Wer eine private Webseite hat, muss bei der aktuellen PHP-Sicherheitslücke meist auf den Hosting-Anbieter vertrauen. Wie sich prüfen lässt, ob die Seite geschützt ist - und was zu tun ist, wenn nicht.
Berlin · Wer eine private Webseite hat, muss bei der aktuellen PHP-Sicherheitslücke meist auf den Hosting-Anbieter vertrauen. Wie sich prüfen lässt, ob die Seite geschützt ist - und was zu tun ist, wenn nicht.
22.10.2026 , 10:16 Uhr
Eine schwerwiegende Sicherheitslücke bringt weltweit das Fundament zahlreicher Webseiten und Onlinedienste ins Wanken.
Foto: Stefan Jaitner/dpa/dpa-tmnWer privat eine Webseite betreibt, nutzt in aller Regel Webspace auf dem Server eines Hosting-Anbieters. Und das meist auch mit App-Installation (etwa WordPress) über den Anbieter. Die Aktualisierung der Software übernimmt ebenfalls der Anbieter.
Bei der aktuellen PHP-Sicherheitslücke müssen die Anwender also abwarten, dass der Hosting-Anbieter die notwendigen Updates einspielt. Das dürfte ganz überwiegend bereits geschehen sein.
Nachschauen, mit welcher PHP-Version die eigene Seite arbeitet, können beispielsweise WordPress-Nutzende im WordPress-Admin-Dashboard unter „Werkzeuge/Website-Zustand/Bericht/Server/PHP“.
Ansonsten ist es meist auf einer etwa Control-Panel genannten Verwaltungswebseite des Hosting-Anbieters möglich, die PHP-Version zu checken - etwa im Bereich Entwicklung.
Sicher sind die PHP-Versionen ab
PHP-Versionen ab 8.1 und älter aktualisiert das PHP-Projekt nicht mehr. Wer so eine alte, unsichere PHP-Version nutzt, sollte im Control-Panel auf einen aktuellen, unterstützen PHP-Zweig umstellen - und sicherheitshalber vorher eine Sicherung der Webseite anlegen.
Findet sich kein Menüpunkt zum Wechseln der PHP-Version im Control Panel, muss der Wechsel beim Support des Hosting-Anbieters in Auftrag gegeben werden.
© dpa-infocom, dpa:261022-930-875970/1
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