Von der Recherche bis zum Feinschliff: Das Webinar klärt, wie KI-Tools beim wissenschaftlichen Schreiben unterstützen und worauf Sie achten müssen.
Die Deadline rückt näher, das Blatt bleibt weiß, und ChatGPT liefert auf die Schnelle einen flüssig formulierten Absatz. Doch taugt der Text für eine Seminararbeit? Wer KI beim wissenschaftlichen Schreiben einsetzt, steht vor Fragen, die über bloße Textproduktion hinausgehen. Stimmen die Fakten und hält die Argumentation einer Prüfung stand? Nicht zuletzt sollte man klären, ob die eigene Hochschule den Einsatz von KI-Tools überhaupt erlaubt.
Das c’t-Webinar „Wissenschaftlich Schreiben mit KI-Unterstützung“ zeigt, wie Studierende und Hochschulangehörige KI-Werkzeuge gezielt und verantwortungsvoll nutzen. Referentin Dorothee Wiegand führt durch alle Phasen einer wissenschaftlichen Arbeit: von der ersten Idee bis zur abschließenden Qualitätskontrolle.
KI-Tools für jede Phase der ArbeitViele nutzen bereits allgemeine Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude oder Gemini, um Texte zu formulieren oder Fragen zu klären. Doch oft bleibt unklar, wie sich KI noch gewinnbringender einsetzen lässt. Das Webinar stellt daher eine Auswahl spezialisierter KI-Tools vor: Perplexity für die Recherche im Web, Consensus für die Entwicklung einer Fragestellung, Open Knowledge Maps für die Sichtung wissenschaftlicher Paper, Jenni AI für die Gliederung, ChatPDF fürs Quellenstudium und GoThesis als Begleiter von der Idee bis zum fertigen Text.
Dabei geht es nicht nur um Technik. Dorothee Wiegand beleuchtet auch juristische Fallstricke und ethische Fragen: Was erlauben Hochschulen, was gilt als redlich, und wo endet legitime Unterstützung? Das Webinar ersetzt jedoch keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Teilnehmer lernen, die Möglichkeiten und Grenzen von KI realistisch einzuschätzen, Prompts für wissenschaftliche Zwecke präzise zu formulieren und KI-generierte Texte auf formale und inhaltliche Qualität zu prüfen. Nach dem Webinar kennen sie geeignete Werkzeuge und wissen, wie sich diese in den eigenen Schreibprozess integrieren lassen.
Nicht nur für HochschulangehörigeDas Webinar richtet sich an Studierende, Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Schüler und Lehrkräfte der gymnasialen Oberstufe. Auch Personen, die spezialisierte Textwerkzeuge kennenlernen wollen, profitieren von den Inhalten. Erste Erfahrungen mit Sprachmodellen und KI-Schreibtools helfen beim Einstieg, sind aber keine Voraussetzung.
Zur Teilnahme genügt ein aktuellen Browser. Weitere Informationen zum Webinar sowie Details zur Anmeldung liefert die Website zum Webinar.
(abr)
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