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Zverevs Finalgegner Shelton spaltet die Tennis-Welt

Дата публикации: 12-09-2026 11:51:00

Ben Shelton hat keine Lust, sich kleiner zu machen, als er ist. Nach seinem sensationellen US-Open-Sieg gegen Carlos Alcaraz sorgte der 23-Jährige mit seiner provokanten Körpersprache und seinen Siegesgesten erneut für Diskussionen.

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Ben Shelton hat keine Lust, sich kleiner zu machen, als er ist. Nach seinem sensationellen US-Open-Sieg gegen Carlos Alcaraz sorgte der 23-Jährige mit seiner provokanten Körpersprache und seinen Siegesgesten erneut für Diskussionen.

Ben Shelton weiß, wie man einen großen Sieg zelebriert. Schon seine berühmte „Auflegen“-Geste nach gewonnenen Punkten hat ihm 2023 den Ruf eingebracht, gerne eine Spur zu selbstbewusst aufzutreten.

Nach dem Viertelfinal-Coup gegen Alcaraz war es wieder so weit: Während das Arthur Ashe Stadium „USA! USA! USA!“ brüllte, ließ der Amerikaner seine Emotionen freien Lauf. In den sozialen Medien folgte prompt die Gegenreaktion. Für manche Fans ist das pure Leidenschaft, für andere schlicht Arroganz.

Tennis-Coach und Insider Ashley Neaves kennt die Kommentare über Shelton. Viele halten den 23-Jährigen für „ein bisschen arrogant“, sagte er im Podcast „Off Court With Greg Rusedski“. Seine eigene Meinung fällt allerdings deutlich anders aus: „Ich liebe Sheltons Verhalten!“ Shelton bringe eine Form von Selbstbewusstsein und Emotion auf den Court, die dem Tennis guttue.

Ben Shelton: Zwischen Selbstbewusstsein und Überheblichkeit

Tatsächlich ist Shelton schwer zu übersehen. Der Amerikaner lächelt selbst gegen große Namen und macht aus einem gewonnenen Punkt gerne eine kleine Show. Gegen Novak Djokovic zeigte er bereits, dass er sich nicht beeindrucken lässt. Gegen Alcaraz bewies er nun auch sportlich, dass sein Selbstvertrauen nicht aus dem Nichts kommt.

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Auch abseits des Platzes wächst die Unterstützung. Neben Neaves sehen unter anderem Amanda Anisimova und Leylah Fernandez Shelton als möglichen Turniersieger. Für den 23-Jährigen geht es damit um den größten Erfolg seiner Karriere und um den Traum der US-amerikanischen Tennisnation seit Andy Roddick 2003.

Von Isabella Walser-Bürgler

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