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Heizkörperthermostat Danfoss Ally im Test: Nur mit Home Assistant gut

Дата публикации: 24-09-2026 15:23:00

Das Danfoss Ally bietet eine PID-Regelung, funkt mit Zigbee und lässt sich in Home Assistant integrieren. Was es sonst noch kann, zeigt der Test.

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Das Danfoss Ally bietet eine PID-Regelung, funkt mit Zigbee und lässt sich in Home Assistant integrieren. Was es sonst noch kann, zeigt der Test.

Das Danfoss Ally ist ein smartes Heizkörperthermostat als Ersatz für manuelle Thermostate. Es ist batteriebetrieben, kompakt und wird per Handrad und einer einzigen Taste bedient. Als Zigbee-zertifiziertes Produkt ist es sowohl mit dem Danfoss Ally Gateway als auch mit zertifizierten Drittanbieter-Systemen kompatibel. Der Hersteller verspricht eine präzise PID-Temperaturregelung, adaptives Lernen, Energieeinsparung und eine Batterielaufzeit von bis zu zwei Jahren. Doch kann das Danfoss Ally mit seiner PID-Regelung auch in der Praxis überzeugen? Wir haben es in einem Home-Assistant-Set-up mit Zigbee2MQTT getestet – der Test erfolgte unter Home Assistant mit der Zigbee-Lösung Home Assistant Connect ZBT-2 – mit externem Temperatursensor, eigenen Zeitplänen und den Tücken der offiziellen App. Das Ergebnis ist eine Geschichte von herausragender Hardware und enttäuschender Software.

Bilder: Danfoss Ally

Danfoss Ally: Zigbee-Thermostat für Heizkörper bietet 34 Entitäten unter Home Assistant und regelt die Temperatur im PID-Verfahren

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Danfoss Ally: Zigbee-Thermostat für Heizkörper bietet 34 Entitäten unter Home Assistant und regelt die Temperatur im PID-Verfahren

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Danfoss Ally: Zigbee-Thermostat für Heizkörper bietet 34 Entitäten unter Home Assistant und regelt die Temperatur im PID-Verfahren

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Die Danfoss Ally App wirkt veraltet und wenig intuitiv: Zeitpläne und die zugehörigen Temperaturen müssen getrennt voneinander eingegeben werden – das erschwert die Bedienung erheblich.

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In Home Assistant zeigt das Danfoss Ally seine wahre Stärke: Über 30 Entitäten ermöglichen tiefe Einblicke und präzise Steuerung, während Community-Blueprints die Gateway-Funktionalität nachbilden – eine Flexibilität, die die Hersteller-App schmerzlich vermissen lässt.

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In Home Assistant zeigt das Danfoss Ally seine wahre Stärke: Über 30 Entitäten ermöglichen tiefe Einblicke und präzise Steuerung, während Community-Blueprints die Gateway-Funktionalität nachbilden – eine Flexibilität, die die Hersteller-App schmerzlich vermissen lässt.

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In Home Assistant zeigt das Danfoss Ally seine wahre Stärke: Über 30 Entitäten ermöglichen tiefe Einblicke und präzise Steuerung, während Community-Blueprints die Gateway-Funktionalität nachbilden – eine Flexibilität, die die Hersteller-App schmerzlich vermissen lässt.

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In Home Assistant zeigt das Danfoss Ally seine wahre Stärke: Über 30 Entitäten ermöglichen tiefe Einblicke und präzise Steuerung, während Community-Blueprints die Gateway-Funktionalität nachbilden – eine Flexibilität, die die Hersteller-App schmerzlich vermissen lässt.

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In Home Assistant zeigt das Danfoss Ally seine wahre Stärke: Über 30 Entitäten ermöglichen tiefe Einblicke und präzise Steuerung, während Community-Blueprints die Gateway-Funktionalität nachbilden – eine Flexibilität, die die Hersteller-App schmerzlich vermissen lässt.

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In Home Assistant zeigt das Danfoss Ally seine wahre Stärke: Über 30 Entitäten ermöglichen tiefe Einblicke und präzise Steuerung, während Community-Blueprints die Gateway-Funktionalität nachbilden – eine Flexibilität, die die Hersteller-App schmerzlich vermissen lässt.

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PID-Regelung: Was steckt dahinter?

Bevor wir ins Detail gehen, lohnt ein Blick auf das Herzstück des Danfoss Ally: die PID-Regelung. PID steht für Proportional, Integral und Derivativ – drei mathematische Anteile, die gemeinsam die Ventilöffnung so steuern, dass die Raumtemperatur möglichst genau am Sollwert bleibt. Der Proportionalanteil reagiert sofort auf die aktuelle Abweichung: Je größer der Unterschied zwischen Soll- und Ist-Temperatur, desto stärker öffnet oder schließt das Ventil.

Der Integralanteil summiert die Abweichung über die Zeit auf und beseitigt so eine dauerhafte Restabweichung – wenn der Raum also konstant ein Grad zu kalt bleibt, erhöht der Integralanteil die Heizleistung so lange, bis die Abweichung verschwindet. Der Derivativanteil schließlich reagiert auf die Geschwindigkeit der Temperaturänderung: Steigt die Temperatur sehr schnell, bremst der Regler frühzeitig ab, um ein Überschwingen zu vermeiden. Im Gegensatz zu einfachen Hysterese-Reglern, die nur „auf“ oder „zu“ kennen, kann ein PID-Regler die Ventilöffnung fein dosieren. Das führt zu einem gleichmäßigeren Temperaturverlauf, weniger Takten und geringerem Energieverbrauch. Das Danfoss Ally ist damit theoretisch in der Lage, die Raumtemperatur deutlich präziser zu halten als viele Wettbewerber – vorausgesetzt, die Regelung erhält korrekte Messwerte.

Ausstattung, Größe und Adapter

Der Lieferumfang umfasst das Thermostat, zwei AA-Alkalibatterien und je nach Variante Adapter für Danfoss-RA- und M30-Ventile. Optional sind Adapter für RAV, RAVL, Caleffi und Giacomini erhältlich. Das Gehäuse misst 55 mm im Durchmesser und je nach Adapter 82 bis 94 mm in der Länge, das Gewicht beträgt 198 g inklusive Batterien. Letztere sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Die Montage erfolgt werkzeuglos per Drehverschluss auf dem Ventil. Der Regelbereich liegt zwischen 5 und 35 °C. Die LCD-Anzeige ist hintergrundbeleuchtet und um 180° drehbar. Das Geräuschniveau gibt Danfoss mit unter 30 dB(A) an – im Test war der Motor während der Fahrt leise, allerdings fiel ein periodisches Klackern auf (dazu später mehr).

Ein wichtiger Punkt, der in keiner Produktbeschreibung steht: Das Danfoss Ally sitzt durch seine Bauform sehr nah am Heizkörperanschluss. In unserem Test war der Abstand so gering, dass die vorhandene Rohrabdeckung – also die Blende, die das Ventil und die aus dem Boden geführten Heizrohre verdeckt – nicht mehr montiert werden konnte. Das ist ein ästhetisches Problem, das bei anderen Thermostaten in dieser Form nicht auftrat. Wer eine solche Abdeckung besitzt, sollte vor dem Kauf prüfen, ob genügend Platz bleibt. Das Gerät selbst ist kompakt, aber die Anschlussgeometrie kann in engen Nischen zum Hindernis werden.

Die Danfoss Ally App wirkt veraltet und wenig intuitiv: Zeitpläne und die zugehörigen Temperaturen müssen getrennt voneinander eingegeben werden – das erschwert die Bedienung erheblich.

Die Danfoss Ally App wirkt veraltet und wenig intuitiv: Zeitpläne und die zugehörigen Temperaturen müssen getrennt voneinander eingegeben werden – das erschwert die Bedienung erheblich. heise bestenlisten

Inbetriebnahme und App

Die Inbetriebnahme von Gateway und Thermostat verlief problemlos. Das Gateway wird per LAN-Kabel mit dem Router verbunden, die App führt durch die Einrichtung, und das Thermostat findet sich nach dem Einlegen der Batterien und der Montage auf dem Ventil schnell im Netzwerk wieder. Die App Ally basiert auf der Tuya-Plattform, was die Ähnlichkeit zur Original Tuya-App sowie deren Pendants wie Smart Life erklärt. Das ist zunächst kein Nachteil, denn Tuya bietet eine solide Basis – doch die Danfoss-spezifische Anpassung ist misslungen.

Die Benutzerführung ist wenig intuitiv. Zwar lassen sich Zeitpläne erstellen, doch die zugehörigen Temperaturangaben für die Profile Zuhause, Abwesend und Pause müssen an anderer Stelle vorgenommen werden: unter Einstellungen → Eingestellte Temperaturen. Wer dort nicht sucht, wird die Profiltemperaturen nie finden. Der Batteriestatus wird in den Einstellungen nur als Grafik angezeigt, nicht in Prozent – eine genaue Angabe sucht man vergebens. Immerhin lassen sich die Minimal- und Maximaltemperaturen (5 bis 35 °C) dort einstellen. Folgende Optionen können ein- und ausgeschaltet werden: Vorheizen, Kindersicherung, Erkennung offener Fenster, vertikale Montage und Anzeige drehen. Eine Möglichkeit, einen externen Temperatursensor zu koppeln, bietet die App nicht.

Trotz kompakter Bauform: Das Danfoss Ally sitzt so nah am Heizkörperanschluss, dass die vorhandene Rohrabdeckung nicht mehr montiert werden kann.

Trotz kompakter Bauform: Das Danfoss Ally sitzt so nah am Heizkörperanschluss, dass die vorhandene Rohrabdeckung nicht mehr montiert werden kann. heise bestenlisten

Die Startseite zeigt oben die aktuelle Temperatur und in der Mitte den aktiven Plan – etwa Zuhause – als 24-Stunden-Kreis. Der Heizplan ist über drei Striche links oben erreichbar, die ein Menü mit den Optionen Heizplan und Einstellungen öffnen. In der Wochenübersicht werden die Wochentage als Kreise dargestellt. Existieren bereits Pläne, sind einzelne Abschnitte oder der gesamte Kreis rot markiert.

Tippt man auf einen Tag, öffnet sich die Detailansicht mit den konfigurierten Zeitabschnitten, zum Beispiel 06:00–08:00 und 16:00–22:30. Neue Abschnitte erstellt man durch Tippen auf die gestrichelte Linie; die Enden lassen sich ziehen, um die Dauer zu verlängern. Zieht man einen Punkt zu weit, werden benachbarte Abschnitte zu einem großen Abschnitt verbunden – ein ärgerlicher Effekt, der sich nicht rückgängig machen lässt.

Eine manuelle Eingabe von Zeiten ist nicht möglich, das Kopieren eines Plans auf einen anderen Tag fehlt ebenfalls. Vergleicht man diese App mit denen anderer Anbieter, fühlt man sich in die 90er Jahre zurückversetzt.

Die Fenstererkennung schließlich basiert auf einem Temperaturabfall und arbeitet in der Praxis fehlerhaft: Sie versetzt das Thermostat in einen „Quarantäne“-Zustand, in dem es nicht mehr heizt, obwohl das Fenster längst geschlossen ist. Am besten ist es also, diese Funktion zu deaktivieren oder einen externer Sensor einzubinden. Das wird von der App aber nicht unterstützt und ist nur mit Home Assistant möglich (dazu später mehr). Update 25.9.: Es gibt einen Ally Raumsensor, der in Verbindung mit dem Ally-Thermostat als externer Temperatursensor dienen soll. Dieser stand uns für den Test allerdings nicht zur Verfügung.

Home Assistant: Die wahre Stärke des Ally

Die Integration in Home Assistant über Zigbee2MQTT verlief problemlos. Das Danfoss Ally stellt 34 Entitäten bereit – doppelt so viele wie der Sonoff TRVZB (17) und ein Mehrfaches eines einfachen Tuya-Thermostats (5). Besonders wertvoll sind die Entitäten external_measured_room_sensor zur Kopplung externer Temperatursensoren, pi_heating_demand und load_estimate für die Echtzeit-Heizlast sowie load_balancing_enable und load_room_mean für die Raumlastverteilung. Damit lässt sich die Heizung präzise überwachen und steuern.

Die Community bietet zudem Blueprints wie eskholm/danfoss-ally, die die Gateway-Funktionalität nachbilden und die Kopplung externer Sensoren automatisieren. Ein Wermutstropfen: Der Blueprint akzeptiert fälschlich nur sensor- statt binary_sensor-Entitäten für Fensterkontakte – ein Workaround ist nötig, etwa eine separate Automatisierung, die den Zustand des Fenstersensors per MQTT an die Eigenschaft window_open_external sendet.

In Home Assistant zeigt das Danfoss Ally seine wahre Stärke: Über 30 Entitäten ermöglichen tiefe Einblicke und präzise Steuerung, während Community-Blueprints die Gateway-Funktionalität nachbilden – eine Flexibilität, die die Hersteller-App schmerzlich vermissen lässt.

In Home Assistant zeigt das Danfoss Ally seine wahre Stärke: Über 30 Entitäten ermöglichen tiefe Einblicke und präzise Steuerung, während Community-Blueprints die Gateway-Funktionalität nachbilden – eine Flexibilität, die die Hersteller-App schmerzlich vermissen lässt. heise bestenlisten

Praxis: PID-Regelung mit externem Sensor

In der Praxis zeigt sich die Stärke der PID-Regelung erst mit einem externen Temperatursensor. Der interne Sensor sitzt direkt am Heizkörper und misst die Stauwärme – Abweichungen von 5 bis 8 °C zur tatsächlichen Raumtemperatur sind keine Seltenheit. Koppelt man jedoch einen externen Sensor wie den Aqara WSDCGQ11LM, arbeitet die Regelung einwandfrei: Die Raumtemperatur wird präzise gehalten, Überschwingen minimiert, und die Ventilbewegungen sind fein dosiert. Die PID-Regelung entfaltet hier ihr volles Potenzial.

Das Binding-Menü in Zigbee2MQTT hilft für die Koppelung nicht weiter: Zigbee-Bindings verbinden zwei Geräte direkt miteinander, der Ally empfängt externe Temperaturwerte aber nicht über ein Binding, sondern über die Eigenschaft external_measured_room_sensor. Diese muss aktiv per MQTT oder Home-Assistant-Automatisierung beschrieben werden – je nach Modus alle 5 bis 30 Minuten, sonst deaktiviert das Thermostat die Funktion und fällt auf den internen Sensor zurück. Ohne Home Assistant bleibt das Ally also auf seinen ungenauen internen Sensor angewiesen. Die präzise PID-Regelung, mit der Danfoss wirbt, ist damit faktisch ein Feature für Home-Assistant-Nutzer – für alle anderen bleibt sie Theorie.

Ein bekanntes Problem der Firmware 1.32 trübt das Bild jedoch: ein periodisches Klackern oder Knacksen alle ein bis zwei Minuten, verursacht durch kurze Ventilbewegungen. Das Geräusch nervt und dürfte langfristig die Batterielebensdauer belasten. Ein Downgrade auf eine ältere Firmware ist nicht möglich. Zudem kann die interne Fenstererkennung in den bereits erwähnten Quarantäne-Zustand verfallen und das Heizen einstellen. Nur das Abschalten der Funktion schafft Abhilfe.

Preis

Das Danfoss Ally ist einzeln für etwa 61 Euro erhältlich. Alternativ gibt es das Danfoss Ally Starter Pack (Gateway + 1 Thermostat) für 125 Euro. Als Alternative bietet sich der Sonoff TRVZB für 30 Euro an. Seit Firmware 1.4.4 bietet das Sonoff-Thermostat ebenfalls eine PID-Regelung, jedoch deutlich weniger Entitäten und erfordert mehr manuelle Optimierung über Home Assistant. Wer die umfangreichen Diagnose- und Steuerungsmöglichkeiten des Danfoss Ally nutzen möchte, zahlt also einen Aufpreis – muss aber bereit sein, die Software-Schwächen zu akzeptieren.

Fazit

Das Danfoss Ally ist ein Thermostat mit zwei Gesichtern. Die Hardware ist hervorragend: kompakt, leise im Normalbetrieb, mit einer präzisen PID-Regelung, die mit einem externen Temperatursensor einwandfrei funktioniert. Die lokale Zigbee-Integration über Home Assistant ist exzellent, die Entitäten-Vielfalt unerreicht. Doch die originale App und das Gateway sind eine Zumutung, die Firmware 1.32 hat ein Klacker-Problem, und die interne Fenstererkennung ist unzuverlässig.

Für Home-Assistant-Nutzer, die bereit sind, die Regelung selbst zu optimieren, einen externen Sensor zu integrieren und die App zu ignorieren, ist das Danfoss Ally eine gute Wahl – vorausgesetzt, die Rohrabdeckung passt noch. Für Plug-and-play-Nutzer, die eine intuitive App und eine zuverlässige interne Regelung erwarten, ist es nicht empfehlenswert. Hier sind Alternativen wie das Tado X die bessere Wahl.

Historie:
  • Veröffentlichung des Artikels am 24.9.2026
  • Hinweis auf Ally-Raumsensor ergänzt 25.9.206
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum

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