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Äthioperin Assefa gewann Berlin-Marathon mit gerissener Achillessehne

Дата публикации: 28-09-2026 14:19:00

Mit Schmerzen erreicht Tigst Assefa beim Berlin-Marathon als Siegerin das Ziel. Die Äthiopierin lief die letzten Meter mit einer gerissenen Achillessehne.

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Nach dem Drama beim Berlin-Marathon ist die äthiopische Siegerin Tigst Assefa an der Achillessehne operiert worden. Das bestätigte ein Sprecher des Berlin-Marathons einen Tag nach dem Rennen.

Assefas Manager Gianni Demadonna bestätigte gegenüber ntv/RTL und Sky Sport, dass die Läuferin sich die Achillessehne gerissen habe.

Assefa wurde demnach nach München geflogen und dort von einem Spezialisten bereits operiert. Sechs Wochen darf sie nicht laufen, dann steht wohl eine Wettkampfpause von sechs bis sieben Monaten an. „Wir müssen jetzt abwarten, wie die OP gelaufen ist“, so Demadonna. Seine Hoffnung ist, dass Assefa im April 2027 am London-Marathon teilnehmen kann.

Die Läuferin postete am Sonntagabend ihn ihrer Instagram-Story ein Bild aus einer kleinen Privatmaschine. Zu sehen ist ein medizinischer Spezialschuh an ihrem rechten Fuß, der bei Achillessehnenverletzungen üblicherweise getragen wird. 

Verletzung stoppt Assefa auf dem Weg zum Weltrekord

Die nach Angaben des Leichtathletik-Weltverbands 29-Jährige war beim Marathon in Berlin am Sonntag auf Weltrekordkurs, ehe sie auf den letzten Kilometern von einer Verletzung gestoppt wurde und viele Sekunden verlor. Zunächst wurden bei Assefa Krämpfe angenommen.

„Ab Kilometer 31 fingen die Schmerzen an, ab dem 40. Kilometer wurden sie dann sehr stark. Es ist unglaublich, wie sie mit dieser Verletzung und diesen Schmerzen überhaupt weitergelaufen ist und das Rennen gewonnen hat“, sagte Demadonna den Sendern RTL/ntv und Sky.

Trotz Verletzung Streckenrekord

Die Olympia-Zweite von Paris und WM-Zweite von Tokio lief die prestigeträchtige Distanz von 42,195 Kilometern in 2:11:04 Stunden und erreichte trotz der Verletzungsprobleme einen Streckenrekord sowie die drittschnellste Marathon-Zeit bei den Frauen in der Geschichte. 

Den vor zwei Jahren in Chicago aufgestellten Weltrekord der Kenianerin Ruth Chepngetich (2:09:56 Stunden) verpasste die Äthiopierin aber. Chepngetich ist derzeit wegen eines positiven Dopingtests gesperrt.

dpa

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