Die Personalsuche in Deutschland gerät immer stärkere ins Stocken. Trotz hoher Nachfrage tun sich Bewerber und Betriebe gegenseitig schwer, so die Xing-Studie.
Die Personalsuche in Deutschland gerät immer stärkere ins Stocken. Trotz hoher Nachfrage tun sich Bewerber und Betriebe gegenseitig schwer, so die Xing-Studie.
Der Xing-Arbeitsmarktreport 2026 zeigt, dass Jobsuchende und Unternehmen derzeit gleichermaßen Schwierigkeiten haben. 42 Prozent der Jobsuchenden empfindet die Suche schwieriger als früher. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es sogar 50 Prozent, die die Entwicklung als problematisch ansehen. Gleichzeitig berichten 62 Prozent der befragten HR-Verantwortlichen davon, dass es in den vergangenen zwölf Monaten schwieriger geworden sei, Stellen zu besetzen.
„Jobsuchende und Unternehmen finden nicht zueinander. Die Situation ist paradox: Obwohl Angebot und Nachfrage grundsätzlich vorhanden sind, verschärft sich die Lage am Arbeitsmarkt“, sagt Xing-Arbeitsmarktexperte Dr. Julian Stahl.
Wenn stellen in Unternehmen offen bleiben, wirkt sich das auch auf die Beschäftigten aus. 27 Prozent nehmen durch den Fachkräftemangel eine erhöhte Arbeitsbelastung wahr, 25 Prozent ein gestiegenes Stresslevel. Auch die Produktivität leidet – 36 Prozent bezeichnen den Fachkräftemangel als größte Einschränkung im Arbeitsalltag.
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Die befragten Bewerber vermissen folgende Informationen in Stellenanzeigen:
Im Prozess wünschen sich 51 Prozent eine schnelle Absage, wenn es nicht passt. 42 Prozent erwarten transparentes Verhalten über die weiteren Schritte. „Jeder Kontakt im Bewerbungsprozess vermittelt auch ein Bild davon, wie ein Unternehmen arbeitet, kommuniziert und mit Menschen umgeht. Und wer hier von Anfang an punkten kann, optimiert seine Chancen, in einem schwierigen Markt als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden“, ordnet Stahl ein.
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Der Xing-Arbeitsmarktreport 2026 wurde vom Marktforschungsinstitut Appinio durchgeführt. Im September wurden 2000 Beschäftigte und 300 Recruiter aus Deutschland befragt.
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Der Weg in den Job kann eine Herausforderung sein – ob nach dem Abschluss oder bei einer beruflichen Neuorientierung. Die Universität Konstanz gibt Tipps, was Bewerber beachten sollten:
Alternativ können sich Bewerber auch überlegen, Initiativbewerbungen an Unternehmen zu schicken, bei denen sie gerne arbeiten würden.
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