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Automatische Reaktorschnellabschaltung im AKW Gösgen – Ensi erteilt noch am gleichen Tag Freigabe

Дата публикации: 20-10-2026 08:06:49

Am frühen Dienstagmorgen kam es beim Kernkraftwerk zu einer Unterspannung bei den Steuerstäben. Der Reaktor hat sich aus Sicherheitsgründen selbst abgeschaltet. Noch am selben Tag wurde die Anlage wieder in Betrieb genommmen.

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Zwischenfall

Automatische Reaktorschnellabschaltung im AKW Gösgen – Ensi erteilt noch am gleichen Tag Freigabe
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21.10.2026, 08.59 Uhr

Am frühen Dienstagmorgen kam es beim Kernkraftwerk zu einer Unterspannung bei den Steuerstäben. Der Reaktor hat sich aus Sicherheitsgründen selbst abgeschaltet. Noch am selben Tag wurde die Anlage wieder in Betrieb genommmen.

Beim Kernkraftwerk Gösgen kam es um 6:40 Uhr zu einer Schnellabschaltung.Beim Kernkraftwerk Gösgen kam es um 6:40 Uhr zu einer Schnellabschaltung.

Bild: Keystone

Am frühen Dienstagmorgen, um 6:40 Uhr, wurde beim Kernkraftwerk Gösgen eine automatische Reaktorschnellabschaltung ausgelöst. Wie die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG selbst in einer Mitteilung schreibt, war die Ursache dafür eine Unterspannung an den Steuerstabschienen. Mit der automatischen Abschaltung hätten sämtliche sicherheitsrelevanten Systeme wie vorgesehen reagiert. Es sei keine zusätzliche Abgabe von Radioaktivität erfolgt, gibt die Betreiberin Entwarnung. Die Anlage ist nun abgeschaltet und befindet sich in einem sicheren Zustand.

Wie Max Brugger, Leiter Information des KKG auf Anfrage erklärt, liegt die Ursache bei der Spannungsversorgung der Steuerstäbe. «Dort trat eine zu tiefe Spannung auf. Daraufhin fielen die Steuerstäbe automatisch ein und schalteten dadurch den Reaktor wie vorgesehen und ohne aktives menschliches Zutun automatisch ab», so Brugger.

Weshalb es zur besagten Unterspannung kam, werde derzeit noch abgeklärt, so Brugger. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) ist umgehend über den Zwischenfall informiert worden. Die Anlage wird erst nach Freigabe durch das Ensi wieder angefahren.

Zur letzten Schnellabschaltung in Gösgen kam es am 12. November 2021. Das Reaktorschutzsystem löste eine automatische Abschaltung des Reaktors aus. Grund war damals ein fälschlicherweise ausgelöster Grenzwert bei einem Austausch an der Reaktorleittechnik. Die fehlerhafte Komponente konnte schnell lokalisiert und ausgetauscht und das AKW noch am selben Nachmittag wieder in Betrieb gehen.

Auch im aktuellen Fall wurde das Problem schnell gelöst: Am Dienstagabend wurde das Kernkraftwerk Gösgen um 17.50 Uhr wieder mit dem Netz synchronisiert. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hatte die Freigabe zum Wiederanfahren der Anlage erteilt, schreibt das Kernkraftwerk in einer Mitteilung. Die Leistung werde im weiteren Verlauf kontinuierlich auf 100 Prozent gesteigert.

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