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+++ Ukraine-Krieg +++: Trump fordert Ukraine zu Abkommen mit Russland auf

Дата публикации: 20-10-2026 19:21:00

Witkoff reist nach Russland +++ Norwegen und Finnland nach Ukraine-Gesprächen zuversichtlich +++ Kiew erhält vor Angriffen wieder Frühwarnungen +++ Der Newsblog.

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Ukraine-Krieg: Trump fordert Ukraine zu Abkommen mit Russland auf Live-Blog Witkoff reist nach Russland +++ Norwegen und Finnland nach Ukraine-Gesprächen zuversichtlich +++ Kiew erhält vor Angriffen wieder Frühwarnungen +++ Der Newsblog.

US-Präsident Trump: "Die Ukraine muss diesen Krieg beenden wollen.“ Foto: REUTERS

Trump fordert Ukraine zu Abkommen mit Russland auf

US-Präsident Donald Trump fordert die Ukraine auf, einem Abkommen zur Beilegung des Krieges mit Russland zuzustimmen. „Die Ukraine muss diesen Krieg beenden wollen“, sagt Trump vor Journalisten im Oval Office. Russland sei im Vorteil, da das Land wie „eine große Maschine“ unaufhaltsam vorrücke und bereits „ein sehr großes Stück Land“ eingenommen habe, erklärt Trump weiter.

Norwegen und Finnland nach Ukraine-Gesprächen zuversichtlich

Nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Oslo äußern sich Norwegen und Finnland positiv. Der finnische Präsident Alexander Stubb erklärt, auf inhaltlicher und technischer Ebene seien in der vergangenen Woche hinter den Kulissen große Fortschritte erzielt worden. Man habe einige Ansätze für eine Friedenslösung gefunden, die nun in St. Petersburg weiterverfolgt werden sollen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldet die Reisepläne ebenfalls unter Berufung auf einen Insider. Stoere bezeichnet die Gespräche in Oslo als gut und konstruktiv.

Nach Treffen mit Selenskyj: US-Gesandter reist nach Russland

In den Verhandlungen um den Frieden in der Ukraine reist US-Unterhändler Steve Witkoff nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Spitzenpolitikern in Oslo weiter nach Russland. „Steve Witkoff wird morgen nach Sankt Petersburg fliegen, um dort Gespräche mit der russischen Führung zu führen“, sagte der norwegische Regierungschef Jonas Gahr Støre, der mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb Gastgeber der Gespräche in Norwegen war, am Dienstagabend. Dabei sollen laut Støre „die Vorschläge, die europäische und amerikanische Kollegen erarbeitet haben“, vorgelegt werden.

Bei den Gesprächen in Oslo hätten die Parteien etwa Sicherheitsgarantien für die Ukraine, territoriale Fragen, Sanktionen sowie die europäische Sicherheit nach dem Krieg diskutiert, hieß es. Zugeschaltet waren bei dem Treffen neben US-Unterhändler Jared Kushner nach Angaben norwegischer Medien auch Vertreter mehrerer europäischer Länder, darunter Deutschland sowie der EU und der Nato.

Selenskyj: Ukraine erhält vor Angriffen wieder Frühwarnungen

Die Ukraine wird laut Präsident Wolodymyr Selenskyj von ihren Verbündeten wieder frühzeitig vor russischen Angriffen gewarnt. Zuvor waren nach Angaben Kiews rechtzeitige Warnungen teils ausgeblieben. Die Wiederaufnahme der Frühwarnungen sei nach Gesprächen mit US-Regierungsvertretern erfolgt, darunter ein Telefonat mit Außenminister Marco Rubio am Dienstag.

„Wir sind dankbar, dass der Informationsaustausch jetzt funktioniert“, sagte Selenskyj. Frühwarnungen seien für die Bevölkerung von großer Bedeutung. Dank ihnen könne die Ukraine erkennen, wenn ballistische Raketen im Anflug seien. „Wir sind der amerikanischen Seite dankbar, dass das jetzt funktioniert“, sagte Selenskyj.

Nato verstärkt Überwachung in der Schwarzmeerregion

Die Nato baut ihre Überwachungskapazitäten in der Schwarzmeerregion aus, nachdem dort mehrere Schiffe getroffen wurden. Die Botschafter des Militärbündnisses hätten im Nordatlantikrat über die Sicherheit in dem Gebiet beraten, teilt eine Sprecherin auf der Plattform X mit. 

Die Allianz habe ihre Präsenz an der Ostflanke bereits verstärkt, unter anderem mit Systemen zur Drohnenabwehr. Nun würden zusätzliche Ressourcen in die Region entsandt, um Überwachung, Aufklärung und Spurensicherung zu unterstützen.

Von der Leyen fordert neue EU-Strategie für die Arktis

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert angesichts der wachsenden russischen Militärpräsenz in der Arktis eine Neuausrichtung der europäischen Strategie für die Region. Die Werte, die bislang die Sicherheit im Norden garantierten, könnten nicht mehr als selbstverständlich gelten, erklärt von der Leyen bei der Vorstellung einer neuen EU-Arktis-Strategie. „Die Arktis ist ein Raum, in dem die tektonischen Platten der Geopolitik aufeinanderprallen“, sagt sie.

Luhansk: Zwei Tote bei ukrainischen Angriffen gemeldet

Bei ukrainischen Angriffen in der von Russland kontrollierten Region Luhansk im Osten des Landes werden nach russischen Angaben zwei Menschen getötet. Dies teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur mit. Die Angriffe haben sich in den vergangenen 24 Stunden ereignet. Die Nachrichtenagentur Reuters kann die Angaben nicht unabhängig überprüfen.

Russland weitet Angriffe auf ukrainisches Stromnetz auf den Westen aus

Russland hat seine Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur auf den bislang weitgehend verschonten Westen des Landes ausgeweitet. Bei den Angriffen am Dienstag kam es in mehreren Regionen zu Stromausfällen. „Leider greift der Feind unsere Energieversorgung weiterhin gezielt und systematisch an“, sagte der stellvertretende ukrainische Energieminister Artem Nekrasow in einer Fernsehansprache.

Russland habe Anlagen in den westlichen Regionen Schytomyr, Lwiw, Riwne, Ternopil und Chmelnyzkyj, in der zentralen Region Kirowohrad sowie in der südukrainischen Region Odessa beschossen. „Infolge der Angriffe sind einige Verbraucher ohne Strom“, sagte Nekrasow.

Selenskyj dankt Rubio und warnt vor Engpass bei Patriot-Raketen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit US-Außenminister Marco Rubio über die amerikanische Unterstützung für das angegriffene Land im Abwehrkrieg gegen Russland gesprochen. Er sei dankbar für die Hilfsbereitschaft und die klare Haltung Rubios, schrieb Selenskyj am Dienstag in den sozialen Medien. Rubio befindet sich derzeit auf einer Reise durch Asien.

Selenskyj hatte am Montag einer parteiübergreifenden Gruppe von US-Abgeordneten gesagt, er gehe davon aus, dass in den USA eine politische Entscheidung getroffen worden sei, um die Unterstützung für die Ukraine zu verlangsamen. Laut Selenskyj gehen seinem Land die in den USA hergestellten Abfangraketen für das Patriot-Luftverteidigungssystem aus, die es zur Abwehr russischer ballistischer Raketen benötigt. Er drängte Washington daher zu weiteren Lieferungen. Das Pentagon zögere die Auslieferung von Raketen hinaus, die von anderen Ländern für die Ukraine gekauft worden seien, sagte Selenskyj.

Ausspähaktion für Russland? BGH-Dokument gibt Details preis

Ein mutmaßlicher Russland-Spion bleibt weiter in Untersuchungshaft. Das geht aus einem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor, der neue Einzelheiten zu den Tatvorwürfen offenlegt. Demnach soll der russische Inlandsgeheimdienst FSB den Ukrainer aus Attendorn im Sauerland beauftragt haben, in einer Flüchtlingsunterkunft Informationen über einen sich ebenfalls dort aufhaltenden anderen Ukrainer zu übermitteln.

Der Beschuldigte sollte insbesondere herausfinden, ob die Zielperson andere Flüchtlinge zur Rückkehr in die im russischen Angriffskrieg besetzten Gebieten und für dortige Kämpfe und den Krieg vorbereitete, heißt es in dem BGH-Beschluss. Er habe Telegram-Nachrichten an zwei Angehörige des FSB geschickt mit Informationen dazu, „wann sich die Zielperson in der Flüchtlingsunterkunft aufhielt und dass sie in Deutschland mit Personen in Kontakt stand, mit denen sie in der Armee und im Gefängnis gewesen war“.

Kreml: Putin will mit Trump über atomare Abrüstung sprechen

Russland will bei einem möglichen Treffen von Kremlchef Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump im November in China vor allem über Fragen der nuklearen Abrüstung in der Welt sprechen. Moskau habe immer wieder auf verschiedenen Ebenen die Notwendigkeit einer dringenden Wiederaufnahme des Dialogs zu Fragen der strategischen Stabilität und atomaren Abrüstung betont, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Agentur Interfax zufolge.

Russland strebt ein solches Treffen am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im chinesischen Shenzhen im November an. China bestätigte die Pläne für ein solches Treffen nicht. 

Rubio räumt mögliche Verzögerung bei Raketenlieferung an Ukraine ein

US-Außenminister Marco Rubio schließt Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen an die Ukraine nicht aus. Es könne sein, dass eine im Rahmen des sogenannten Purl-Programms für die Ukraine erworbene Charge Raketen noch nicht geliefert worden sei, sagt Rubio zum Auftakt einer Indien-Reise vor Journalisten. Er wies jedoch den Vorwurf einer gezielten Blockade zurück. „Das Wichtigste ist, dass es keine gezielte politische Vorgabe gab, der Ukraine zu schaden“, betont der Außenminister.

Kreml: Arbeiten an Verbesserung der Lage im besetzten Oleschky

Der Kreml bemüht sich nach eigenen Angaben darum, die humanitäre Lage in der russisch kontrollierten Stadt Oleschky im Süden der Ukraine zu verbessern. Einwohner berichten von einer sich verschärfenden Lebensmittelkrise vor Ort. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagt, Präsident Wladimir Putin habe die Situation mit US-Präsident Donald Trump besprochen. Putin habe außerdem am Freitag in einem Telefonat mit Papst Leo erklärt, er unterstütze eine Initiative des Vatikans zur Lieferung von Hilfsgütern und sei zur Kooperation bereit. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, Lieferungen in die Stadt zu blockieren.

Kreml hofft auf baldiges Treffen von Putin und US-Sondergesandtem Witkoff

Der Kreml hofft auf ein baldiges Treffen zwischen Präsident Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Russland, um über den Friedensprozess für die Ukraine zu beraten. Witkoff könne Putin dabei über die Positionen der Ukraine und der Europäer informieren, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Witkoff wird in Oslo zu Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie Vertretern der europäischen E4-Gruppe (Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Polen), der EU und der Nato erwartet. US-Medien zufolge könnte ein Treffen zwischen Witkoff und Putin am Mittwoch in Sankt Petersburg stattfinden.

Ukraine meldet Tote bei Angriffen auf Butscha und andere Orte

Russische Raketen- und Drohnenangriffe auf die Gegend um Kiew haben nach Polizeiangaben mindestens vier Menschen getötet. Weitere 27 seien verletzt worden, unter ihnen Kinder, teilte die Polizei am Dienstag mit. In Teilen der Region Odessa sei nach Angriffen der Strom ausgefallen, sagte der Chef der dortigen Militärverwaltung Oleh Kiper.

Südlich von Kiew wurden im Bezirk Obuchiw laut Polizei drei Menschen getötet und sechs verletzt. Außerdem seien Lagerhäuser beschädigt worden. Im Bezirk Butscha kam eine Frau ums Leben und 21 Menschen erlitten Verletzungen, darunter acht Kinder. Die Polizei berichtete von Hunderten beschädigten Gebäuden.

Streit um nordkoreanische Gefangene – Südkorea zieht Teil des Botschaftspersonals ab

Südkorea zieht wegen eines Streits über nordkoreanische Kriegsgefangene weiteres Botschaftspersonal aus der Ukraine ab. Das Außenministerium in Seoul wirft der Regierung in Kiew mangelnde Kooperationsbereitschaft vor. Hintergrund ist die Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor den Vereinten Nationen, dass die Ukraine zwei gefangene nordkoreanische Soldaten an Südkorea übergeben habe. Seoul sieht darin einen Verstoß gegen eine Vertraulichkeitsvereinbarung zum Schutz der Soldaten und deren Familien in Nordkorea.

Wie viele Beschäftigte abgezogen werden, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Seoul, Park Dusun, nicht. Der Geschäftsträger und wichtige Mitarbeiter würden in Kiew bleiben, fügte er hinzu. Südkorea habe seine Forderungen übermittelt, halte den Kontakt aufrecht und suche eine einvernehmliche Lösung. „Jetzt ist es an der ukrainischen Seite, darauf zu antworten oder geeignete Schritte zu unternehmen“, sagte Park.

Finnlands Präsident Stubb trifft Selenskyj nach eigenen Angaben in Norwegen

Finnlands Präsident Alexander Stubb trifft sich nach eigenen Angaben am Dienstag in Norwegen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Störe. Bei den Gesprächen soll es um den Ukraine-Krieg gehen, teilt Stubb mit.

Trump: Haben der Ukraine viel gegeben – und sie uns nichts

US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine fehlende Gegenleistungen für die Unterstützung der USA vorgeworfen. „Wir haben der Ukraine viel gegeben – sie hat uns nichts gegeben. Vergessen Sie das nicht“, sagte er in Washington. Derweil berichtete das Portal „Axios“, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklage, dass Washington Waffenlieferungen zurückhalte.

Den Vorwurf soll er bei einem virtuellen Treffen mit US-Senatoren beider Parteien geäußert haben. Selenskyj zufolge genehmige Verteidigungsminister Pete Hegseth die Lieferung von Patriot- und weiterer Luftabwehr-Raketen nicht, obwohl Nato-Staaten diese bereits bezahlt hätten, berichtete „Axios“ unter Verweis auf ein Transkript der Besprechung. „All das deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zurückzufahren“, sagte Selenskyj demnach.

Insider: Trump-Gesandte reisen zu Ukraine-Gesprächen nach Norwegen

Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der Nahost-Gesandte Steve Witkoff reisen Insidern zufolge in dieser Woche zu einer neuen Verhandlungsrunde über ein Ende des Krieges in der Ukraine nach Norwegen. Zwei der drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen sagten, sie erwarteten auch die Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der Zeitplan sei jedoch vorläufig und könne sich noch ändern. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Die Gespräche finden vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Washington und Kiew statt. Die Ukraine wirft der US-Regierung vor, die Geschwindigkeit ihres militärischen Satellitensystems Starshield gedrosselt, den Austausch von Geheimdienstinformationen eingeschränkt und die Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen verzögert zu haben. „All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zu verlangsamen“, sagte Selenskyj in einer am Montag veröffentlichten Videobotschaft. Trump warf Selenskyj seinerseits vor, Friedensgespräche mit Russland zu verweigern. Der ukrainische Staatschef solle vielleicht „jemand anderen verhandeln lassen“, sagte Trump am Montag.

Vitali Klitschko: Wir werden nie kapitulieren

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat mit eindringlichen Worten an die Solidarität in Europa im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine appelliert. „Wir wollen nie wieder Krieg in Europa. Frieden braucht unsere gemeinsame Verantwortung. Freiheit braucht Menschen, die füreinander einstehen“, sagte Klitschko (55) in einer Videobotschaft bei einer Preisverleihung in Berlin. 

Ursprünglich hatte er vor, seine Auszeichnung, den European Future Award, in Berlin persönlich entgegenzunehmen, wie er weiter sagte. Doch die Situation in Kiew habe sich dramatisch zugespitzt, so dass er vor Ort bleiben müsse. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine großangelegte russische Invasion.

Selenskyj: US-Entscheidungen im Krieg „schwer zu erklären“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert Entscheidungen der USA im Krieg gegen Russland. Verzögerungen bei Waffenlieferungen und Einschränkungen beim Austausch von Geheimdienstinformationen seien „unter Freunden schwer zu erklären“, sagt er bei einem Treffen mit einer US-Kongressdelegation. In einem Video auf Telegram beklagt er zudem fehlende Erklärungen für die eingeschränkte Nutzung des Satellitennetzwerks Starshield. Darüber hinaus habe die Ukraine zuletzt dreimal keine Warnungen vor russischen Angriffen von ihren Partnern erhalten. Das Pentagon verzögere außerdem die Lieferung bereits bezahlter Raketen. „All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zu drosseln“, sagt Selenskyj.

Trump: Selenskyj sollte Verhandlungen anderen überlassen

Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump sollte anstelle des ukrainischen Staatsoberhaupts Wolodymyr Selenskyj jemand anderes die Friedensverhandlungen mit Russland führen. „Vielleicht ist es für Selenskyj an der Zeit, jemand anderen verhandeln zu lassen“, sagt Trump vor Journalisten. Er hatte im Oktober eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs gefordert. Russland verhalte sich mit Blick auf die Ukraine „in Ordnung“ und mache „nicht viel“, fügt Trump hinzu. Die USA stellten der Regierung in Kiew weiterhin Geheimdienstinformationen zur Verfügung.

Bulgarien: Haftbefehl gegen zwei Deutsche wegen Brandstiftung an Starlink-Antennen

Ein bulgarisches Gericht genehmigt den Erlass eines europäischen Haftbefehls gegen zwei deutsche Staatsbürger. Ihnen wird vorgeworfen, Starlink-Antennen von SpaceX nahe Sofia angezündet zu haben, teilt das Gericht der Nachrichtenagentur Reuters mit. Der Staatsanwaltschaft zufolge reisten die beiden am 9. Oktober von Serbien nach Bulgarien ein und setzten die Antennen auf dem Gelände der Plana-Teleport-Anlage südlich der Hauptstadt in Brand, bevor sie zurückkehrten. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen der staatlichen Nachrichtenagentur BTA zufolge drei bis zwölf Jahre Haft. Die Ukraine nutzt Starlink-Terminals intensiv. Andere Länder machen Saboteure mit Verbindungen zu Russland für ähnliche Brandstiftungen verantwortlich. Die Regierung in Moskau weist solche Vorwürfe als unbegründet und als Folge antirussischer Hysterie zurück.

Rubio: Gab keine Unterbrechung von Informationsaustausch mit Ukraine

US-Außenminister Marco Rubio hat Anschuldigungen aus der Ukraine über zurückgehaltene Informationen zurückgewiesen. „Es gab keine Unterbrechung“, sagte er vor Reportern in Usbekistan und zeigte sich vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj irritiert.

Selenskyj hatte heute beklagt, abermals nicht von den Partnern seines Landes vor russischen Angriffen vorgewarnt worden zu sein. Rubio zeigte sich darüber unwissend. Zugleich sagte er, es habe „vor einigen Nächten ein Softwareproblem“ beim ukrainischen Frühwarnsystem gegeben.

Allerdings schwächte die ukrainische Luftwaffe Selenskyjs Kritik wenig später ab. Luftwaffensprecher Jurij Ihnat erklärte im örtlichen Nachrichtenfernsehen, dass in der Nacht keine rechtzeitige Warnung vor der ersten Welle ballistischer Raketen erfolgt sei. Demnach gab es jedoch vor der zweiten Angriffswelle eine Information von den Verbündeten. Dies sei bereits mehrfach der Fall gewesen.

HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

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