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VfR Aalen will gegen Walldorf nachlegen: „Wir haben noch Luft nach oben“

Дата публикации: 16-10-2026 15:00:00

Mit breiter Brust und drei Siegen in Serie empfängt der VfR Aalen am Samstag (14 Uhr) das Kellerkind FC-Astoria Walldorf – Trainer Molinari warnt trotzdem vor dem Gegner.

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Stand: 16.10.2026, 17:00 Uhr

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Trotz starker Leistungen der Flügelzange Sasa Maksimovic (links) und Dean Melo, sieht Trainer Beniamino Molinari noch weiteres Steigerungspotenzial bei den beiden, die auch schon in der Oberliga-Meistersaison Garanten für den Erfolg waren.

Trotz starker Leistungen der Flügelzange Sasa Maksimovic (links) und Dean Melo, sieht Trainer Beniamino Molinari noch weiteres Steigerungspotenzial bei den beiden, die auch schon in der Oberliga-Meistersaison Garanten für den Erfolg waren. © Eibner-Pressefoto/Gerald Oelze-de Stoppany

Mit breiter Brust und drei Siegen in Serie empfängt der VfR Aalen am Samstag (14 Uhr) das Kellerkind FC-Astoria Walldorf – Trainer Molinari warnt trotzdem vor dem Gegner.

Aalen. Der VfR Aalen surft aktuell auf einer Erfolgswelle: Mit drei Siegen in Serie – zuletzt ein souveränes 2:0 gegen die SG Barockstadt Fulda Lehnerz – hat sich die Mannschaft von Beniamino Molinari bis auf den zweiten Platz der Regionalliga Südwest vorgekämpft. Am Samstag (14 Uhr) will der VfR in der heimischen Bediani-Arena nachlegen. Der Gegner: Der FC-Astoria Walldorf, aktuell Tabellen-13. und nur einen Punkt vom Abstiegsrang entfernt.

Personallage: Hoffnung bei Jürgensen, Flügelspieler fit

Die Personalsituation beim VfR entspannt sich langsam. Während Benjamin Kindsvater und Sean Seitz weiterhin langzeitverletzt ausfallen, macht Lasse Jürgensen Fortschritte. „Er kann im Training immer mehr mitmachen, vielleicht ist er ein Kandidat für den Kader – das entscheiden wir nach dem Abschlusstraining“, erklärt Molinari. Positiv: Die zuletzt angeschlagenen Flügelspieler Sasa Maksimovic und Dean Melo sind laut Trainer wohl einsatzbereit. „Wir gehen davon aus, dass alle zur Verfügung stehen“, so Molinari. Beide verließen den Platz in Fulda mit Blessuren, konnten aber unter der Woche wieder trainieren.

Eine Mannschaft, die gerne Fußball spielt

Trotz des Tabellenplatzes warnt Molinari eindringlich davor, den FC-Astoria Walldorf zu unterschätzen: „Sie spielen viel von hinten raus, haben einen Torwart, der mitspielt. Das ist eine Mannschaft, die viel fußballerisch lösen möchte.“ Besonders die jüngsten Auftritte haben Eindruck hinterlassen: „Das Spiel in Trier, das sie 4:1 gewonnen haben, und das gegen Mainz – das war Wahnsinn. Die hatten sieben, acht hundertprozentige Torchancen.“

Walldorf ist seit 2014/15 Regionalligist, hält sich trotz finanzieller Unterstützung durch Dietmar Hopp meist im unteren Tabellendrittel. Die Badener sind bekannt für ihr schnelles Umschaltspiel und gefährliche Offensivleute wie Karlo Kuranyi (4 Tore) und Kapitän Marcel Carl (3 Tore).

Taktik: „Spieler ohne Ball wird brutal wichtig sein“

Molinari sieht Parallelen zum Spiel gegen FSV Frankfurt, das Aalen 4:1 gewann – und will dennoch Anpassungen: „Wir haben die ganze Woche daran gearbeitet, einen Plan zurechtzulegen, der gegnerspezifisch passt. Wir müssen genau die Räume bespielen, die Walldorf anbietet“, betont Molinari. „Die Spieler ohne Ball werden morgen brutal wichtig sein. Wir brauchen die richtigen Laufwege und Rotationen.“

Gegen Fulda überzeugte Aalen zuletzt mit kluger Raumaufteilung, gegen Frankfurt bemängelte Molinari den fehlenden Zug in die Tiefe. „Astoria spielt mit einer Dreierkette und bietet andere Räume an. Die Mischung aus Ballbesitz und Tiefe wird ganz wichtig sein“, sagt der Coach.

Konkurrenzkampf: „Luft nach oben“

Aalens Flügelzange mit Maksimovic und Melo hat sich nach dem Aufstieg schnell als Unterschiedsfaktor etabliert. „Ich bin nicht überrascht – ich kenne die Jungs und sehe das Potenzial. Sie haben aber noch Luft nach oben“, so Molinari. Auch Neuzugang Henrick Selitaj kommt immer besser rein: „Es wird von Einheit zu Einheit flüssiger und normaler für ihn.“

Ausgangslage: Aalen will den vierten Sieg in Serie

Mit einem weiteren Dreier könnte Aalen sogar die Tabellenspitze übernehmen – vorausgesetzt, der bisher ungeschlagene Spitzenreiter Freiberg lässt Punkte liegen. Doch Molinari bleibt fokussiert: „Wir haben einen Plan und die Jungs sind vorbereitet. Es wird darauf ankommen, das über 90 Minuten durchzuziehen.“

Statistik: Spannung bis zum Schluss

Die letzten Duelle zwischen beiden Teams waren stets umkämpft – sieben der neun Spiele seit 2019 endeten mit nur einem Tor Unterschied, oft fiel die Entscheidung erst in den Schlussminuten. Diesmal will der VfR das Spiel früh für sich entscheiden und die Erfolgsserie ausbauen.

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