Teufel schnürt mit dem Kombo 62 CD-Receiver und den Stereolautsprechern Ultima 20 ein kleines Kraftpaket. Was die vielseitige Stereoanlage Ultima 20 Kombo 2 SE kann und warum sie Soundbars wegbläst, erklärt der Test.
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Teufel schnürt mit dem Kombo 62 CD-Receiver und den Stereolautsprechern Ultima 20 ein kleines Kraftpaket. Was die vielseitige Stereoanlage Ultima 20 Kombo 2 SE kann und warum sie Soundbars wegbläst, erklärt der Test.
Testnote
1,4
sehr gut
Mit seinem sachlichen Design wirkt der Teufel Kombo 62 CD-Receiver zeitlos, dazu passt seine Eignung für Medien aus vielen Jahrzehnten: Von Radio über CD bis Spotify reicht die Bandbreite. Bluetooth ist ebenfalls dabei, nur nicht AirPlay und Chromecast oder alternative Streaming-Angebote. Das erwies sich als einziges Manko im Test. Mit HDMI ist dafür der bestmögliche Anschluss für Fernseher vorhanden – damit können nur wenige kompakte Stereoanlagen aufwarten. Die Ultima 20 Stereoboxen passen perfekt dazu, insgesamt klingt die Kombination so voluminös, sauber und warm, wie es kleineren Boxen oder Soundbars kaum gelingt.
Pro
Kontra
Inhaltsverzeichnis
Für Musikwiedergabe mit richtig gutem Klang ist eine
Stereoanlageimmer noch eine sichere Bank: Mit zwei Lautsprecherboxen für ordentliches Klangvolumen und für eine glaubhafte Bühnenabbildung sowie mit Abspielmöglichkeiten für alle gewünschten Musikquellen. Der neue Teufel Kombo 62 bietet genau das in sehr kompakter Form. Obendrein ist er mit einem HDMI-Anschluss ausgestattet. Der ist die beste und komfortabelste Möglichkeit, auch den Fernsehton über die Anlage wiederzugeben. Und das zu einem Preis, den sehr gute
Soundbarsgern übersteigen. Alles bestens also? Fast, wie unser Test des Komplettpakets Teufel Ultima 20 Kombo 2 SE zeigt.
Kombo 62 plus Ultima 20 im Test
Der Teufel Kombo 62 CD-Receiver ist eine vielseitige, mit einer Grundfläche von 34 x 26 Zentimetern schön kompakte Stereoanlage. Lautsprecherkabel sind dabei, Boxen allerdings nicht. Wer bereits ein funktionstüchtiges Boxenpaar besitzt, kann das weiter nutzen. Alternativ bietet der Markt unzählige geeignete Modelle. Hersteller Teufel empfiehlt dazu seine Standboxen Ultima 40 oder die kompakten Regallautsprecher Ultima 20. Mit denen trat der Kombo 62 gemeinsam zum Test an – eine noch leicht unterzubringende Kombination für 900 Euro. Während der Kombo 62 schwarz ist, sind die Boxen in Schwarz und Weiß lieferbar. Die Verarbeitung wirkt tadellos, auch wenn der große Lautstärkeregler etwas wackelig und rau läuft. Dahinter arbeitet aber eine elektronische und damit verschleißfreie Regelung, die auch nach vielen Jahren der Nutzung nicht mit Wackelkontakten oder Kratzgeräuschen wie bei alten HiFi-Geräten nervt. Mit dem kleinen Farbdisplay daneben und wenigen Tasten wirkt die Vorderseite übersichtlich und aufgeräumt, links ist der Einschubschlitz des eingebauten CD-Spielers zu sehen. Außer mit herkömmlichen Audio-CDs kommt er auch mit MP3-CDs zurecht.

Mit dem Teufel Kombo 62 sind Podcasts und Internetradiosender abrufbar, Spotify Connect gibt es ebenfalls.
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Der Teufel Kombo 62 spielt fast alles
Die Rückseite des Teufel Kombo 62 CD-Receivers ist gut mit Anschlüssen bestückt, die Vielfalt an Abspielmöglichkeiten lassen sie aber nur erahnen:
Für kräftigere Bässe ist ein Subwoofer anschließbar. Einen Kopfhöreranschluss gibt es obendrein, praktischerweise an der Vorderseite. Nicht verfügbar sind trotz Netzwerkverbindung AirPlay, Chromecast und Zugriffe auf freigegebene Musikordner im Heimnetzwerk.

Mit dem großen Multifunktions-Drehknopf und dem Farbdisplay ist der Teufel Kombo 62 CD-Receiver einfach bedienbar.
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Trotz des großen Funktionsumfangs ist die Bedienung der Teufel Kombo 62 nicht kompliziert. Am CD-Receiver gelingt die Auswahl der gewünschten Programmquelle mit einer Taste und dem großen Dreh-Drück-Regler, der im Normalfall als Lautstärkeregler dient. Das Display zeigt die Wahl an, die etwas weit nach hinten versetzte Einbaulage erschwert nur beim Blick von oben die Lesbarkeit. Mit dem Dreh-Drück-Knopf gelingen auch grundlegende Einstellungen, etwa für das Heimnetzwerk oder für Bässe und Höhen. Darüber hinaus gehört eine übersichtliche Fernbedienung zum Lieferumfang – praktisch für alles, was ohne Display einstellbar ist. Obendrein bietet Teufel eine App zur Steuerung des Kombo 62 CD-Receivers an.

Die Teufel Ultima 20 bieten richtig guten Klang fürs Geld und ergänzen den Kombo 62 sehr gut.
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Kleine Boxen mit feiner Klangqualität
Die zum Test ausgesuchten Lautsprecherboxen Teufel Ultima 20 sind relativ groß, passen aber mit 22 Zentimeter Breite und 34 Zentimeter Höhe leicht in gängige Regale. Das vergleichsweise üppige Volumen bietet dem immerhin 16 Zentimeter großen Basslautsprecher gute Bedingungen für vollen Klang. Darüber ist ein kleinerer Lautsprecher für hohe Tonlagen eingebaut. Diese Bestückung erinnert wie das Design an die
Teufel Ultima 25 Aktiv, die sich mit eingebauten Verstärkern von den 20ern unterscheiden und damit ohne einen Receiver wie den Kombo 62 auskommen. Die Ultima 20 geben Musik ähnlich natürlich und warm mit wuchtigen Bässen wieder. Bei guter Platzierung auf gleicher Höhe und in jeweils gleichem Abstand zum Hörplatz stellt sich zudem ein schöner Stereoeffekt mit klarer Abbildung von Instrumenten oder – bei Filmton – von Geräuschen rund um die Szenerie ein. Sollten je nach Aufstellung die Bässe dröhnen, hilft eine Reduzierung im Einstellmenü des Kombo um ein bis zwei Stufen. Wer die Höhen als zu blass empfindet, dreht sie um eine Stufe auf. Unabhängig davon bleiben die Klangfarben schön natürlich mit sattem Volumen und unverzerrtem Klang bis in hohe Lautstärken. Damit hängt das Tandem aus Teufel Kombo 62 und Ultima 20 ähnlich konzipierte Anlagen wie die
Denon Ceol N12ab, die allerdings meistens auch kleiner sind. So souverän und voluminös klingen auch nur wenige Soundbars, gerade bei Sprachwiedergabe macht sich das bemerkbar. Nur ganz wenige Modelle können da mithalten, und die sind dann eher teurer als das komplette Teufel-Set.
Teufel
Test-Fazit Teufel Kombo 62 & Ultima 20
Mit seinem sachlichen Design wirkt der Teufel Kombo 62 CD-Receiver zeitlos, dazu passt seine Eignung für Medien aus vielen Jahrzehnten: Von Radio über CD bis Spotify reicht die Bandbreite. Bluetooth ist ebenfalls dabei, nur nicht AirPlay und Chromecast oder alternative Streaming-Angebote. Das erwies sich als einziges Manko im Test. Aber: Mit HDMI ist der bestmögliche Anschluss für Fernseher vorhanden – damit können nur wenige kompakte Stereoanlagen aufwarten. Die Ultima-20-Stereoboxen passen perfekt dazu; insgesamt klingt die Kombination so voluminös, sauber und warm, wie es kleineren Boxen oder Soundbars kaum gelingt.
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