Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Motorola Edge 70 Max im Test: Android-Handy mit MagSafe und Riesenakku

Дата публикации: 26-10-2026 05:13:00

Das Motorola Edge 70 Max ist ein merkwürdiges Smartphone: Es lädt und haftet wie ein iPhone, hat mächtig Power, spart aber bei der Kamera. Dafür duftet die Verpackung gut. Im Test haben wir ein sehr gutes Handy gefunden.

Основное содержимое страницы с новостью.

Android mit Qi2 im TestMotorola Edge 70 Max im Test: Android-Handy mit MagSafe und Riesenakku

Redakteur Michael Huch mit dem Motorola Edge 70 Max

Ein Hauch iPhone: Das Motorola Edge 70 Max unterstützt Qi2.

Foto: Parwez Mohabat-Rahim

Das Motorola Edge 70 Max ist ein merkwürdiges Smartphone: Es lädt und haftet wie ein iPhone, hat mächtig Power, spart aber bei der Kamera. Dafür duftet die Verpackung gut. Im Test haben wir ein sehr gutes Handy gefunden.

Testfazit

Testnote

1,3

sehr gut

Das Motorola Edge 70 Max überzeugt im Test mit einem sehr hohen Tempo und einer überragenden Ausdauer und einem Akku der per Qi2-Ladestandard auch magnetisch andockt. Das große Display bietet ein knackiges Bild. Im Kamerabereich fehlt nur eine Telelinse für höhere Zoomstufen.

Produkt-Bewertungen bei Amazon lesen

Pro

  • Top Ausdauer mit Qi2-Support
  • Sehr hohes Tempo
  • Helles, kontrastreiches Display

Kontra

  • Keine Tele-Linse

Idealo Logo

Das Motorola Edge 70 Max kommt mit einer UVP von 799 Euro und einer bemerkenswerten Ausstattung auf den Markt. Es ist gar nicht so leicht zu durchschauen: Auf der einen Seite stehen Oberklasse-Ausstattungsfeatures, auf der anderen Seite wurde merkwürdig gespart. Was es kann und was nicht, zeigt der Test.

Motorola Edge 70 Max: Android-Handy mit magnetischem Laden und riesigem Akku

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Motorola Edge 70 Max

Das Motorola Edge 70 Max unterscheidet sich deutlich vom superschlanken

Motorola Edge 70

, dem

Motorola Edge 70 Fusion

oder dem

Motorola Signature

. Die genannten Motos sind auffallend schlank, die Kanten auf der Rückseite sind gewölbt und die Bauhöhe steigt sanft in Richtung Kamera an. Das Edge 70 Max kommt eher klassisch kantig daher. Das Gehäuse ist gleichmäßig 8,3 mm dick. Das Edge 70 Max steckt in einem matten Flugzeugaluminiumrahmen. Vorder- und Rückseite sind mit Gorilla Glass 7i beplankt. Auf der Rückseite bietet das strukturierte Glas eine angenehm softe Haptik, die sich nicht um Fingerabdrücke schert. Aber so rutschfest wie ein an Schmirgelpapier erinnerndes

Sony Xperia 1 VIII

ist es nicht. Zum Glück bewahrt der 2,1 mm herausragende Kameraquader vor dem Durchrutschen. Das Max ist nach IP68 und IP69 gegen Wasser und Staub geschützt und erfüllt den Militärstandard MIL-STD-810H. Es misst 163x77x8,3 mm und wiegt 221 Gramm.

Motorola Edge 70 Max

Das Edge 70 Max ist 8,3 mm dünn, an den Kameralinsen beträgt die Bauhöhe 12 mm.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Sehr hohes Tempo

Als Prozessor kommt Qualcomms Snapdragon 8 Gen 5 zum Einsatz, allerdings nicht die Elite-Variante, sondern die etwas "langsamere" Standard-Version, die sich aber nicht verstecken muss. Der Chip läuft mit bis zu 3,8 GHz und wird von 8 oder 12 Gigabyte (GB) LPDDR5X-RAM sowie 256 GB UFS-4.1-Speicher flankiert. Damit ist das Edge 70 Max sehr schnell unterwegs und misst sich eher mit Oberklasse-Boliden wie dem

Motorolas Signature

. Die Namensverwandten

Edge 70

oder

Edge 70 Fusion

und alle Moto-G-Modelle sehen bei sämtlichen Benchmarks keine Sonne und sind wesentlich langsamer. Das macht sich weniger bei der Bedienung, sondern eher bei leistungshungrigen Games bemerkbar, die das Edge 70 Max flüssiger auf den Schirm bringt. Ein Kühlsystem mit Dampfkammer und Flüssigmetall soll die Temperatur unter Last niedrig halten.

Benchmarks im Vergleich
Benchmarks im Vergleich

Motorola Signature

Motorola Edge 70 Max

Motorola Edge 70 Fusion

Motorola Edge 70

Motorola G86

Motorola G67

Motorola G56

Motorola G55

Motorola G54 5G

Galaxy A17 5G

Honor 400 Pro

Samsung Galaxy A57

Geekbench 6 Singlecore

2887

2843

1136

1317

1039

779

1041

1023

920

988

2107

1378

Geekbench 6 Multicore

8600

9269

3361

4105

2949

2036

2490

2443

2338

1998

6076

4462

Geekbench AI

Single Precision Score

Half Precision Score

Quantized Score

-

2111

3244

4641

-

2230

3475

4849

-

1001

1083

1379

-

1644

1634

2709

-

854

855

1845

-

510

897

1022

-

527

527

1011

-

576

576

1122

-

424

407

767

-

1922

1903

2856

-

1767

2337

3641

Real Pi (1 Mio. Stellen)

1,43

1,43 s

1,66 s

1,66 s

1,61 s

2,66 s

1,89 s

1,68 s

2,56 s

1,69 s

0,96 s

3DMark Slingshot Extreme

zu schnell

5106

2729

2574

2572

2592

-

zu schnell

3DMark Wildlife Extreme

5540

5462

2075

Riesiges Display

Das 6,82 Zoll große Quad-HD+-AMOLED-Display löst mit 3168x1440 Pixeln auf und kommt damit auf eine sehr hohe Schärfe von 510 ppi. Es bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz und erreicht laut Motorola eine Spitzenhelligkeit von 7.000 Candela pro Quadratmeter. Das hängt aber auch immer von der Messung und vor allem von der Größe der betrachteten Fläche ab. Darum messen wir die Helligkeit immer unter den gleichen Voraussetzungen nach. Das Edge 70 Max erreichte im Labor mit SDR-Material eine maximale Helligkeit von 1640 cd/m². Das ist zwar gut, liegt aber unter den Erwartungen und auch unter Konkurrenten wie dem

Poco F9 Ultra

welches fast 1.000 Candela mehr bietet. Mit HDR-Material schwang sich das Edge 70 Max dafür auf starke 2.816 cd/m² auf. Die Helligkeit ist also gut bis sehr gut, aber nicht bahnbrechend. Alle weiteren Messwerte für die Abbildung der Farbräume und die Farbtreue lassen nur einen dicken Daumen nach oben zu. Ein prima Display, was nebenbei auch noch den unsichtbaren Fingerabdrucksensor versteckt. Alternativ entsperren Sie per Gesichtserkennung.

Motorola Edge 70 Max Display

Das OLED-Display hat eine Diagonale von 6,82 Zoll.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Üppiger Akku mit Qi2-MagSafe-Funktion

Der Akku ist mit 7.100 Milliamperestunden (mAh) ungewöhnlich groß und nutzt Silizium-Carbon-Technik für eine höhere Energiedichte. Im Labortest sorgte er für eine beeindruckende Dauernutzungszeit von 20:09 Stunden! Das hätte durchaus ein neuer Laufzeit-Rekord werden können, wenn aktuell bei Xiaomis Untermarken Redmi und Poco nicht reihenweise Handys mit noch größeren Akkus erscheinen würden, von denen sich einige im

COMPUTER BILD-Handy-Akkutest

sogar noch vor das Edge gedrängelt haben. Zum Vergleich: Das Edge 70 hat nur 4.800 mAh und kam damit im Test auf eine Dauernutzungszeit von 13:50 Stunden. Samsungs Speerspitze Galaxy S26 Ultra kam auf 15:12 Stunden.

Qi2 im Motorola Edge 70 Max

Ein Hauch iPhone: Das Motorola Edge 70 Max unterstützt Qi2.

Foto: Motorola

Als eines der wenigen Android-Smartphones funktioniert das Edge 70 Max mit MagSafe-Zubehör von Apple, ohne dass eine magnetische Hülle notwendig ist. Das bot bisher nur Google im

Pixel 10

,

Pixel 10 Pro

und

Pixel 10 Pro XL

. Die meisten anderen Hersteller setzen – wenn überhaupt – auf "Qi2 Ready"-Lösungen, bei denen Sie für magnetisches Laden eine spezielle Hülle benötigen – so wie beim Motorola Signature. Beim kabellosen Laden via Qi2.2 sind bis zu 25 Watt möglich, kabelgebunden unterstützt das Gerät bis zu 90 Watt – im Test haben wir maximal 76,7 Watt gemessen. Damit dauert eine komplette Ladung rund eine Stunde, nach 15 Minuten sind wieder 24 Prozent nachgeladen. Zugeständnis an Qi2: Rückwärtsladen geht ausschließlich per Kabel und nur mit 5 Watt.

Dual-Kamera

Motorola Edge 70 Max

Das Motorola Edge 70 Max kommt mit Hauptkamera (oben links) und Ultraweitwinkellinse (unten links). Die dritte Linse ist ein Lichtsensor.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Bei der Kamera setzt Motorola auf einen 50-Megapixel-Sensor von Sony (Lytia 710) mit optischer Bildstabilisierung als Hauptkamera (f/1.8). Daneben gibt es eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera (f/2.2), die auch Makroaufnahmen ermöglicht. Ein Teleobjektiv fehlt. Das ist in dieser Preisklasse durchaus ein Makel. Im Standardmodus werden per Pixel-Binning aus 50 MP (Megapixel) Fotos mit 12,5 MP gebinnt. Pixel-Cropping (das Ausschneiden des Bildausschnitts) ermöglicht einen praktisch verlustfreien zweifachen Zoom. Maximal liefert die Hauptkamera Zoomaufnahmen bis zu einer 20-fachen Vergrößerung. Dann ist die Qualität schon arg pixelig. Kleine Zoomstufen gelingen hingegen ganz passabel. Standardaufnahmen und Makrofotos überzeugten mit knalligen Farben und hohen Details – sofern man bei den Makroaufnahmen die richtige Schärfenebene erwischt.

Motorola Edge 70 Max: Aufnahmewinkel

Ab zweifacher Vergrößerung wird digital interpoliert.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Zwanzigfach Zoom Motorola Edge 70 Max

Die faulen Knipser knallen den digitalen Zoom auf Anschlag (20x) und wundern sich über die magere Bildqualität.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Makroaufnahme Motorola Edge 70 Max

Die Fleißigen marschieren lieber näher ans Motiv heran. Hier macht die Ultraweitwinkellinse (mit ein paar Versuchen) brauchbare Makroaufnahmen. Das Originalfoto hat eine Auflösung von 3264x2448 Pixeln.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Ultraweitwinkelfoto Motorola Edge 70 Max

Ultraweitwinkelfoto. Das Originalfoto hat eine Auflösung von 3264x2448 Pixeln.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Standardfoto 1x Motorola Edge 70 Max

Standardfoto (1x). Das Originalfoto hat eine Auflösung von 4096x3072 Pixeln.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Telefoto 2x Motorola Edge 70 Max

Aufnahmen mit 2-facher Vergrößerung gelingen im Standardmodus dank Pixel-Cropping noch ohne digitale Interpolation. Das Originalfoto hat eine Auflösung von 4096x3072 Pixeln.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Telefoto 20x Motorola Edge 70 Max

Maximal ist eine 20-fache Vergrößerung möglich.

Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Die Frontkamera (f/2.2) löst mit 32 Megapixel auf und macht auch mit nicht optimaler Beleuchtung detailreiche Selfies. Videos sind in 4K mit 30 oder 60 fps möglich. Während der Aufnahme können Sie bis zu sechsfach Zoomen.

Fotoqualität auf dem Fotomessstand

Bei Tageslicht macht das Edge 70 Max sehr gute Fotos (Note 1,2), sogar über iPhone-18-Pro-Max-Niveau (Note: 1,3). Bei schlechter Beleuchtung war dann das iPhone ein Tick besser ab, aber das Motorola erledigte die Übung gut (Note: 1,5). Gut für das Edge: Im Test messen wir die Fotoqualität bei praxisnaher, vierfacher Vergrößerung. Das klappte mit der Hauptkamera gut (Note: 1,6), aber bei höheren Zoomstufen merkt man dann, dass eine Telelinse fehlt. Am Ende landet die Hauptkamera bei der guten Zwischennote 1,5, kommt aber nicht ganz an das Signature (1,3) heran. Das gelingt bei der Frontkamera. Bei gutem Licht bekommen Selfies die Note 1,6, bei schlechter Beleuchtung die Note 1,8.

Updates, Ausstattung und Verpackungsduft

Das Edge 70 Max läuft zum Start mit Android 16 und soll drei Jahre lang OS-Aktualisierungen sowie fünf Jahre Sicherheits-Updates erhalten. Das ist zwar okay und besser als nichts (

denn nichts gibt es bei Motorola auch

), aber angesichts der gehobenen Preisklasse wahrlich kein Ruhmesblatt. Samsung verspricht selbst für seinen 150-Euro-Schnapper

Galaxy A17 5G

sechs Android-Updates. Entgegen der ersten Befürchtung können Sie das Edge 70 Max auch mit einer eSIM betreiben. Darüber hinaus schluckt es zwei Nano-SIM-Karten für den Dual-SIM-Betrieb. Neben NFC, 5G und Wifi 7 ist auch Bluetooth 6.0 an Bord. Zum Lieferumfang gehören ein USB-C-auf-USB-C-Kabel und das SIM-Tool. Laut Hersteller ist die Verpackung mit einem charakteristischen Duft versehen. Und tatsächlich: Anstatt Muff oder Plastikgeruch könnte man meinen, man betritt eine Douglas-Filiale. Nicht unangenehm und unfassbar unnütz. Trotzdem Daumen hoch!

Preis, Speicher und Farben

In Deutschland hat das Edge 70 Max mit 8 GB RAM und 256 GB Gerätespeicher eine UVP von 799 Euro. Mittlerweile liegen die besten Angebote zum Teil schon unter 600 Euro. Die Farben entstanden wie üblich in Zusammenarbeit mit dem Farbexperten Pantone: Aqua Gray (ein erdiger Grün-Grau-Ton), Dark Shadow (ein nahezu schwarzer Farbton) und Ice Melt (ein helles Blau).

Farben Motorola Edge 70 Max

Das Motorola Edge 70 Max ist in drei Farben verfügbar.

Foto: Motorola

Fazit: Motorola Edge 70 Max

So gut hat noch keine Verpackung gerochen. Aber das Motorola Edge 70 Max hat auch echte Vorzüge im Gepäck: Dazu gehören das helle und kontrastreiche Display und ein derart hohes Tempo, dass alle anderen Edge-70-Modelle alt aussehen. Der Auftritt ist vielleicht nicht so sexy wie beim Edge 70, aber Akkulaufzeit und Prozessorpower sprechen für das Edge 70 Max. Der kantige Formfaktor verschleiert die Verwandtschaftsverhältnisse. Das Edge 70 Max ist eher als eckiges Signature zu verstehen. Mit der Qi2-Unterstützung weht ein Hauch von iPhone durch die Feature-Liste. Das ist praktisch, wenn Sie magnetisches MagSafe-Zubehör nutzen. Die Kamera macht gute Fotos, solange Sie auf höhere Zoomstufen verzichten, für die eine Telelinse fehlt. Auch die bei der Update-Garantie sollte sich Motorola einen Ruck geben und nicht nur das Signature 7 Jahre versorgen. Davon abgesehen bietet das Motorola Edge 70 Max im Preisbereich um 600 Euro eines der aktuell besten Gesamtpakete.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Motorola Edge 70 Max: 7100-mAh-Akku trifft auf 2K-OLED und Snapdragon 8 Gen 50515-07-2026
2Motorola Edge 70 Pro review: The slim battery champ that punches above its weight010.9819-06-2026
3Motorola Edge 70 Pro review: Great hardware, but some missing features raise questions 012.9810-08-2026
4Motorola Edge 70 Max è ufficiale con batteria enorme e ricarica magnetica, ed è già disponibile0515-07-2026
5Motorola Moto G67 5G im Test: Mit OLED, 5G und Top-Akku unter 200 Euro09.4620-10-2026
6Fresh Motorola Edge 70 Max leak reveals impressive screen size and battery capacity6710-07-2026
7Motorola’s magnet offensive: Leak reveals Moto Snap for Motorola Edge 70 Max01019-08-2026
8El Motorola Edge 70 Max llega a España con una batería de 7100mAh0515-07-2026
9Motorola G86 5G im Test: So schick, so gut und so billig!8712-07-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 11.66. Источник: www.computerbild.de.