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Smartes Haustier: Jeder Dritte nutzt vernetzte Technik

Дата публикации: 24-10-2026 11:30:00

Die Digitalisierung erreicht zunehmend die Haustierhaltung. Einer aktuellen Bitkom-Umfrage zufolge verwenden 32 Prozent der Haustierbesitzer bereits mindestens ein smartes Gerät für ihr Tier. Besonders verbreitet sind GPS-Tracker und intelligente Trinksysteme.

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Ob GPS-Tracker für den Hund, intel­ligente Trink­systeme oder selbst­reini­gende Katzenklos: Smarte Technik hält zunehmend Einzug in die Haus­tier­haltung. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage nutzen 32 Prozent der Haus­tier­besitzer in Deutschland bereits mindestens ein intel­ligentes Gerät für ihr Tier. 57 Prozent sind der Ansicht, dass solche Tech­nolo­gien den Alltag mit Haustieren erleichtern.

39 Prozent der befragten Tierhalter glauben, dass smarte Geräte es einfacher machen, Haustiere bei Bedarf allein zu lassen. 31 Prozent sehen darin eine Möglichkeit, Gesundheit und Wohl­befinden ihrer Tiere besser im Blick zu behalten.

GPS-Tracker sind besonders verbreitet

KI und Haustiere Bild mit KI erstellt Unter den smarten Haus­tier­geräten liegen GPS-Tracker vorne. 13 Prozent der Haus­tier­besitzer setzen sie bereits ein, um den Aufent­haltsort ihres Tieres zu verfolgen. Intel­ligente Trink­systeme kommen bei 12 Prozent zum Einsatz, während 9 Prozent smartes Spielzeug verwenden.

Weniger verbreitet sind intel­ligente Haus­tier­klappen mit 6 Prozent und Über­wachungs­kameras mit 5 Prozent. Smarte Fütte­rungs­systeme werden von 4 Prozent genutzt. Selbst­reini­gende Tierklos bilden mit 3 Prozent das Schluss­licht der abgefragten Geräte.

Das Potenzial für eine weitere Verbreitung ist laut Bitkom vorhanden. Jeweils 26 Prozent der Haus­tier­besitzer können sich vorstellen, künftig einen GPS-Tracker oder ein intel­ligentes Trinksystem einzusetzen. Bei selbst­reini­genden Tierklos liegt dieser Anteil sogar bei 28 Prozent. Eine smarte Haus­tier­klappe kommt für 23 Prozent infrage, intel­ligentes Spielzeug für 18 Prozent.

Viele Tierhalter sehen Auto­mati­sierung kritisch

Trotz der Vorteile stößt die zunehmende Digi­tali­sierung der Haus­tier­haltung nicht überall auf Zustimmung. 63 Prozent der befragten Tierhalter halten es für falsch, die Pflege von Haustieren zu auto­mati­sieren. 56 Prozent befürchten, dass durch den Einsatz smarter Geräte die Nähe zwischen Mensch und Tier verloren geht.

Auch Bitkom betont, dass technische Hilfsmittel die persönliche Betreuung nicht ersetzen können. "Smarte Technik kann die persönliche Fürsorge ergänzen, aber nicht ersetzen", erklärt Sebastian Klöß, Bitkom-Experte für Smart Tech­nolo­gies. Geräte könnten Routi­neauf­gaben erleichtern und zusätzliche Sicherheit bieten. Die Verant­wortung für das Tier bleibe jedoch beim Menschen.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research zwischen der 28. und 32. Kalen­derwoche 2026 insgesamt 1006 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch. Darunter waren 436 Haus­tier­besitzer. Die Gesamt­befra­gung ist nach Angaben des Verbands reprä­sentativ.

Auch interessant: dm setzt auf KI: Einkaufs­agent soll ab Januar in der App starten.

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