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KVM-Switch AV Access iDock B10 im Test: 8K, USB-C und 100 Watt PD

Дата публикации: 23-10-2026 13:34:00

Das AV Access iDock B10 verbindet PC und Laptop mit zwei Monitoren: 4K bei 165 Hz, 100 W per USB-C und Gigabit-LAN. Wie gut das klappt, zeigt der Test.

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Das AV Access iDock B10 verbindet PC und Laptop mit zwei Monitoren: 4K bei 165 Hz, 100 W per USB-C und Gigabit-LAN. Wie gut das klappt, zeigt der Test.

Das AV Access iDock B10 verbindet zwei grundverschiedene Rechner mit zwei Monitoren. Der Desktop-PC findet per HDMI 2.1 und Displayport 2.0 Anschluss. Der Laptop braucht nur ein einziges USB-C-Kabel, über das er auch mit bis zu 100 W lädt. Auf dem Papier liefert der KVM-Switch bis zu 8K bei 60 Hz oder 4K bei 165 Hz. Viele Konkurrenten mit HDMI 2.0 enden bei 4K mit 60 Hz.

Damit richtet sich das iDock B10 an alle, die Gaming-PC und Arbeitslaptop an schnellen Monitoren betreiben. Mit 290 Euro gehört es allerdings zu den teuren Modellen am Markt. Unser Test zeigt, ob die hohen Bildwiederholraten in der Praxis ankommen, wie schnell der USB-Transfer ausfällt und ob der Preis gerechtfertigt ist. Das Testgerät hat uns AV Access zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung

Das iDock B10 fällt flach aus. Es misst 220 × 100 × 25,2 mm und wiegt 330 g. Das graue Gehäuse sieht auf den ersten Blick nach Aluminium aus. Erst beim Anfassen zeigt sich, dass es aus Kunststoff besteht. Gerade bei diesem Preis enttäuscht uns das ein wenig. An der Verarbeitung gibt es trotzdem nichts zu beklagen, sie ist ordentlich.

Die Anschlüsse sind übersichtlich angeordnet. Aufdrucke am Gehäuse trennen klar zwischen den Eingängen für den Desktop-PC und den Laptop. Das erleichtert die Verkabelung.

Im Alltag rückt das Gehäuse ohnehin in den Hintergrund. Zum Umschalten kann man statt des integrierten Knopfs auch eine kabelgebundene Fernbedienung (EXB01) mit Druckknopf nutzen. Zwei LEDs darauf zeigen, welcher Rechner gerade aktiv ist. Das Dock selbst kann so hinten auf dem Schreibtisch verschwinden. Seine Betriebsbedingungen liegen bei Temperaturen von 0 bis 45 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 20 % bis 90 % (nicht kondensierend).

Der Lieferumfang ist üppig. Neben der Fernbedienung liegen ein Netzteil mit 20 V und 6 A (120 W) sowie ein HDMI-2.1-Kabel und ein Displayport-1.4a-Kabel mit je 1,5 m bei. Hinzu kommen ein USB-C-auf-USB-C-Kabel nach USB 3.2 Gen 2 (1 m) und ein USB-A-auf-USB-C-Kabel (1,8 m).

Anschlüsse & Funktionen

Das iDock B10 unterscheidet klar zwischen zwei Rechnertypen. Ein Desktop-PC, Gaming-PC oder Mini-PC nutzt die Eingänge für HDMI 2.1 und Displayport 2.0. Beide schaffen bis zu 8K bei 60 Hz oder 4K bei 165 Hz. Für die USB-Peripherie verbindet ein separates USB-C-Kabel den PC mit dem Switch. Der Displayport-Eingang unterstützt UHBR 13.5 (Ultra High Bit Rate) mit 13,5 GBit/s pro Datenleitung.

Der Laptop braucht dagegen nur ein einziges USB-C-Kabel. Darüber laufen Bild, Ton und USB 3.2 Gen 2 mit bis zu 10 GBit/s. Zusätzlich lädt das Dock den Laptop per PD (Power Delivery) mit bis zu 100 W. Beim Bild gibt es allerdings eine Einschränkung: Über USB-C sind maximal 8K bei 30 Hz oder 4K bei 120 Hz möglich. Für die meisten Arbeitslaptops reicht das, an die 165 Hz des PC-Eingangs kommt es aber nicht heran.

AV Access iDock B10 – Bilderstrecke

AV Access iDock B10 – Bilderstrecke

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AV Access iDock B10 – Bilderstrecke

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KVM-Switch AV Access iDock B10 im Test

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AV Access iDock B10 – Bilderstrecke

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AV Access iDock B10 – Bilderstrecke

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Die beiden Monitore hängen an je einem Ausgang mit HDMI 2.1 und Displayport 2.0, ebenfalls mit bis zu 8K bei 60 Hz oder 4K bei 165 Hz. Das Dock unterstützt unter anderem WQHD, UWQHD (3440 × 1440) und 4K mit bis zu 165 Hz sowie 5K (5120 × 2880) mit bis zu 120 Hz. Wichtig: Eine Konvertierung zwischen HDMI und Displayport findet nicht statt. Der HDMI-Eingang versorgt den HDMI-Monitor, der Displayport-Eingang den Displayport-Monitor. Für zwei Bildschirme muss der PC also beide Anschlüsse belegen. Das beiliegende Displayport-Kabel entspricht nur dem Standard DP 1.4a. Wer die volle Bandbreite von UHBR 13.5 ausreizen will, braucht ein zertifiziertes DP80-Kabel.

Für Peripherie stehen fünf USB-A-Buchsen bereit. Zwei davon sitzen vorn und bieten 10 GBit/s bei 1 A. Zwei weitere schaffen 5 GBit/s bei 1 A. Eine Buchse auf der Rückseite liefert 10 GBit/s und 1,5 A. Hinzu kommt ein USB-C-Port mit 10 GBit/s und 1,5 A. Der SDXC-Kartenleser liest Karten mit bis zu 2 TB und überträgt bis zu 104 MB/s.

Ein RJ45-Port bringt den Laptop mit 1 GBit/s ins Netzwerk. Das ist kein Spitzenwert, reicht für die meisten Heimnetze aber aus. Beim Ton unterstützen die HDMI- und Displayport-Ausgänge sowie der USB-C-Eingang Mehrkanalformate wie PCM 2.0, 5.1 und 7.1, Dolby TrueHD, Dolby Atmos, DTS-HD Master Audio und DTS:X. Der Headset-Anschluss arbeitet in Stereo. Insgesamt nimmt das Dock maximal 120 W auf.

Praxistest

Im Test überzeugt das iDock B10 auf ganzer Linie. Den 34-Zoll-UWQHD-Monitor AOC U34G3XM betreiben wir mit 3440 × 1440 Pixeln bei vollen 144 Hz. Die variable Bildwiederholrate von 48 bis 144 Hz reicht der Switch dabei durch. Der 4K-Monitor KTC M27P20 Pro läuft per Displayport in nativer Auflösung mit seinen maximalen 160 Hz. Bildfehler treten nicht auf.

Beim USB-Transfer erreicht das Dock Spitzenwerte. Unsere 5 GB große Testdatei kopiert es in 4,94 s von der SSD auf den PC. Das entspricht 990 MB/s und liegt nahe am praktischen Maximum von USB 3.2 Gen 2. In die Gegenrichtung vom PC zur SSD dauert es 8,29 s, also 680 MB/s.

Der Wechsel zwischen PC und Laptop per Fernbedienung klappt schnell und problemlos. Auch das Laden des Laptops mit bis zu 100 W funktioniert einwandfrei. Verbindungsabbrüche bemerken wir im gesamten Testzeitraum nicht.

Preis

Das AV Access iDock B10 kostet bei Amazon 290 Euro. Das ist viel Geld für einen KVM-Switch. Einfache Dual-Monitor-Switches mit HDMI und Displayport gibt es schon ab etwa 70 Euro. Sie verzichten aber auf USB-C mit 100 W, Kartenleser und LAN.

Fazit

Das AV Access iDock B10 ist ein hervorragendes Gesamtpaket. Es kombiniert KVM-Switch und Dockingstation in einem flachen Gehäuse und lässt dabei kaum Wünsche offen. HDMI 2.1 und Displayport 2.0 liefern bis zu 8K bei 60 Hz oder 4K bei 165 Hz. Im Test laufen der UWQHD-Monitor mit 144 Hz und der WQHD-Monitor mit 120 Hz, also jeweils am Maximum. Den Laptop bindet ein einziges USB-C-Kabel an und lädt ihn mit 100 W. Mit 990 MB/s beim USB-Transfer gehört das Dock zu den schnellsten Vertretern seiner Art. SD-Kartenleser, Gigabit-LAN, Headset-Anschluss und die Fernbedienung mit LED-Anzeige runden die Ausstattung ab.

Kleine Abstriche gibt es trotzdem. Das Gehäuse sieht nach Metall aus, besteht aber aus Kunststoff. Über USB-C sind maximal 4K bei 120 Hz möglich, und das beiliegende Displayport-Kabel entspricht nur DP 1.4a. Der Preis von 290 Euro ist hoch, angesichts der Ausstattung aber gerechtfertigt. Wer Gaming-PC und Laptop an schnellen Monitoren betreibt, bekommt hier fast alles, was er sich wünschen kann.

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