Die Lofree Flow 2 84 für Mac verbindet ein kompaktes Layout mit mechanischen Low-Profile-Schaltern und einem Aluminiumgehäuse. Im Test überzeugten den Autor vor allem Tippgefühl, Klang und Verarbeitung. Die eigenen Messungen zeigen eine durchschnittliche End-to-End-Latenz von 14,3 ms über USB-C und 19,2 ms über den 2,4-GHz-Empfänger; diese Werte beschreiben den gesamten Messpfad und nicht allein die Eingabelatenz der Tastatur. Wichtigste Fakten Das getestete Modell ist die Sky-Blue-Ausführung mit englischem ANSI-QWERTY-Layout und linearen Surfer-Switches. Zur Verbindung stehen Bluetooth 5.3, 2,4-GHz-Funk und USB-C zur Verfügung.
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Die Lofree Flow 2 84 für Mac verbindet ein kompaktes Layout mit mechanischen Low-Profile-Schaltern und einem Aluminiumgehäuse. Im Test überzeugten den Autor vor allem Tippgefühl, Klang und Verarbeitung. Die eigenen Messungen zeigen eine durchschnittliche End-to-End-Latenz von 14,3 ms über USB-C und 19,2 ms über den 2,4-GHz-Empfänger; diese Werte beschreiben den gesamten Messpfad und nicht allein die Eingabelatenz der Tastatur.
Wichtigste FaktenDas getestete Modell ist die Sky-Blue-Ausführung mit englischem ANSI-QWERTY-Layout und linearen Surfer-Switches.Zur Verbindung stehen Bluetooth 5.3, 2,4-GHz-Funk und USB-C zur Verfügung.Die Tastenbelegung und Makros lassen sich über VIA anpassen; die Schalter sind ohne Löten austauschbar, jedoch nur gegen kompatible Modelle der Cloud-Serie.Der Artikel nennt einen Herstellerpreis von 159 US-Dollar.Technische Eckdaten| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Layout und Tasten | 75-Prozent-Format, 84 Tasten, ohne Nummernblock |
| Abmessungen und Gewicht | 341,2 × 107 × 21,5 mm; 745 g laut Hersteller |
| Schalter | Lineare Surfer-Switches; 40 gf ±10 gf Betätigungskraft; 1,3 ±0,3 mm Auslösepunkt; 2,8 ±0,25 mm Gesamtweg |
| Gehäuse und Tastenkappen | Aluminiumgehäuse; Tastenkappen aus PBT und Polycarbonat im Double-Shot-Verfahren |
| Akku | Integrierter 3.000-mAh-Akku; bis zu 90 Stunden Betrieb ohne Beleuchtung laut Hersteller |
| Weitere Ausstattung | Weiße Hintergrundbeleuchtung, Hot-Swap, VIA, seitliche Touch-Leiste und zwei ausklappbare Standfüße |
Die folgenden Latenzwerte stammen aus eigenen Messungen mit NVIDIA LDAT 2.26. Die End-to-End-Angaben schließen neben der Tastatur auch optische Bildschirmausgabe und weitere Komponenten des Systems ein.
| Verbindung | Mittelwert | Spanne und Streuung |
|---|---|---|
| USB-C | 14,3 ms | 9,4–23,4 ms; Standardabweichung 2,7 ms; 25 Messungen |
| 2,4-GHz-USB-Empfänger | 19,2 ms | 14,7–26,1 ms; Standardabweichung 2,9 ms |
Im browserbasierten igorsLAB-Tastaturtest erreichte die Tastatur einen Gesamtscore von 97,9 Punkten. Tastenabdeckung und Rollover wurden jeweils mit 100 Prozent bewertet. Die maximale gleichzeitig erkannte Tastenanzahl betrug 6KRO. Der Chord-Spread lag bei 52,2 ms; dieser Wert beschreibt die zeitliche Verteilung bei der Erfassung einer Tastenkombination und ist nicht mit der Eingabelatenz gleichzusetzen.
Bei der Sichtprüfung beschreibt der Autor das eloxierte Gehäuse als massiv und optisch zurückhaltend. An der Unterseite sind Verschraubungen und gummierte Auflageflächen sichtbar. Die flachen Tastenkappen sind leicht konturiert und besitzen lichtdurchlässige Beschriftungen. Das Layout behält Funktionstastenreihe, Pfeiltasten und wichtige Navigationstasten bei, rückt den Navigationsbereich aber näher an das alphanumerische Feld als bei klassischen Tenkeyless-Tastaturen.
Für die Tonaufnahme verwendete der Autor ein iPhone 17 Pro Max in etwa 12 cm Abstand links neben der Tastatur. Die Aufnahme entstand in einem 14,5 m² großen Raum auf einer 2,5 cm dicken Holzplatte mit einer 4 mm dicken Schreibtischunterlage. Der Autor beurteilt den Klang als ausgewogen und überzeugend; das ist eine qualitative Einschätzung und keine Messung der Lautstärke oder des Frequenzgangs.
Testbedingungen und GrenzenDie Latenzmessungen beziehen sich auf den beschriebenen Messaufbau. Bei einer Funkmessung meldete LDAT einmal eine unzureichende Helligkeitsänderung, was auf eine Einschränkung der optischen Erkennung hinweist. Die Resultate des browserbasierten Tastaturtests beschreiben die dort geprüfte Tastenabdeckung und Kombinationserkennung, nicht sämtliche möglichen Einsatzbedingungen.
Angaben zu Schalterdaten, Abfragerate, Akku-Laufzeit und nomineller Schalterlebensdauer sind Herstellerangaben und keine eigenen Messwerte. Auch die Aussage, dass die Schalter 50 Millionen Betätigungen erreichen, ist eine Belastbarkeitsspezifikation unter Testbedingungen und keine garantierte Nutzungsdauer.
EinordnungDie Flow 2 84 richtet sich an Nutzer, die ein Mac-orientiertes Layout und flache Tasten mit mechanischer Rückmeldung kombinieren möchten. Laut Hersteller unterstützen Kabelbetrieb und Funkmodus eine Abfragerate von bis zu 1.000 Hz; der Test weist diese Spezifikation nicht als eigene Messung aus. Die VIA-Konfiguration bietet sechs Ebenen und 16 Makroplätze. Für die Einrichtung muss zunächst die passende JSON-Tastaturdefinition geladen werden; der Autor merkt an, dass dieser Schritt bei der bereits passend konfigurierten Tastatur nicht erforderlich sei.
Das englische ANSI-QWERTY-Layout hat eine breite horizontale Eingabetaste und keine deutsche QWERTZ-Beschriftung. Nutzer, die an eine deutsche Tastaturbelegung gewöhnt sind, müssen sich daher insbesondere bei Umlauten und Sonderzeichen umstellen. Zudem bleiben die Mac-spezifischen Beschriftungen auch bei Verwendung mit anderen unterstützten Betriebssystemen erhalten.
Der Autor bewertet Verarbeitung, Tippgefühl und Klang insgesamt sehr positiv und hält die Tastatur für Vielschreiber mit Interesse an einer hochwertigen mechanischen Mac-Tastatur für geeignet. Seine Einschätzung des Tippgefühls und der Klangabstimmung ist subjektiv; sie ersetzt keine Langzeitprüfung.
StärkenAluminiumgehäuse und sorgfältig ausgeführte Gesamtkonstruktion, wie sie der Autor beurteilt.Leichtgängiges, präzises Tippgefühl und ausgewogener Klang nach Einschätzung des Autors.Eigene Tastaturtest-Ergebnisse mit vollständiger Tastenabdeckung und 100 Prozent bei der Rollover-Prüfung.Bluetooth, 2,4-GHz-Funk und USB-C sowie anpassbare Tastenbelegung über VIA.EinschränkungenDas englische ANSI-QWERTY-Layout kann für Nutzer einer deutschen QWERTZ-Tastatur Umgewöhnung erfordern.Der Autor bezeichnet den Herstellerpreis von 159 US-Dollar als hoch und die Tastatur nicht als Schnäppchen.Der Hot-Swap ist auf kompatible Cloud-Series-Schalter beschränkt und nicht universell mit mechanischen Low-Profile-Schaltern nutzbar.Wer regelmäßig an einem Mac arbeitet, kennt die Besonderheiten der Apple-Tastaturen. Flache Tasten, kurze Betätigungswege und eine vertraute Anordnung der Funktionstasten gehören zum gewohnten Arbeitsalltag. Allerdings ist das Tippgefühl der klassischen Apple-Tastaturen nicht jedermanns Sache. Gerade Vielschreiber wünschen sich häufig eine deutlichere mechanische Rückmeldung, eine hochwertigere Dämpfung und etwas mehr Individualisierung. Mechanische Low-Profile-Tastaturen können hier eine interessante Alternative darstellen, doch die Kombination aus flacher Bauweise, angenehmem Anschlag und einer konsequent auf macOS abgestimmten Tastenanordnung ist keineswegs selbstverständlich.
Mit der Flow 2 84 für Mac möchte Lofree genau diese Lücke schließen. Anders als die reguläre Flow 2 setzt die speziell für Apple-Nutzer entwickelte Variante auf ein natives Mac-Layout, das sich an der Tastenanordnung eines MacBooks orientiert. Besonders die untere Tastenreihe mit Fn/Globe, Control, Option und Command wurde entsprechend angepasst, um den Wechsel zwischen Notebook und externer Tastatur möglichst unkompliziert zu gestalten. Das kompakte 75-Prozent-Layout bietet insgesamt 84 Tasten einschließlich Funktionstastenreihe, verzichtet jedoch auf einen separaten Nummernblock. Hinzu kommt ein vollständig aus Aluminium gefertigtes Gehäuse, das in vier Farbvarianten erhältlich ist und mit seiner zurückhaltenden Gestaltung optisch gut zu Apples Geräten passen soll.
Im Inneren arbeitet die Flow 2 84 für Mac mit den gemeinsam mit Kailh entwickelten Cloud-Series-Surfer-Switches. Die linearen Low-Profile-Schalter besitzen einen Gesamtweg von 2,8 Millimetern und sollen einen gleichmäßigen, leichtgängigen Anschlag ermöglichen. Ergänzt wird die Konstruktion durch eine Gasket-Mount-Lagerung mit fünf Dämpfungsschichten, die Vibrationen und störende Anschlaggeräusche reduzieren soll. Wer eine andere Schaltercharakteristik bevorzugt, kann dank Hot-Swap-Unterstützung auf weitere kompatible Switches der Cloud-Serie zurückgreifen. Die doppelt gespritzten PBT-PC-Tastenkappen verfügen zudem über lichtdurchlässige Beschriftungen für die weiße Hintergrundbeleuchtung.
Auch bei der technischen Ausstattung muss sich die Mac-Variante nicht verstecken. Neben Bluetooth 5.3 stehen eine 2,4-GHz-Funkverbindung und USB-C zur Verfügung, wobei Lofree für den kabelgebundenen Betrieb und den Funkmodus eine Abfragerate von bis zu 1.000 Hz angibt. Über VIA lassen sich Tasten individuell belegen und Makros erstellen. Eine seitliche Touch-Leiste übernimmt die Steuerung von Lautstärke und Bildschirmhelligkeit, während ein ausklappbarer Standfuß zwei unterschiedliche Neigungswinkel ermöglicht. Der integrierte 3.000-mAh-Akku soll nach Herstellerangaben bis zu 90 Stunden ohne Hintergrundbeleuchtung durchhalten.
Mit einem Herstellerpreis von 159 US-Dollar positioniert Lofree die Flow 2 84 für Mac klar im gehobenen Segment mechanischer Kompakttastaturen. Dafür verspricht der Hersteller eine hochwertige Verarbeitung, eine konsequente Anpassung an das Apple-Ökosystem und ein mechanisches Tippgefühl, das sich deutlich von den klassischen Mac-Tastaturen unterscheiden soll. Ob sich diese Kombination im täglichen Einsatz tatsächlich bewährt und ob der vergleichsweise hohe Preis gerechtfertigt ist, muss unser Test zeigen.
Einführung und UnboxingDie Vorderseite der Verpackung präsentiert die Lofree Flow 2 84 für Mac mit ihrem kompakten Tastaturlayout. Die hellgrauen Tastenkappen bilden einen deutlichen Kontrast zum dunklen Gehäuserahmen. Die Abbildung zeigt die vollständige Tastenanordnung einschließlich Funktionstasten, Pfeiltasten und der für macOS beschrifteten Sondertasten.
Die Rückseite der weißen Verkaufsverpackung enthält die technischen Herstellerangaben zur Lofree Flow 2 84. Aufgeführt sind unter anderem die Modellnummer OE927, das Aluminiumgehäuse, PBT-PC-Tastenkappen, die Stromversorgung und der integrierte 3.000-mAh-Akku. Der seitliche Produktaufkleber kennzeichnet die Mac-Ausführung in der Farbvariante Sky Blue mit Surfer-Switches.
Die Lofree Flow 2 84 für Mac liegt passgenau in ihrer weißen Verpackung und ist durch eine halbtransparente Schutzhülle vor Staub und Kratzern geschützt. Die Tastenkonturen sind durch das Material bereits erkennbar. Der aufklappbare Kartondeckel ist innen mit einer schwarzen Schaumstoffeinlage versehen.
Die Lofree Flow 2 84 für Mac kombiniert ein kompaktes 75-Prozent-Layout mit hellgrauen Tastenkappen und einem dunkelblauen Aluminiumgehäuse. Das englische ANSI-QWERTY-Layout verfügt über eine Funktionstastenreihe, separate Navigationstasten und Mac-spezifische Beschriftungen wie Command und Option. Das seitlich eingeprägte Lofree-Logo ergänzt die zurückhaltende Gestaltung.
Die Unterseite der Lofree Flow 2 84 besteht aus einer durchgehenden, dunkelblauen Aluminiumplatte mit mehreren sichtbaren Verschraubungen. Zwei ausklappbare Standfüße an der oberen Gehäusekante ermöglichen eine Anpassung des Neigungswinkels. Zusätzliche Gummiauflagen an den unteren Ecken sorgen für einen rutschhemmenden Kontakt zur Schreibtischoberfläche. Unter dem Fuß sitzt ein Schalter.
Unterhalb der Tastatur befindet sich das Zubehör der Lofree Flow 2 84 für Mac, übersichtlich in einer passgenauen weißen Kunststoffeinlage verstaut. Zum Lieferumfang gehören ein weißes, textilummanteltes USB-C-Kabel, ein kompakter 2,4-GHz-USB-Funkempfänger sowie die Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte. Die einzelnen Komponenten sind getrennt untergebracht und teilweise zusätzlich verpackt. Ein beiliegender Aufkleber dokumentiert die Qualitätskontrolle des Geräts. Das Zubehör ist zudem noch mit einer schönen Abdeckung versehen, was ein bisschen an Apple erinnert.
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