rechnet die Polizei mit mehr Wohnungseinbrüchen. Zum Aktionstag am 25. Oktober berät ein Experte telefonisch, wie Bewohner sich schützen. Schon ein gekipptes Fenster kann zum Risiko werden.
21.10.2026 · 17:42 Uhr
Neuss · Zur dunkler werdenden Jahreszeit rechnet die Polizei mit mehr Wohnungseinbrüchen. Zum Aktionstag am 25. Oktober berät ein Experte telefonisch, wie Bewohner sich schützen. Schon ein gekipptes Fenster kann zum Risiko werden.
Die dunkler werdenden Monate sind die Zeit, in der die Zahl der Wohnungseinbrüche zunimmt. Auch im Rhein-Kreis Neuss rechnet die Polizei mit verstärkter Aktivität von Einbrechern. Zum Tag des Einbruchschutzes am Sonntag, 25. Oktober, bietet die Polizei deswegen eine telefonische Präventionssprechstunde an: Von 10 bis 16 Uhr steht Rainer Ippers, Fachberater für Kriminalprävention und Einbruchsschutz, für Gespräche zur Verfügung und gibt individuelle Tipps. Erreichbar ist er unter der Rufnummer 02131 30025518.
Darüber hinaus nennt die Polizei generelle Verhaltenstipps, um einem Einbruch vorzubeugen. Die Beamten appellieren etwa daran, die Haustür beim Verlassen immer abzuschließen – selbst für eine kurze Abwesenheit. Auch Fenster, Balkon- und Terrassentüren sollten geschlossen werden. Dabei gilt: „Gekippte Fenster sind offene Fenster“, heißt es von der Behörde. Außerdem sollten niemals Hinweise auf die eigene Abwesenheit über soziale Medien oder auf dem Anrufbeantworter gegeben werden. Volle Briefkästen oder ein länger unbewegtes Auto seien für Einbrecher ein Anzeichen, dass jemand nicht zu Hause ist. Durch das regelmäßige Leeren des Briefkastens, beispielsweise durch einen Nachbarn, oder durch steuerbare Lichteffekte sehe das Gebäude dagegen auch im Urlaub bewohnt aus.
Die Polizei rät außerdem davon ab, einen Schlüssel draußen zu verstecken. Und bei einem Verlust des eigenen Schlüssels sollte der Schließzylinder ausgetauscht werden. Auch kann auf fremde Personen in der Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück geachtet werden. Bei verdächtigen Beobachtungen sollte sofort die Polizei informiert werden.
Darüber hinaus kann auch in gesicherte Türen und Fenster investiert werden. „Einbrecher arbeiten häufig mit einfachstem Material und unter Zeitdruck, wenn der Einstieg nicht sofort gelingt, lassen sie meist sehr schnell von ihrem Vorgehen ab“, heißt es von der Polizei. Hier gebe es Angebote bei Fachfirmen. Die Polizei bietet auch dazu eine kostenfreie und herstellerneutrale Beratung an. Ein Termin hierfür kann unabhängig von der Telefonsprechstunde am Aktionstag unter 02131 3000 vereinbart werden.
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