Die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland sind vergleichsweise niedrig. Ministerin Reiche hatte gesagt, verschiedene Instrumente seien vorbereitet. Eines wird nun angewendet.
Die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland sind vergleichsweise niedrig. Ministerin Reiche hatte gesagt, verschiedene Instrumente seien vorbereitet. Eines wird nun angewendet.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) reagiert auf die niedrigen Füllstände der Gasspeicher in Deutschland. Reiche habe in Absprache mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) entschieden, dass das bundeseigene Energieunternehmen Sefe angewiesen werde, vermehrt Erdgas einzuspeichern, sagte eine Sprecherin des Ministeriums.
Der zentrale Grund für diesen Schritt liege in den weiter andauernden geopolitischen Risiken. „Aus der Perspektive der Krisenvorsorge ist dieser Schritt ein wichtiger zusätzlicher Beitrag, um die Resilienz der deutschen Gasversorgung zu erhöhen.“ Zuerst hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet.
Ein Sprecher von Sefe bestätigte, dass das Unternehmen vom Wirtschaftsministerium die Anweisung erhalten habe, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Gas zu beschaffen und einzuspeichern.
Die entsprechenden Instrumente seien vorbereitet. In einem Bericht des Wirtschaftsministeriums für eine Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundestags hieß es Mitte September, nach aktuellem Erkenntnisstand sei eine Gasmangellage im kommenden Winter nicht zu erwarten.
dpa