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Medion Sprchrgd 16 S1 im Test: Großes OLED, starke Leistung – lohnt sich das?

Дата публикации: 10-10-2026 06:38:00

Das Medion Sprchrgd 16 S1 bringt ein großes OLED-Display und jede Menge Power auf den Schreibtisch – doch kann es auch im Alltag überzeugen? COMPUTER BILD hatte das Notebook im ausführlichen Test.

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Top-Display und Akku!Medion Sprchrgd 16 S1 im Test: Großes OLED, starke Leistung – lohnt sich das?

Foto: COMPUTER BILD

Das Medion Sprchrgd 16 S1 bringt ein großes OLED-Display und jede Menge Power auf den Schreibtisch – doch kann es auch im Alltag überzeugen? COMPUTER BILD hatte das Notebook im ausführlichen Test.

Testfazit

Testnote

1,5

gut

Das Medion Sprchrgd 16 S1 OLED überzeugt mit elegantem, zurückhaltendem Design, extrem hellem und farbkräftigem 16-Zoll-OLED-Display sowie starker Alltagsleistung dank Intel Core Ultra 9 und 32  Gigabyte Arbeitsspeicher. Im Test lieferte es ein sehr hohes Arbeitstempo Office, Spiele liefen aber nur in reduzierter Detailstufe. Die Tastatur und das großzügige Touchpad lassen sich komfortabel bedienen, die Akkulaufzeit ist mit fast 12,5 Stunden top, die Ladezeit dafür lang. Ebenfalls gut: Lüftergeräusche und Wärmeentwicklung blieben im Test angenehm niedrig und es bietet vielseitige Anschlüsse und schnelles Wifi 7. Insgesamt ist das Medion Sprchrgd 16 S1 OLED ein leistungsstarkes, alltagstaugliches Notebook.

Pro

  • Sehr helles OLED-Display
  • Lange Akkulaufzeit

Kontra

  • Lange Ladezeit
  • Spielen nur eingeschränkt möglich

Idealo Logo

Mit seinem 16 Zoll großen Display setzt des Medion Sprchrgd 16 S1 auf ein Format, das zunehmend die 15,6 Zoll großen Notebooks ersetzt. Doch was steckt drin? Kann das OLED-Display mit guter Bildqualität überzeugen? Wie lange hält der Akku durch? Nur drei von hunderten Prüfpunkten, denen sich das Medion Sprchrgd 16 S1 in der Ausstattungsvariante MD62745 im Test unterziehen musste.

Medion Sprchrgd 16 S1 im Test: Schick!

Bevor es ans Innere geht, zählt der erste Eindruck: elegant, eindrucksvoll und zugleich schlicht ist das Medion schonmal. Das Notebook verzichtet auf Schnickschnack und setzt wenige klare Akzente. Außen prangt ein glänzendes Medion-Logo. Nach dem Öffnen prägen zwei Details auf der Handablage das Bild: links steht der Serienname "Sprchrgd" (steht für supercharged; sinngemäß: mit Turbolader) mit einem "S" als Blitz, gedacht als Hinweis auf die hohe Leistung. Ob das zutrifft, lesen Sie weiter unten. Insgesamt wirkt das Gerät wie fürs Büro gemacht: zurückhaltend, unaufgeregt und konsequent auf Arbeit ausgerichtet.

Geprägtes Branding mit Blitzsymbol auf der Handauflage

Sprchrgd steht für "Supercharged": Medion preist damit Notebooks an, die viel Leistung bieten sollen.

Foto: COMPUTER BILD

Display: extrem hell, farblich kräftig

Ob die Lieblingsserie im Zug begeistert oder die Bildbearbeitung präzise gelingt, entscheidet das Display. Das Panel misst in der Diagonalen 16 Zoll (41 Zentimeter) und zeigt Inhalte mit 2880x1800 Bildpunkten. So erreicht es eine Pixeldichte von sehr hohen 212 Pixel per Inch (PPI). Das Medion deckt den sRGB Farbraum vollständig ab, unsere Messungen bestätigen die beworbenen 100 Prozent. Ebenso gut: Die Farbtreue: Es zeigt Fotos und Videos fast originalgetreu (97,4 Prozent), die Wiedergabe ist in Teilen jedoch etwas überzeichnet und zu kräftig. Bei der maximalen Helligkeit überzeugt das Display bei der Wiedergabe von HDR-Videos mit einem Spitzenwert von 1092 Candela pro Quadratmeter (cd/m2), bei Inhalten ohne HDR sind es 400 cd/m2. Zum Vergleich: Das zuletzt getestete

Gaming-Notebook

von

MSI

schafft 291 cd/m². Für helle Umgebungen wie dem Arbeitsplatz auf einer sonnigen Terrasse gelten rund 400 cd/m2 als Empfehlung – diese Marke erfüllt Medion im Alltag, die Spitzenhelligkeit liegt deutlich darüber.

USB-C-Anschlüsse, einen HDMI- und einen USB-A-Anschluss

Auf der linken Seite liegen USB-C-Anschlüsse nicht direkt nebeneinander. Sonst gibt es hier jeweils einen HDMI- und einen USB-A-Anschluss.

Foto: COMPUTER BILD

Leistung im Überblick: was das Medion wirklich schafft

Im Alltag läuft alles rund. Dafür sorgt unter anderem Intels Oberklasse-Prozessor Core Ultra 9 288V aus der topaktuellen Lunar-Lake-Reihe, dem ein mit 32 Giagbyte sehr großzügig bemessener Arbeitsspeicher zur Seite steht. So erreichte es in allen Tempoprüfungen locker sehr gute Teilnoten - selbst bei kräftezehrenden Foto- und Videobearbeitungen.

Medion

SPRCHRGD 16 S1

Beim Spielen zeigte sich aber die Grenze: Nutzer können zwar aktuelle Spiele zocken, jedoch nur mit reduzierter Detailwiedergabe. Das Medion ist aber auch kein Gaming-Notebook.

Ladepause oder Langstrecke? Leise oder Laut?

Top: Bei voller Helligkeit hielt der Akku im Test fast 12,5 Stunden durch. Damit kommen Sie locker durch einen normalen Arbeitstag von 8 Stunden. Danach braucht er an der Steckdose eine ordentliche Verschnaufpause von fast 3 Stunden. Das ist ziemlich lang. Dank der sehr guten Laufzeit verkraftet man das aber leicht.

Detailfoto des Power Knopfes an der rechten oberen Ecke des Notebooks.

Ungewohnt reduziert: ein runder Powerknopf, klar gestaltet.

Foto: COMPUTER BILD

Der unauffällige Look passt hingegen zur niedrigen Lautstärke. Im Alltag säuseln die Lüfter mit nur 0,2 Sone – das ist kaum zu hören. Unter voller Last waren es 2,7 Sone – auch das nervt nicht, so dass sie im Büro und an der Uni beruhigt arbeiten können, ohne andere zu stören. Auch gut: Die Wärmeentwicklung an der Unterseite hält sich mit 26 Grad Celsius in Grenzen (zuzüglich zur Umgebungstemperatur). So wird es auch nicht unangenehm, wenn Nutzer das Notebook unterwegs auf den Oberschenkeln platzieren.

Micro-SD-Karten-Anschluss, 3,5-mm-Klinke und zwei USB-A-Ports.

Leider nicht mehr so häufig zu finden: ein Micro-SD-Karten-Leser, dazu noch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und zwei USB-A-Ports.

Foto: COMPUTER BILD

Schreiben ohne Fehlgriff

Die Tastatur überzeugt hingegen mit flachen, beleuchteten Tasten, angenehmem Schreibgefühl und gutem Druckpunkt – auch die Navigationstasten haben Standradgröße. Das ist nicht bei allen Notebooks der Fall. Das Touchpad bietet eine großzügige, reaktionsschnelle Oberfläche; Mausklicks funktionieren am besten an den unteren Ecken.

Detail der Webcam Abdeckung am oberen Displayrand eines Notebooks.

Einfach sicher! Nichts umgeht eine physische Lösung, wie es bei der Webkamera von Medion der Fall ist. Mit einem mechanischen Verschluss schützen Sie Ihre Privatsphäre.

Foto: COMPUTER BILD

Drahtlos und per Kabel

Einstecken und loslegen: Kamera auslesen, SSD andocken und die Präsentation auf den zweiten Bildschirm legen – alles direkt am Gerät, ohne Dock, das Medion bietet viele Anschlüsse. Für die Bildausgabe auf einem großen Monitor stehen ein HDMI Ausgang und zweimal USB-C mit Displayport-Technik bereit. Einen Anschluss für Headsets gibt es ebenfalls, eine Netzwerkbuchse (LAN) fehlt jedoch. Externe SSDs schließen Nutzer an die USB-C-4.0-Buchse oder den USB-C-3.2-Anschluss an, für Drucker gibt es eine USB-2.0-Buchse. Top: Drahtlos ins Netz geht das Medion bereits per schnellem Wifi 7, für kabellose Lautsprecher gibt es Bluetooth in der Version 5.4.

Medion

SPRCHRGD 16 S1

  • Sehr helles OLED-Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Spielen nur eingeschränkt möglich

999,00 EUR

Medion Sprchrgd 16 S1 OLED im Test: Fazit

Das Medion Sprchrgd 16 S1 OLED überzeugt mit elegantem, zurückhaltendem Design, extrem hellem und farbkräftigem 16-Zoll-OLED-Display sowie starker Alltagsleistung dank Intel Core Ultra 9 und 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Im Test lieferte es ein sehr hohes Arbeitstempo für das Office, Spiele liefen aber nur in reduzierter Detailstufe. Die Tastatur und das großzügige Touchpad lassen sich komfortabel bedienen, die Akkulaufzeit ist mit fast 12,5 Stunden top, die Ladezeit dafür ebenfalls lang. Außerdem gut: Lüftergeräusche und Wärmeentwicklung blieben im Test angenehm niedrig und es bietet vielseitige Anschlüsse und schnelles Wifi 7. Insgesamt ist das Medion Sprchrgd 16 S1 OLED ein leistungsstarkes, alltagstaugliches Notebook.

So testet COMPUTER BILD Laptops

Für COMPUTER BILD testet

Laurin Myska

, Redakteur Hardware-Ressort

Testmethodik

Notebooks, Chromebooks und MacBooks werden bei uns im Labortest besonders im Hinblick auf die Geschwindigkeit, die Display-Qualität, die Akkulaufzeitauf sowie die Verarbeitungsqualität bewertet. Die Leistungsfähigkeit der Geräte ermitteln wir mit automatisierten Benchmarktests nach Industriestandards, aber auch mit eigens programmierten Tests. Das Display wird mit speziellen Geräten auf Farbtreue und Kontrast bewertet, außerdem faltet eine kleine Maschine das Display Tausende Male, um die Scharniere herauszufordern.

Wie wir Laptops im Detail testen, lesen Sie hier 

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