Großes Display, moderne Optik und ein Preis, der neugierig macht: Das Tabwee T12 Pro will weit mehr sein als nur eine günstige Alternative. Im Test zeigt sich, ob der gute erste Eindruck auch im Alltag bestehen bleibt.

Kann das Tabwee T12 Pro mit brillantem Display, guter Ausstattung, hohem Tempo und langer Akkulaufzeit überzeugen? Der Test!
Foto: Tabwee
Großes Display, moderne Optik und ein Preis, der neugierig macht: Das Tabwee T12 Pro will weit mehr sein als nur eine günstige Alternative. Im Test zeigt sich, ob der gute erste Eindruck auch im Alltag bestehen bleibt.
Bewertung
befriedigend
Das Tabwee T12 Pro hinterlässt im ersten Test einen überraschend positiven Eindruck. Das Design wirkt hochwertiger als erwartet, das Display gefällt trotz mäßiger Helligkeit und der Lieferumfang ist ungewöhnlich üppig. Das Arbeitstempo und die Kameras bewegen sich auf solidem Niveau. Ob der Akku die Hersteller-Versprechen erfüllt und ob das Tablet den etablierten Marken wirklich Paroli bieten kann, müssen die weiteren Tests zeigen. Die finalen Ergebnisse veröffentlicht COMPUTER BILD in Kürze an dieser Stelle.
Pro
Kontra
Wer ein
Tabletsucht, landet meist bei den bekannten Marken. Doch immer wieder tauchen Modelle auf, die mit attraktiver Ausstattung und erstaunlich niedrigen Preisen Aufmerksamkeit erregen. Genau in diese Kategorie fällt das Tabwee T12 Pro. Auf den ersten Blick locken ein 11,5-Zoll-Display, zeitgemäßes Design und ein Datenblatt, das deutlich teurere Geräte herausfordert. Doch wie schlägt sich das Tablet im Alltag? Der Test zeigt, ob der günstige Kandidat nur blenden kann oder tatsächlich überzeugt.
Tabwee wer? Das ist kein Marketing-Schnickschnack, sondern soll eine Ansage des Herstellers Blackview an überteuerte Tablets sein. Für ’n schmalen Taler soll es dicke Akkus, große Displays und praktische Extras geben. Klar, Premium-Feeling geht anders – aber wer maximale Ausstattung fürs kleinste Budget sucht, soll hier bedient werden! Wobei der Preis mit rund 300 Euro zum Testzeitpunkt durchaus selbstbewusst ausfiel. Dafür gibt es schließlich auch schon
günstige Tabletsetablierter Marken-Hersteller wie Samsung (
Galaxy Tab A11+,
Galaxy Tab S10 Lite) oder Lenovo (
Idea Tab Plus 12.1). Ist das Tabwee T12 Pro trotzdem die bessere Wahl?

Das Tabwee T12 Pro hat ein 11,5 Zoll großes Display.
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Ob das Tabwee T12 Pro den etablierten Marken gefährlich werden kann, entscheidet sich nicht zuletzt beim ersten Eindruck. Und der fällt überraschend positiv aus: Das Tablet setzt auf ein schlankes Metallgehäuse mit flachen Kanten und wirkt deutlich hochwertiger, als man es von einem Hersteller erwartet, der vor allem mit Ausstattung statt mit Markenimage wirbt. Mit seinem 11,5-Zoll-Display orientiert sich das Design klar an aktuellen Premium-Geräten, ohne dabei eine eigene Note zu entwickeln. Die Displayränder sind angenehm schmal, die Verarbeitung wirkt sauber und auch das mitgelieferte Tastatur-Cover macht optisch etwas her. Zwar erreichen Materialanmutung und Detailqualität nicht ganz das Niveau von Samsung oder Lenovo, doch im Alltag hinterlässt das Tabwee T12 Pro einen überraschend erwachsenen Eindruck.

Das Tabwee T12 Pro ist 8 Millimeter dünn, die Lautstärketasten sitzen wie bei vielen anderen Tablets gut erreichbar an der Gehäuseseite.
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Zum hochwertigen Ersteindruck passt das 11,5-Zoll-Display. Das vom chinesischen Hersteller BOE gefertigte Panel zeigt Inhalte mit 2800×1840 Pixeln und sorgt damit für eine angenehm scharfe Darstellung. Texte, Webseiten und Videos wirken detailreich, einzelne Pixel sind aus normalem Betrachtungsabstand kaum auszumachen. Im ersten Praxis-Test hinterlässt der Bildschirm insgesamt einen ordentlichen Eindruck, auch wenn er nicht ganz an die besten Tablets dieser Preisklasse heranreicht. Vor allem die Helligkeit dürfte gern etwas höher ausfallen, damit Inhalte im Freien besser ablesbar sind. Auch Farben wirken etwas zurückhaltend und könnten kräftiger dargestellt werden. Die hohe Bildschärfe gehört dagegen klar zu den Stärken des Tabwee T12 Pro.

Das Tabwee T12 Pro nutzt die Android-Version 16 des Google-Betriebssystems inklusive Sicherheitsupdate vom März 2026.
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Während das Display vor allem mit seiner hohen Auflösung punktet, zeigt sich unter der Haube schnell, wo das Tabwee T12 Pro einzuordnen ist. Als Antrieb dient der MediaTek Helio G100, ein Prozessor der Einstiegs- bis unteren Mittelklasse, der technisch eng mit dem etwas älteren Helio G99 verwandt ist. Für anspruchsvollere Aufgaben hat er zwei ARM-Cortex-A76-Recheneinheiten, während sechs sparsame Cortex-A55-Kerne Alltagsaufgaben wie Surfen, Streaming oder Messenger-Dienste übernehmen.

Der MediaTek Helio G100 soll Tablets und Smartphones der Einstiegs- und unteren Mittelklasse mit ausreichend Leistung versorgen.
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Beim Arbeitsspeicher (RAM) betreibt Tabwee allerdings etwas Marketing-Akrobatik. Zwar wirbt der Hersteller mit üppigen 32 Gigabyte (GB), tatsächlich sind jedoch nur 8 GB physisch vorhanden. Die übrigen 24 GB werden bei Bedarf vom 256 GB großen Festspeicher abgezweigt. Das kann das Tempo bei vielen, parallel geöffneten Apps etwas erhöhen, ersetzt echten Arbeitsspeicher aber nicht, da der interne Speicher deutlich langsamer arbeitet. Im täglichen Einsatz dürfte die Leistung damit für die meisten Nutzer ausreichen, ohne jedoch Rekorde aufzustellen. Das zeigten auch die ersten Tests: Bäume riss der Helio G100 nicht aus, er quälte die Tester aber auch nicht mit elend langen Wartezeiten.

Im Geekbench-7-Test erreichte der MediaTek Helio G100 einen Single-Core-Wert von 655 Punkten. Das ist kein überragender Wert. Die Leistung reicht aber für typische Alltagsaufgaben wie Surfen, Streaming und Office-Anwendungen.
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Bei der Kameraausstattung setzt Tabwee auf eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine 8-Megapixel-Frontkamera für Videoanrufe. Damit richtet sich das Tablet weniger an Foto-Enthusiasten als an Nutzer, die gelegentlich Dokumente erfassen, Videokonferenzen führen oder spontane Schnappschüsse machen möchten. Im ersten Praxis-Test lieferten die Kameras insgesamt ordentliche Ergebnisse, ohne jedoch besondere Akzente zu setzen.

Auf der Rückseite des Tabwee T12 Pro sitzen die 13-Megapixel-Kamera und ein LED-Blitz.
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Fotos und Videos wirkten für ein Tablet ausreichend detailreich, zeigten aber eine eher weiche Abstimmung und kommen nicht immer ganz scharf oder knackig daher. Für Teams-, Zoom- oder Meet-Konferenzen reicht die Qualität völlig aus, als Ersatz für ein gutes
Smartphonetaugen die Kameras jedoch nur eingeschränkt. Gut: Praktische Funktionen wie Google Lens zum Erkennen und Übersetzen von Texten per Kamera runden die Ausstattung sinnvoll ab. Die gibt es aber auch bei vielen anderen Tablets gratis dazu.

Die Aufnahmen der rückseitigen Kamera des Tabwee T12 Pro sind zwar recht detailreich, wirkten im Test aber nicht immer scharf – so wie hier.
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Für die nötige Ausdauer soll ein Akku mit 8.000 Milliamperestunden (mAh) sorgen. Laut Hersteller sind damit Laufzeiten von bis zu 14 Stunden ohne Steckdose möglich. Ob das Tabwee T12 Pro dieses Versprechen auch im Alltag einlösen kann, müssen die ausführlichen Akkutests noch zeigen.

Wie bei nahezu allen aktuellen Tablets laden Nutzer auch den Akku des Tabwee T12 pro per USB-C-Anschluss.
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Erfahrungsgemäß hängen die tatsächlichen Laufzeiten stark von Faktoren wie Displayhelligkeit, Streaming, Spielen oder mobilem Internet ab. Die Akkukapazität bewegt sich für ein Tablet dieser Größenklasse aber im üblichen Bereich und lässt auf solide Reserven für einen Arbeitstag oder längere Mediennutzung hoffen.

Der SIM- und Speicherkarteneinschub lässt sich mit dem mitgelieferten "Werkzeug" herausnehmen. Hier installieren Nutzer für die Speichererweiterung eine microSD-Karte und für den mobilen Internetzugang die SIM-Karte.
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Beim Lieferumfang zeigt sich das Tabwee T12 Pro ungewöhnlich großzügig. Neben dem Tablet gehören ein Cover, eine Bluetooth-Tastatur, eine Maus und ein Eingabestift zum Paket. Das spart zusätzliche Ausgaben und macht das Gerät direkt nach dem Auspacken vielseitig einsetzbar. Die Tastatur wirkt zwar etwas klapprig und erreicht weder das Tippgefühl eines guten Notebooks noch hochwertiger Tablet-Cover mit Tastatur, erleichtert das Verfassen längerer Texte aber spürbar.

Mit Tastatur und Maus wird das Tabwee T12 Pro beinahe zum Notebook-Ersatz.
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Noch ungewohnter ist die mitgelieferte Maus: Sie fällt extrem leicht aus und wirkt zunächst fast spielzeugartig. Die Bedienung eines
Android-Tabletsper Maus fühlt sich anfangs etwas seltsam an, vermittelt nach kurzer Eingewöhnung aber tatsächlich ein Stück weit das Arbeitsgefühl eines klassischen PCs oder Notebooks.
Das Tabwee T12 Pro hinterlässt im ersten Test einen überraschend positiven Eindruck. Das Design wirkt hochwertiger als erwartet, das Display gefällt trotz mäßiger Helligkeit und der Lieferumfang ist ungewöhnlich üppig. Das Arbeitstempo und die Kameras bewegen sich auf solidem Niveau.
Tabwee
299,99 EUR
Ob der Akku die Hersteller-Versprechen erfüllt und ob das Tablet den etablierten Marken wirklich Paroli bieten kann, müssen die weiteren Tests zeigen. Die finalen Ergebnisse veröffentlicht COMPUTER BILD in Kürze an dieser Stelle.
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