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BILDSTRECKE - Ella Maillart fotografierte als Pionierin in der Sowjetunion, in Afghanistan und China. Sie sagte: «Das Unmögliche weicht vor dem zurück, der vorwärtsgeht»

Дата публикации: 12-10-2026 03:30:00

Ihre bekannteste Reise ist jene mit der Zürcherin Annemarie Schwarzenbach 1939 nach Kabul. Doch das Lebenswerk umfasst mehr: Ella Maillarts Fotografien sind wertvolle Zeugnisse einer verschwundenen Welt.

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Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Ihre bekannteste Reise ist jene mit der Zürcherin Annemarie Schwarzenbach 1939 nach Kabul. Doch das Lebenswerk umfasst mehr: Ella Maillarts Fotografien sind wertvolle Zeugnisse einer verschwundenen Welt.

12.10.2026, 05.30 Uhr

8 Leseminuten


Skeptisch blickt er in die Kamera. Mit den Zähnen beisst er sich auf die Unterlippe. Es ist ein sehr junger Mann. Oder ist es ein Halbwüchsiger? Auf dem Rücken trägt er ein Rad, um Messer zu schleifen. Er stammt aus der Ukraine, damals eine Sowjetrepublik. Und er ist in Moskau, um Geld zu verdienen. Es scheint, als müsse er sich durchbeissen in seinem noch jungen, harten Leben. Davon zeugen auch die schmutzigen Ränder an den Fingernägeln.

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Die Genferin Ella Maillart hat das Foto 1930 aufgenommen. Sie ist da gerade einmal 27 Jahre alt und zum ersten Mal in Moskau. Dieser Aufenthalt wird der Beginn ihres erstaunlichen Werdegangs als Pionierin des Reisejournalismus und der dokumentarischen Fotografie.

Am Ufer des Gelben Flusses 1935: Blick auf die chinesische Stadt Lanzhou, die Hauptstadt der Provinz Gansu. Lanzhou ist in jener Zeit ein Zentrum des sowjetischen Einflusses.

Am Ufer des Gelben Flusses 1935: Blick auf die chinesische Stadt Lanzhou, die Hauptstadt der Provinz Gansu. Lanzhou ist in jener Zeit ein Zentrum des sowjetischen Einflusses.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Das Bild des Gelben Flusses, das sie fünf Jahre später in Lanzhou aufnimmt, verdeutlicht: Ella Maillart geht über die Grenzen hinaus. Über Landesgrenzen und solche im Geiste. Die Genferin macht Reisen, die kaum jemand zuvor unternommen hat. Sie tut, was für Frauen damals unmöglich scheint: Sie reist während der 1930er und 1940er Jahre allein oder in Begleitung in entlegene Gebiete Zentralasiens und Chinas. Um diese kühnen Unternehmungen zu finanzieren, schreibt sie darüber. Ein Dutzend bebilderte Bücher und viele Zeitungsreportagen zeugen davon.

Die Entdeckerin fotografiert eher nebenbei, um das Erlebte zu dokumentieren. Erst spät, in den 1980er Jahren, wird die Pionierin des Reisetagebuchs als Fotografin anerkannt.

Pfeife rauchend studiert Ella Maillart eine Landkarte von Asien, undatierte Aufnahme.

Pfeife rauchend studiert Ella Maillart eine Landkarte von Asien, undatierte Aufnahme.

Photopress-Archiv/Keystone

Ella Maillart auf Ski mit einem Hund, undatierte Aufnahme: 1931 ist sie Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft bei den ersten alpinen Skiweltmeisterschaften in Mürren.

Ella Maillart auf Ski mit einem Hund, undatierte Aufnahme: 1931 ist sie Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft bei den ersten alpinen Skiweltmeisterschaften in Mürren.

Photopress-Archiv/Keystone

Lange Zeit gilt sie als «einzige Forschungsreisende Europas». Sie geht nach Russland und in andere sowjetische Republiken, nach Peking, Tibet, in den Himalaja, nach Kaschmir, nach Iran, in die Türkei und nach Afghanistan. Sie interessiert sich für die Bewohner dieser Länder, insbesondere für die Frauen und ihre Lebensbedingungen. Sie nimmt zahlreiche Porträts auf.

Nomadinnen mit traditionellen Kopfbedeckungen in einer Jurte. Maillarts besonderes Interesse gilt den Frauen und ihren Lebensbedingungen.

Nomadinnen mit traditionellen Kopfbedeckungen in einer Jurte. Maillarts besonderes Interesse gilt den Frauen und ihren Lebensbedingungen.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Ella Maillarts Blick richtet sich oft auf die Frauen: Das Bild links zeigt eine Frau mit einem Baby auf dem Rücken, die an einem Bahnhof auf einen Zug rennt, in Tumen, Mandschukuo, 1934. Rechts sieht man eine Frau und einen Sicherheitsmann in Moskau.

Humorvoller und offener Umgang mit den Einheimischen: Ella Maillart 1935 in China.

Humorvoller und offener Umgang mit den Einheimischen: Ella Maillart 1935 in China.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Sie trifft auf Berg- und Steppenlandschaften von unermesslicher Weite, durchquert Wüsten und verbotene Gebiete; in Zentralasien sind Reisende damals nicht erlaubt.

Davor schreckt die kühne Fotojournalistin nicht zurück. Einmal sagt sie: «L’impossible recule devant celui qui avance», «Das Unmögliche weicht vor dem zurück, der vorwärtsgeht».

Ihrer Unerschrockenheit, Grenzen zu überwinden, und ihrem toleranten Blick ist es zu verdanken, dass die Nachwelt Fotografien eines verschwundenen Orients betrachten kann. Noch bis am 1. November sind ihre Fotografien unter dem Titel «Fotografische Erzählungen» im Museum Photo Élysée in Lausanne ausgestellt.

Weide für Kamele, 1932 in der Kirgisischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik.

Weide für Kamele, 1932 in der Kirgisischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Ella Maillart wird 1903 als Tochter eines wohlhabenden Pelzhändlers und einer dänischen Sportlerin in Genf geboren. Früh begeistern ihre Eltern sie für den Sport.

Schon als Jugendliche sucht sie das Abenteuer. Sie segelt mit einer Freundin auf dem Genfersee und fährt Ski. 1919 gründet sie den ersten Landhockeyklub für Frauen in der Westschweiz. Das Gymnasium verlässt sie ohne Abschluss. Lieber segelt sie mit Freundinnen durchs Mittelmeer. 1924 vertritt sie die Schweiz bei den Olympischen Sommerspielen in Paris im Einhandsegeln. Sie ist die einzige Frau in der Schweizer Equipe. Sie schildert diese Zeit später im Buch «Vagabundin des Meeres».

Fünf junge Abenteurerinnen segeln 1925 nach Kreta, unter ihnen Ella Maillart. Ihr Vorhaben: archäologische Ausgrabungen.

Fünf junge Abenteurerinnen segeln 1925 nach Kreta, unter ihnen Ella Maillart. Ihr Vorhaben: archäologische Ausgrabungen.

Brunhes-Delamarre/Kharbine-Tapabor/Imago

Vagabundinnen des Meeres: Zähneputzen auf dem Segelschiff «Bonita», 1925.

Vagabundinnen des Meeres: Zähneputzen auf dem Segelschiff «Bonita», 1925.

Brunhes-Delamarre/Kharbine-Tapabor/Imago

In den 1920er Jahren führt Ella Maillart ein glamouröses Leben. Sie verdient ihr Geld als Schauspielerin und Model. Ein Jahr wohnt sie in Berlin, wo sie diverse Castings der Ufa-Filmstudios besucht. Sie lernt Charmian London kennen, die Witwe des amerikanischen Schriftstellers Jack London. Diese ermöglicht es Maillart, 1930 nach Moskau und in den Kaukasus zu reisen. Sie schreibt ihr erstes Buch: «Auf kühner Reise – von Moskau in den Kaukasus». Es bringt ihr sechstausend Franken ein und ermöglicht weitere Reisen.

In dem Reiseband hält sie fest: «In Moskau hatte ich mir geschworen, nichts über das moderne Russland zu schreiben; ich ertrank förmlich in zu vielen unterschiedlichen Eindrücken. Ich hatte das Gefühl, mehrere Jahre dort verbringen zu müssen, bevor ich überhaupt etwas verstehen würde. In diesem Land, diesem neuen Versuchslabor, ist nichts endgültig, alles ist im Wandel. Was in einem Monat noch gilt, kann im nächsten schon überholt sein.» Maillart bleibt fast sechs Monate lang in Moskau. Und sie erkundet via die Krim den Kaukasus. Zudem reist sie nach Kiew, Charkiw und Odessa.

Strassenszene in Moskau, 1930.

Strassenszene in Moskau, 1930.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

1932 entdeckt sie das sowjetische Turkestan, Kirgistan, Kasachstan und Usbekistan. In Kirgistan besucht sie mit grossem Interesse den Pferdemarkt von Karakol. Heute gibt es dort ein Museum mit ihren Fotografien. Sie besteigt Berggipfel, von denen aus sie zum ersten Mal die Landschaften Chinas erblickt.

Ella Maillart ist auch eine Suchende. Sie will ausserhalb der westlichen Welt Antworten auf philosophische und spirituelle Fragen finden. Sie ist fasziniert vom Nomadentum in der Region Turkestan und erhofft sich von dieser Lebensart Inspiration.

Der zugefrorene Aralsee in der Kysylkum-Wüste, 1932. Der Eisblock dient der Zubereitung von Tee.

Der zugefrorene Aralsee in der Kysylkum-Wüste, 1932. Der Eisblock dient der Zubereitung von Tee.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Ella Maillart bereist Etappen der historischen Seidenstrasse. Auf dem Bild links sieht man die usbekische Stadt Samarkand, 1932. Auf dem Bild rechts die Quellen des Flusses Syr Darja und den Gipfel des knapp 5000 Meter hohen Berges Sari-Tor in Kirgistan, 1932.

Vor einem sowjetischen Laden in Turtkul stehen Männer Schlange, Usbekistan, 1932.

Vor einem sowjetischen Laden in Turtkul stehen Männer Schlange, Usbekistan, 1932.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Durch das Objektiv ihrer Leica hält sie gleichzeitig die politischen Umwälzungen unter der Herrschaft Stalins fest. Das Überstülpen des sowjetischen Regimes über die Nomadenvölker wird an Details ersichtlich, zum Beispiel an den Kopfbedeckungen. Eine Fotografie von einem Vater mit seinem kleinen Sohn versinnbildlicht dies: Während der Bub eine russische Mütze trägt, schützt sich der Papa mit einer traditionellen Mütze aus Schafwolle gegen die Kälte.

Sie beobachtet, wie die Sowjets den Nomaden vorschreiben, wie sie zu leben haben. In «Turkestan Solo» schreibt sie: «Seit 1916 hat man sie, um ihnen das Nomadenleben abzugewöhnen, zuweilen in Kolonien angesiedelt, die von Russen gegründet wurden; aber sie verstehen sich nicht recht auf die Landbewirtschaftung. Oder sie schlossen sich auch von selber einer Sowchose an, kehrten jedoch in der Regel bald zu ihrem Nomadenleben zurück.»

1934 geht sie im Auftrag der Pariser Zeitung «Le Petit Parisien» in die Mandschurei. In dieser Region im Nordosten Chinas entdeckt sie Mandschukuo, einen 1932 von Japan errichteten und kontrollierten Satellitenstaat.

Eine japanische Strecke im Bau, im japanisch kontrollierten Satellitenstaat Mandschukuo in der Mandschurei, 1934.

Eine japanische Strecke im Bau, im japanisch kontrollierten Satellitenstaat Mandschukuo in der Mandschurei, 1934.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Jahrmarkt in Weichang in Mandschukuo, einem von Japan kontrollierten Staat in der Mandschurei, 1934: Ein Mann entdeckt eine Laterna magica.

Jahrmarkt in Weichang in Mandschukuo, einem von Japan kontrollierten Staat in der Mandschurei, 1934: Ein Mann entdeckt eine Laterna magica.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Ein Jahr darauf unternimmt sie mit dem «Times»-Reporter Peter Fleming eine Reise von Peking aus durch einige der entlegensten Gebiete Chinas, etwa Dunganistan. Auf ihrer siebenmonatigen Reise durchqueren sie mehr als siebentausend Kilometer in Nordtibet, den Wüsten Tsaidam und Taklamakan und im Himalaja-Gebirge und erreichen schliesslich Kaschmir. Als Transportmittel nutzen sie Lastwagen, Kamele, Pferde, Yaks. Manchmal gehen sie zu Fuss. Diese Reise beschreibt sie in ihrem 1938 erschienenen Buch «Verbotene Reise».

Ella Maillart (zu Pferd) und der Journalist Peter Fleming (links) reisen 1935 mit einem Zelt durch abgelegene Wüsten und Gebirge Zentralchinas bis ins damals britische Kaschmir.

Ella Maillart (zu Pferd) und der Journalist Peter Fleming (links) reisen 1935 mit einem Zelt durch abgelegene Wüsten und Gebirge Zentralchinas bis ins damals britische Kaschmir.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Chinareise 1935: Das Bild links zeigt muslimische Uiguren in Khotan, das Bild rechts die Verbotene Stadt in Peking.

1935 in Qinghai, China: Hirtinnen eines tibetischen Nomadenstamms mit 108 Zöpfen. Im Buddhismus ist die 108 eine der heiligsten Zahlen. Sie steht für die spirituelle Vollkommenheit.

1935 in Qinghai, China: Hirtinnen eines tibetischen Nomadenstamms mit 108 Zöpfen. Im Buddhismus ist die 108 eine der heiligsten Zahlen. Sie steht für die spirituelle Vollkommenheit.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Ende der 1930er Jahre lernt Maillart die Schriftstellerin und Journalistin Annemarie Schwarzenbach kennen. Die beiden entschliessen sich zu einer gemeinsamen Reise nach Afghanistan. Es wird die bekannteste Reise von Maillart werden. 1939, als der Zweite Weltkrieg auszubrechen droht, machen sie sich mit einem Ford Roadster auf, den der Vater von Annemarie Schwarzenbach finanziert.

Annemarie Schwarzenbach (links) und Ella Maillart mit ihrem Ford kurz vor ihrer Afghanistan-Reise, aufgenommen im Mai 1939 in der Schweiz.

Annemarie Schwarzenbach (links) und Ella Maillart mit ihrem Ford kurz vor ihrer Afghanistan-Reise, aufgenommen im Mai 1939 in der Schweiz.

Photopress-Archiv/Keystone

Auf einer zwölftausend Kilometer langen Route fahren sie über den Balkan, die Türkei und Persien bis nach Afghanistan. Maillart fotografiert im Tal von Bamian die monumentalen, 1500 Jahre alten Buddhas. Die beiden 53 und 35 Meter hohen Figuren wurden im 6. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen in eine Sandsteinfelswand gemeisselt. 2001 begannen die Taliban mit der Vernichtung aller nichtislamischen Statuen im Land. Im März des genannten Jahres sprengten sie die Buddhas. Dieses und weitere Bilder Maillarts rufen Erinnerungen an Orte oder Bauwerke wach, die heute unwiederbringlich verloren sind.

Afghanistan-Reise 1939: Ella Maillart fotografiert die monumentalen Buddhas von Bamian, die 2001 von den Taliban zerstört werden.

Afghanistan-Reise 1939: Ella Maillart fotografiert die monumentalen Buddhas von Bamian, die 2001 von den Taliban zerstört werden.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Ein Ford mit Bündner Kennzeichen vor dem britischen Konsulat in Mashhad in Iran, 1939: Ella Maillart verstaut den Filmkoffer.

Ein Ford mit Bündner Kennzeichen vor dem britischen Konsulat in Mashhad in Iran, 1939: Ella Maillart verstaut den Filmkoffer.

Annemarie Schwarzenbach / Schweizerische Nationalbibliothek, SLA-Schwarzenbach

In Kabul trennen sich die Wege der beiden Reisenden. Denn Maillart ist enttäuscht von Schwarzenbach, als sie realisiert, dass diese jeweils das Nachtlager verlässt, um Morphium zu konsumieren. Maillart will sie auf der Expedition eigentlich von der Sucht heilen. Dass ihr das nicht gelingt, dürfte eine grosse Enttäuschung für die tatkräftige Macherin gewesen sein.

Maillart reist allein weiter nach Indien. Sie verbringt die Kriegsjahre auf spiritueller Suche, angeleitet von hinduistischen Meistern. Und sie macht aus Aufnahmen von der Afghanistan-Reise einen Dokumentarfilm über afghanische Nomaden. Zwischen 1943 und 1945 verfasst sie zudem einen Bericht über die Reise mit Annemarie Schwarzenbach.

1945 kommt sie heim nach Europa. Sie lässt sich in Genf nieder und entdeckt Chandolin, ein Dorf im Val d’Anniviers mit Blick auf das Matterhorn. Die Stille des Walliser Tals scheint sie beeindruckt zu haben. Ab 1948 verbringt sie alljährlich sechs Monate dort.

Immer wieder zieht es sie nach Asien zurück. Dort begleitet sie als Reiseleiterin Touristengruppen. Am 27. März 1997 stirbt sie im Alter von 94 Jahren in Chandolin.

2025 sind die Nachlässe von Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach ins Unesco-Weltdokumentenerbe aufgenommen worden.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

Bild links: taoistische Priester 1934 in Peking. Bild rechts: Reisende auf der neuen Zugstrecke zwischen Nanyo und Ninguta, westlich von Wladiwostok, im japanisch besetzten Korea, 1934.

1935: Die Tsaidam-Wüste auf dreitausend Metern Höhe im Nordosten des tibetischen Hochplateaus in der chinesischen Provinz Qinghai.

1935: Die Tsaidam-Wüste auf dreitausend Metern Höhe im Nordosten des tibetischen Hochplateaus in der chinesischen Provinz Qinghai.

Nachlass Ella Maillart und Photo Élysée, Lausanne

«Ella Maillart. Fotografische Erzählungen», Photo Elysée, Lausanne, bis zum 1. November 2026.

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