Moderatorin Sarah Kuttner erklärte, dass bei ihr möglicher Brustkrebs untersucht werde. Bei einem Krebsvorsorgetermin hatte es einen auffälligen Befund gegeben.
Moderatorin Sarah Kuttner hatte kürzlich von einem auffälligen Befund im Rahmen ihrer Krebsvorsorge gesprochen. Nun erklärte Kuttner, dass bei ihr möglicher Brustkrebs untersucht werde.
Moderatorin Sarah Kuttner hatte im Rahmen eines Krebsvorsorgetermins bei ihrer Frauenärztin eine schlechte Nachricht erhalten – worum es genau ging, behielt die 47-Jährige zunächst für sich. Nun deutete Kuttner an, dass es sich offenbar um einen auffälligen Befund der Brust handle.
In einem Video auf ihrem Instagram-Kanal erklärte die Moderatorin, dass sie sich am Montag (5. Oktober) einer entsprechenden Biopsie habe unterziehen müssen. „Man hat mir fünf Mal in die Brust geschossen“, sagte Kuttner. Schmerzen habe sie nicht gehabt, es sei nicht einmal unangenehm gewesen.
„Die Ergebnisse lassen auf sich warten, auch wenn es schon von der Mammographie schon einen Befund gab und man halbwegs ein Gefühl dafür hat, was es ist“, sagte Kuttner. „Innerhalb von dem, was es ist, ist es aber, glaube ich, ganz okay.“
Gleichwohl eine Diagnose noch aussteht und Kuttner sich mit weiteren Details zurückhält, liegt die Vermutung nahe, dass bei der Moderatorin ein möglicher Brustkrebs abgeklärt wird.
Bei einem sogenannten Mammakarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Brustdrüse. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland. Mehr als 75.000 Frauen erkranken nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten jedes Jahr daran. Im Schnitt bekommt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens die Diagnose Brustkrebs.
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Das Erkrankungsrisiko steigt bereits ab einem Alter von 25 Jahren kontinuierlich an. Laut einer Statistik des Robert-Koch-Instituts haben Frauen im Alter von 65 bis 69 Jahren das höchste Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Tückisch ist der Brustkrebs vor allem auch, weil er sich lange ohne erkennbare Beschwerden äußert. Oftmals offenbart sich ein Tumor erst, wenn Frauen ihre Brust abtasten und der Tumor mindestens einen Zentimeter groß ist. Ärzte raten daher, die Brust regelmäßig selbst zu untersuchen und in dem Zuge auf die folgenden Warnsignale zu achten:
Die gute Nachricht aber ist: Wird der Brustkrebs rechtzeitig erkannt, bestehen gute Heilungschancen. Daher sind die Früherkennung als auch die Prävention besonders wichtig. Denn Frauen können selbst einen großen Teil dazu beitragen, der Krankheit vorzubeugen.
Pia Wülfing, Fachärztin für Gynäkologie und Brustkrebs-Expertin, gibt in einem Beitrag für FOCUS online konkrete Empfehlungen, um das Risiko durch bewusste Entscheidungen zu senken.
Das sind die wichtigsten Stellschrauben, an denen Sie drehen können:
Die Heilungschance bei Brustkrebs beträgt mindestens 85 Prozent, wenn er im Frühstadium entdeckt wird, denn dann ist er meist noch klein und auf die Brust begrenzt. Auch die Therapie kann dadurch oft schonender durchgeführt werden.
Tipps
Vor allem nach den Wechseljahren gehört Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Brustkrebs. Der Grund: Fettgewebe produziert Östrogen – ein Hormon, das das Wachstum des Brustgewebes anregt.
Tipps:
Regelmäßige körperliche Bewegung hilft beim Gewichtsmanagement und wirkt sich günstig auf hormonelle sowie entzündliche Prozesse aus.
Alkohol ist ein Zellgift. Das Brustkrebsrisiko steigt schon bei relativ kleinen Mengen deutlich an: Bereits ein Glas Wein oder Bier (etwa zehn Gramm reiner Alkohol) pro Tag erhöht das Brustkrebsrisiko um etwa sieben bis zehn Prozent.
Tipps:
Was viele nicht wissen: Frauen, die schon als Teenager mit dem Rauchen beginnen, haben ein bis zu 70 Prozent höheres Risiko, später an Brustkrebs zu erkranken. Die krebserregenden Substanzen im Tabak schädigen das Erbmaterial der Zellen und können so die Entstehung von Brustkrebs sowie weiterer Krebsarten fördern.
Tipps:
Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Im Idealfall ersetzen Sie die Zigarette sogar durch eine gesunde Gewohnheit wie einen Spaziergang – so tragen Sie gleich mehrfach dazu bei, Ihr Brustkrebsrisiko zu senken.
Eine Hormonersatztherapie (HET) gegen Wechseljahresbeschwerden ist mit einem leicht erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden. Neuere Daten zeigen jedoch, dass dieses Risiko bei modernen, bioidentischen Hormonen geringer ist als früher angenommen.
Tipps: