Vom 26. bis 31. Oktober findet die „Circular Week“ statt, an der sich der Bergische Abfallwirtschaftsverband und der Innovationsstandort :metabolon mit Online-Sessions, einer Exkursion, einem Kinderprogramm und dem Repair-Cafe-Weltrekord beteiligen. Was genau wo geplant ist.
23.10.2026 · 06:00 Uhr
Der Standort :metabolon zeigt beispielhaft, wie sich ein ehemals klassisch abfallwirtschaftlich geprägter Standort weiterentwickeln kann. Bei einer Exkursion erhalten Teilnehmer Einblicke in die Verbindung von Kreislaufwirtschaft, Forschung, Wissenstransfer und praktischer Anwendung und lernen verschiedene Bereiche des Standortes kennen.
Foto: BAVBergisches Land · Vom 26. bis 31. Oktober findet die „Circular Week“ statt, an der sich der Bergische Abfallwirtschaftsverband und der Innovationsstandort :metabolon mit Online-Sessions, einer Exkursion, einem Kinderprogramm und dem Repair-Cafe-Weltrekord beteiligen. Was genau wo geplant ist.
Der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) beteiligt sich mit Online-Sessions, einer Exkursion, einem Kinderprogramm und einem Repair-Café-Weltrekord an einer internationalen Aktionswoche. Vom 26. bis 31. Oktober bringt die „Circular Week“ Akteure aus Kommunen, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft zusammen. Auch der BAV und der Innovationsstandort :metabolon, Am Berkebach in Lindlar, beteiligten sich mit einem vielseitigen Programm vom fachlichen Austausch über praktische Einblicke am Standort bis hin zu Angeboten für Kinder und einem gemeinsamen Weltrekordversuch der Repair-Cafés.
Nach der Eröffnung am kommenden Montag, 26. Oktober, in Aachen findet am Dienstag, 27. Oktober, ab 9.30 Uhr eine große Online-Konferenz statt. Auch der BAV ist mit mehreren Beiträgen vertreten. Geschäftsführerin Monika Lichtinghagen-Wirths beteiligt sich von 11.30 bis 12.30 Uhr an der Kopföffner-Session „Auf dem Weg zur Kreislaufgesellschaft: Welche Infrastrukturen und Orte wir jetzt schaffen müssen“. Dr. Robin Dietsch, Forschungskoordinator des BAV, bringt seine Expertise in die Session „Resilience, Reconstruction and Circularity in War – Project Examples from Ukraine“ ein. Julia König ist für den Thementisch „Zirkuläres Bauen NRW“ bei „Building the Loop: Pioneering Startups in Circular Construction“ vertreten. Interessierte können sich für die Online-Konferenz anmelden und aus den verschiedenen Sessions ein individuelles Programm zusammenstellen.
Am Mittwoch, 28. Oktober, wird die „Circular Week“ auf :metabolon in Lindlar ganz praktisch erlebbar. Von 10 bis 13 Uhr lädt der BAV zu einer Exkursion unter dem Titel „Von der Deponie zum Innovationsstandort – Kreislaufwirtschaft an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wissenstransfer“ ein. „Der Standort zeigt beispielhaft, wie sich ein ehemals klassisch abfallwirtschaftlich geprägter Standort weiterentwickeln kann“, heißt es in der Ankündigung. Während der Exkursion erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Verbindung von Kreislaufwirtschaft, Forschung, Wissenstransfer und praktischer Anwendung und lernen verschiedene Bereiche des Standortes kennen. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Auch die jüngere Generation steht während der „Circular Week“ im Mittelpunkt. Am Dienstag und Donnerstag, 27. und 29. Oktober, jeweils von 9 bis 12 Uhr, bietet der Lernort ein Programm für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. Unter dem Motto „Von der Wegwerfgesellschaft zu einer zirkulären Zukunft – kinderleicht lernen, verstehen und ausprobieren an einem authentischen Lernort“ geht es darum, Stoffkreisläufe, Ressourcen und zirkuläre Wertschöpfung altersgerecht und alltagsnah zu vermitteln.
Gemeinsam erkunden die Mädchen und Jungen verschiedene Stationen des Standorts und werden in den Lernorten mit Experimenten selbst aktiv. „So wird aus einem zunächst komplex klingenden Thema eine praktische Entdeckungsreise rund um die Frage, wie Ressourcen möglichst lange genutzt und Kreisläufe geschlossen werden können“, berichtet der BAV in einer Mitteilung.
Ein besonderes Ziel verbindet während der „Circular Week“ außerdem die Repair-Cafés in Nordrhein-Westfalen: Gemeinsam soll ein Weltrekord im Reparieren aufgestellt werden. Mit dabei sind auch 21 Repair-Cafés aus dem Oberbergischen Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Im Oktober gilt deshalb das Motto „Reparieren statt wegwerfen“.
Ziel ist es, so viele Gegenstände wie möglich wieder funktionsfähig zu machen, die Reparaturen zu registrieren und damit ein gemeinsames Zeichen für Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft zu setzen. Auch handwerklich begabte Bürger können sich beteiligen und ihre Reparaturen für den Rekord einreichen. Das große Finale findet am 31. Oktober beim „Repair & Share Festival“ in Wuppertal statt, kündigt der BAV an.
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