Derzeit wird über die Rollen von Joshua Kimmich und Tom Bischof diskutiert. Kompany hat eine klare Meinung – und erinnert sich an seine eigene Karriere zurück.
Stand: 09.10.2026, 12:30 Uhr
Derzeit wird über die Rollen von Joshua Kimmich und Tom Bischof diskutiert. Kompany hat eine klare Meinung – und erinnert sich an seine eigene Karriere zurück.
München – Die XXL-Länderspielpause ist vorbei und die Bundesliga geht wieder los. Für den FC Bayern steht am fünften Spieltag ein schwieriges Auswärtsspiel beim FC Augsburg an (alle TV-Infos hier). Zur Erinnerung: Die Fuggerstädter waren in der vergangenen Saison die einzige Mannschaft, die den deutschen Rekordmeister in der Liga bezwingen konnte. Entsprechend ernst nimmt Vincent Kompany das kleine Derby.

Große Rotation aufseiten der Bayern dürfte somit nicht zu erwarten sein. Für die zweite Garde um beispielsweise Tom Bischof bedeutet das damit wohl erneut einen Bankplatz, auch wenn der 21-Jährige mit großem Selbstvertrauen von der Nationalmannschaft zurückgekehrt ist. Sowohl gegen Serbien (2:0) als auch gegen Griechenland (0:0) durfte Bischof von Beginn an ran und zahlte das Vertrauen von Jürgen Klopp direkt mit einem Treffer zurück.
Bayern-Trainer Kompany bremst Bischof-Hoffnung und plaudert kuriose Geschichte ausAuf die Frage, ob Bischof nach seinen starken Leistungen im DFB-Team jetzt auch beim FCB Chancen auf einen Platz in der Startelf hätte, holte Kompany auf der Pressekonferenz am Freitag plötzlich zum minutenlangen Monolog aus. Zunächst betonte der Belgier, dass er sich riesig freuen würde, wenn seine Spieler mit einem guten Gefühl nach München zurückkommen. Anschließend stellte er jedoch klar, dass er die Auftritte im Nationaltrikot klar von denen im Verein abgrenzt.
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Dann erinnerte er sich an seine eigene Spielerkarriere zurück. „Ich habe in der Nationalmannschaft von Belgien nicht immer Erfolg gehabt und ich weiß noch, ich war beim HSV, und damals waren wir für ein paar Jahre 70. oder 80. in der Weltrangliste. In dieser Zeit war ich einer der Topspieler meiner Mannschaft und bin immer zur Nationalmannschaft gegangen, und wir haben in Kasachstan, Armenien oder Aserbaidschan auswärts 0:2 oder 0:3 verloren,“ so Kompany.
Anschließend folgte die Pointe der Geschichte: „Dann kommst du mit so einem schlechten Gefühl zurück und hast da die Niederländer wie van der Vaart oder Nigel de Jong und die Deutschen, die dann im Jacuzzi gesessen haben. Dadurch habe ich gelernt, dass man von der Nationalmannschaft nur mit einem guten Gefühl zurückkommen muss. Und das habe ich mir als Trainer beibehalten“, erklärte er sein Credo.
Hinter der Frage des Journalisten sah Kompany allerdings einen tieferen Sinn, als sich nur nach Bischofs Einsatzchancen zu erkundigen. Viel mehr vermutete er, dass auch die Diskussionen rund um Joshua Kimmich eine Rolle gespielt haben. Anders als Bischof oder Pavlovic hat der 31-Jährige im DFB-Dress nämlich nicht überzeugt, weshalb die Debatte aufkam, ob die Zeit des Kapitäns vorbei ist. Zumindest beim FC Bayern scheint dem nicht so zu sein. (dwe)