Der Internationale Männertag am Donnerstag, 19. November, rückt die Gesundheit und Lebensrealität in den Vordergrund, am Mittwoch, 25. November, findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Rund um die beiden Termine sind zahlreiche Infoveranstaltungen, Filmvorstellungen und Lesungen geplant. Ein Überblick.
16.10.2026 · 05:19 Uhr
Der Tag gegen Gewalt an Frauen soll Machtmissbrauch in den Fokus rücken. In den vergangenen Jahren wurden viele Gebäude als Zeichen orange angeleuchtet.
Foto: Angela PontzenMönchengladbach · Der Internationale Männertag am Donnerstag, 19. November, rückt die Gesundheit und Lebensrealität in den Vordergrund, am Mittwoch, 25. November, findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Rund um die beiden Termine sind zahlreiche Infoveranstaltungen, Filmvorstellungen und Lesungen geplant. Ein Überblick.
Der November ist ein Monat, in dem es oft etwas grauer, etwas ruhiger wird – aber er ist auch ein Monat der Aufklärung. Gleich zwei weltweite Aktionstage lenken zum Ende des Jahres den Fokus auf Gleichberechtigung. Der Internationale Männertag am 19. November rückt die Gesundheit und Lebensrealität von Jungen und Männern in den Vordergrund. Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen macht auf geschlechterspezifische Angriffe und sexualisierte Gewalt aufmerksam. Rund um die beiden Tage sind auch in Mönchengladbach mehrere Veranstaltungen geplant, die zu den Themen informieren sollen. Eine Übersicht.
„She Said“ im Cine Center Es war vor rund zehn Jahren, als die beiden US-amerikanischen Investigativreporterinnen Jodi Kantor und Megan Twohey den Missbrauchsskandal um den Filmproduzenten und Hollywoodriesen Harvey Weinstein aufdeckten. Die Enthüllung trat eine Welle los, unter dem Hashtag „MeToo“ meldeten sich in den kommenden Wochen und Monaten zahlreiche Frauen und Mädchen, die ebenfalls von Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen betroffen waren. Der Film „She Said“ erzählt jetzt die Geschichte der Recherche – und wird am Dienstag, 3. November, im Comet Cine Center gezeigt. Los geht es um 20 Uhr, die Anmeldung geht unter 02161 253611 oder gleichstellungsstelle@moenchengladbach.de.
Lesung in der Hochschule Mit traditionellen Rollenbildern und der Frage, wie ein zeitgemäßes Verständnis von Männlichkeit aussehen kann, beschäftigt sich eine Veranstaltung am 19. November im Audimax V2 der Hochschule Niederrhein. Der Autor Patrick van Lier liest aus seinem Buch „Was wir Männer wirklich verlieren“. Auch hier wird um eine Anmeldung unter 02161 253611 oder gleichstellungsstelle@moenchengladbach.de gebeten. Start der Lesung ist um 17 Uhr.
Vortrag zu digitaler Gewalt Pünktlich zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, lädt die Gleichstellungsstelle gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein und dem Opferschutz der Polizei am 25. November zu einem Vortrag ein, der digitale Gewalt im Internet in den Fokus rückt. Thema des Vortrags ist es, genau diese Muster zu erkennen und entsprechend zu handeln. Start im Audimax V2 der Hochschule ist um 17 Uhr.
Machtmissbrauch und Spurensicherung Ebenfalls in den Räumen der Hochschule Niederrhein (ZE34) folgt dann am Donnerstag, 3. Dezember, ein Vortrag zum Thema „Machtmissbrauch erkennen und verhindern“. Die Rechtsanwältin Martina Lörsch referiert, anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion. Auch hier geht es um 17 Uhr los. Eine Woche später, am 10. Dezember, stellt Britta Gahrt von der Universitätsklinik Düsseldorf außerdem „iGOBSIS“ vor. Das Projekt soll bei der anonymen und vertraulichen Spurensicherung nach Gewalttaten helfen. Start ist wieder um 17 Uhr und auch bei dieser Veranstaltung ist im Anschluss eine Podiumsdiskussion geplant.
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