Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

LemonSwan-Nutzer könnten mit Sammelklage Geld zurückkriegen

Дата публикации: 19-10-2026 08:52:00

Die Verbraucherzentrale prüft eine Sammelklage gegen LemonSwan. Bei der Online-Dating-Seite soll es zu ungewollten Abbuchungen gekommen sein. Jetzt sind Betroffene gefragt.

Основное содержимое страницы с новостью.

Die Verbraucherzentrale prüft eine Sammelklage gegen LemonSwan. Bei der Online-Dating-Seite soll es zu ungewollten Abbuchungen gekommen sein. Jetzt sind Betroffene gefragt.

Verbraucher haben Probleme mit dem Premium-Modell der Dating-Seite Lemonswan. Wie die Verbraucherzentrale berichtet, bemerkten Verbraucher, dass ihnen ein besonderes Starterpaket für 139,95 Euro berechnet wurde, obwohl sie das nie bewusst bestellt oder den Kauf gar widerrufen haben. Jetzt prüft der Verbraucherzentrale Bundesverband, ob eine Sammelklage gegen den Online-Partnervermittler infrage kommt. Nutzer der App könnten in dem Fall ihr Geld zurück erhalten.

Verbraucherzentrale prüft mögliche Lemonswan-Klage

Um weitere Details zu dem Fall zu erhalten, haben die Verbraucherzentralen Nutzer aufgerufen, ihre Geschichte zu dem Fall zu teilen. Konkret geht es um Lemonswan-Nutzer, die:

  • Trotz eines Widerrufs die Gebühr für das Starterpaket zahlen sollten
  • Nach einem Widerruf mit weiteren Kosten konfrontiert wurden
  • Nach einer automatischen Vertragsverlängerung eine zusätzliche Servicepauschale zahlen sollten

Diese Nutzer sollen auf einer speziellen Homepage der Verbraucherzentrale ihre Erfahrungen teilen.

„Ein Starterpaket für 139,95 Euro darf nicht zur teuren Überraschung werden. Wir wollen wissen, was Betroffene erlebt haben. Ihre Erfahrungen helfen uns zu entscheiden, ob wir mit einer Sammelklage Geld für sie zurückholen können“, sagt Katarzyna Guzenda, Referentin im Team Sammelklagen des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Lemonswans Premium-Angebot sorgt laut der Verbraucherzentrale „immer wieder für Ärger“.

ANZEIGE

ANZEIGE

Das Ziel einer möglichen Sammelklage wäre die Zurückzahlung aller zu Unrecht gezahlten Beiträge. Sollte zum Beispiel das Starterpaket unrechtmäßig beim Kunden abgebucht worden sein, wären das die knapp 140 Euro.

Das Paket, das keine Sonderleistung ist

Wichtig dabei: Es steht noch nicht fest, ob es überhaupt zu einer Sammelklage kommt. Das ist Gegenstand der Prüfung der Verbraucherzentrale. Ein Sprecher von Lemonswan gibt dazu an, dass das Starterpaket nicht „versehentlich“ mitbestellt werden könne – es sei ein fester Bestandteil der Premium-Mitgliedschaft.

„Sein Preis wird im Bestellprozess vor dem Kauf gesondert ausgewiesen“, erklärt der Sprecher.

Die Beschwerden, auf die sich der VZBV bezieht, würden Fälle betreffen, bei denen Mitglieder den Vertrag nach der Bestellung widerrufen haben. Lemonswan erklärt das mit einer gesetzlichen Ausnahme bei Dienstleistungen:

  • Wer eine Dienstleistung erwirbt und verlangt, dass die Leistung sofort beginnt, zahlt beim Widerruf für alles, was bis zum Widerruf erbracht wurde.
  • Viele Verbraucher sind aber der Ansicht, dass sie in jedem Fall nichts bezahlen, wenn sie innerhalb von 14 Tagen widerrufen.

Demzufolge würden diejenigen, die widerrufen und vorher nicht ausdrücklich um den sofortigen Start der Leistungen gebeten haben, auch nichts zahlen.

Trotzdem hat Lemonswan entschieden, dass sein Bestellprozess ein Update braucht. Laut einem Unternehmenssprecher müssen Mitglieder seit einigen Wochen in einem „eigenen, zusätzlichen Schritt“ ausdrücklich bestätigen, dass die Leistungen des Premium-Tarifs sofort starten sollen.

Dauerzwist zwischen Verbraucherzentrale und Lemonswan

Es wäre bei Weitem nicht das erste Verfahren, das die Verbraucherzentralen gegen Lemonswan führen. In den vergangenen Jahren hatten Zentralen verschiedener Bundesländer mehrere Klagen angeregt. 2023 zum Beispiel reichte die in Rheinland-Pfalz eine Klage wegen „Verstoß gegen die Pflicht zum Kündigungsbutton“ ein, ein Jahr später folgte eine weitere Verbraucherzentrale-Klage wegen „Irreführung über Widerrufsrecht“. In einem Urteilsspruch des Landgerichts Hamburg (Az.: 406 HKO 58/24) heißt es:

„Der Beklagten wird untersagt, von Verbrauchern, die den Abschluss eines Vertrages über die Nutzung von Services, Diensten und Hilfestellungen bei der Suche nach einem idealen Lebenspartner im Fernabsatz fristgerecht widerrufen haben, 14 oder mehr Tage nach Zugang des erklärten Widerrufs das gesamte Vertragsentgelt über den ursprünglich angenommenen und danach fristgerecht widerrufenen Vertrag einzuziehen.“

So war es einer Kundin passiert, auf die im Urteil Bezug genommen wird. Der Dating-Dienst war in der Rolle des Beklagten und erhielt in einem Punkt Unrecht, allerdings schaffte es die Verbraucherzentrale nicht, das Gericht in einem anderen Punkt zu überzeugen. Und zwar wollte sie Lemonswan verbieten, bei Verbrauchern eine Leistung innerhalb der Widerrufsfrist in Rechnung zu stellen, solange der Beklagte nicht belegen konnten, dass die Verbraucher genau das explizit verlangt hatten.

Das wiederum hatte zu einer Unterlassungsklage (Az. 406 HKO 50/26) geführt, mit der die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg die Argumentation von Lemonswan angreift, es würden schon während der Widerrufsfrist Leistungen erbracht. Mit der Darstellung, dass das „Starterpaket“ bereits Leistungen erbringe, ehe der Widerruf in Kraft tritt, würde Lemonswan das gesetzliche Widerrufsrecht verleugnen. Vor Vertragsschluss habe Lemonswan nicht die ausdrückliche Zustimmung der Verbraucher eingeholt, vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung zu beginnen. Außerdem seien Verbraucher nicht darüber im Bilde gewesen, dass das Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch Lemonswan erlischt.

Handlungsempfehlung für Verbraucher:

  • Bevor Sie online Produkte kaufen, prüfen Sie genau die Rahmenbedingungen des Kaufs.
  • Achten Sie besonders auf Kleingedrucktes und eventuell voreingestellte Optionen, automatisch angekreuzte Kästchen oder dergleichen.
  • Um sicher zu gehen, können Sie die einzelnen Kaufschritte per Screenshot dokumentieren – so gibt es für später Beweise. Die Screenshots können Sie in einem extra dafür eingerichteten Smartphone- oder Computerordner ablegen.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Facebook-Sammelklage: Jetzt noch beitreten-2713-07-2026
2Suno Slapped with Class Action Litigation Following Massive, Unreported Data Breach06.0329-07-2026
3WP: американцы выдвигают иски против компаний США, пострадавших от хакеров0026-07-2021
4На воронежца оформили кредит по фото из интернета01022-10-2026
5Reuters: юридическая фирма в США подала в суд на Google из-за сбора личных данных0015-07-2020
6Против блогера Александра Шпака завели дело о призывах к терроризму015.2623-09-2026
7‘Like being in a vortex’: US report details extent of ‘devastating’ dating-app scams08.0614-10-2026
8Против блогеров Чекалиных возбудили дело об отмывании денежных средств0016-03-2023
9Booking.com faces EU probe over scams, phishing01021-10-2026

Классификация: Происшествия. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 16.41. Источник: rss.focus.de.