Erst eine Woche ist es her, dass der US-Präsident eine wichtige Personalie verkündete. Nun findet die Zeit von Katie Zacharia als Sprecherin des Weißen Hauses ein überraschend schnelles Ende.

Katie Zacharia: Trump äußerte öffentlich Zweifel an ihrer Eignung als Pressesprecherin. Foto: AP Photo/Julia Demaree Nikhinson
Miami. Fünf Tage hat Katie Zacharia durchgehalten, dann musste die Pressesprecherin von Donald Trump aufgeben.
Die 36-Jährige werde ihren Posten räumen, bestätigte ein hochrangiger Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur, ohne nähere zeitliche Angaben dafür zu nennen. Zuvor hatten bereits US-Medien berichtet, dass der US-Präsident seine Sprecherin entlassen habe. Wer die Nachfolge antreten soll, blieb zunächst unklar.
Trump selbst hatte es vor Reportern kurz zuvor so dargestellt, als hätte er Zacharia nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. „Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen“, sagte der Präsident Reportern vor dem Weißen Haus. Ob Zacharia im Amt bleibe, wolle er ihr selbst überlassen.
Der US-Präsident hatte vor der Presse Zweifel daran geäußert, ob sie für die Aufgabe geeignet sei. „Vielleicht ist das nichts für sie“, räumte er ein. Allerdings kritisierte Trump auch die Presse. Zacharia sei von den Medien „sehr schlecht und unfair“ behandelt worden. Er wolle lediglich, dass sie glücklich sei, und sie habe in den vergangenen Tagen sehr gelitten. Er werde ihre Entscheidung unterstützen und wolle bald erneut mit ihr sprechen.
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