Der "Hirsch" in Waldstetten eröffnet in Kürze: Das Team um Ursel Stütz und Simone Meyer setzt auf ein neues Raumkonzept und ein kulinarisches Angebot für verschiedene Geschmäcker.
Stand: 14.09.2026, 13:26 Uhr

Der "Hirsch" in Waldstetten eröffnet in Kürze: Das Team um Ursel Stütz und Simone Meyer setzt auf ein neues Raumkonzept und ein kulinarisches Angebot für verschiedene Geschmäcker.
Waldstetten. Das Warten hat ein Ende: Diese Woche öffnet der „Hirsch“ in der Waldstetter Hauptstraße. „Alle können’s kaum erwarten“, sagt Ursel Stütz. Immer wieder seien Waldstetter unvermittelt im Gastraum aufgetaucht, um zu schauen, was sich im ehemaligen „Rose 'n Stoi“ tut. Und das ist eine ganze Menge, seit nach der Baustellenparty im Februar die Umbauarbeiten begannen und Ursel Stütz und ihr Mann Martin die „Vesperstube“ im Eichhölzlesweg im Juni nach acht Jahren geschlossen haben.
Das neue Konzept und die Optik„Hier ist alles neu, außer den Fenstern“, sagt Simone Meyer. Sie hat viele Jahre im „Rose ’n Stoi“ gearbeitet, ist noch viel länger mit Ursel Stütz befreundet, gemeinsam mit ihren Ehemännern gehen sie das Projekt „Hirsch“ an.
Die Optik zeigt das neue Konzept für verschiedene Zielgruppen: Das Mobiliar der „Vesperstube“ aus hellem Holz ist in den „Hirsch“ umgezogen, es hat nun im Bereich links des Eingangs seinen Platz. Rechts davon hat das Mobiliar einen dunkleren Ton, ebenso die Theke samt Barhockern.

Der Plan: Alle Generationen sollen sich hier wohlfühlen. So rechnen die Gastgeberinnen damit, dass sich rund um die Bar jene Gäste einfinden, die Hintergrundmusik schätzen und sich hier etwa für Cocktails oder zum geselligen Zusammensein niederlassen. Die „Stube im Hirsch“ links des Eingangs ist eher für Gäste oder Stammtische gedacht, die sich zum Essen gemütlich unterhalten wollen, erklärt Ursel Stütz. Ein Raumtrenner soll je nach Bedarf für eine ruhigere Atmosphäre sorgen.

Glich die Gaststube vor Wochen fast einem Rohbau, sind nun die Wände frisch verputzt und gestrichen, unter anderem neue Lüftung und Akustikdecke eingebaut, Fliesen durch Vinyl in Holzoptik ersetzt. Viel Eigenleistung steckt drin, erzählen Ursel Stütz und Simone Meyer. Seit Anfang der Sommerferien arbeiten sie und ihre Männer „quasi Tag und Nacht“.
So startet der "Hirsch"Der Tag der offenen Tür am Samstag, 12. September, geht von 14 bis 20 Uhr. Ab Sonntag, 13. September läuft der Gaststättenbetrieb montags bis donnerstags ab 15 Uhr, samstags ab 17 Uhr, sonntags ab 10.30 Uhr. Die große Karte gilt donnerstags und freitags von 17 bis 20.30 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat von 11.30 bis 14 Uhr, ansonsten die Bistrokarte.Das günstigste Gericht auf der Bistro-Karte: Rettich mit Brot – 4,50 Euro; das teuerste: Flammkuchen mit Speck und Lauch – 11,50 Euro;
Das günstigste Gericht auf der großen Karte: Kutteln oder saure Nierle mit Brot – zehn Euro, das teuerste: Schnitzel mit Spätzle oder Pommes und Salat – 19,90 Euro.
Rauchen nur noch draußenDamit sich hier alle wohlfühlen, „haben wir Stammgäste nach ihrer Meinung gefragt“, sagt Ursel Stütz. Etwa, ob es schlimm sei, dass der „Hirsch“ kein Raucherlokal mehr ist. Ist es offenbar nicht. Umgekehrt haben Stammgäste sich etwa versichert, dass sie im „Hirsch“ ihre gewohnte Biersorte bekommen. Werden sie, verspricht Ursel Stütz.
Nach Pre-Opening mit geladenen Gästen am Mittwoch und Tag der offenen Tür für alle Interessierten am Samstag geht der „Hirsch“ am Sonntag in den Vollbetrieb, sieben Tage die Woche: Täglich gibt’s eine Bistro-Karte, unter anderem mit Pizzabriegeln, Flammkuchen und „Schwäpas“ – schwäbischen Tapas. Donnerstags und freitags gibt’s die große Karte wie in der „Vesperstube“, dann bekommen Gäste neben den kleinen Gerichten auch Schnitzel, Maultaschen, saure Nierle und als Spezialität des Hauses den „Saura Schwob": Backstein-Käs mit Schwarzwurst und weiteren herzhaften Zutaten. Das Ganze bei entsprechendem Wetter nicht nur drinnen, sondern auch im „Biergärtle“.

Ursel Stütz und Simone Meyer samt ihrer Männer sind zwar einerseits „fix und fertig“. Andererseits: „Wir haben ein tolles Team“, sagt Simone Meyer. Zu den fünf Leuten, die ihre Erfahrung aus der „Vesperstube“ mitbringen, kommen zehn Teilzeitkräfte. Ursel Stütz bringt auf den Punkt, was das „Hirsch“-Team trotz der harten Wochen antreibt: „Wir haben so Lust und können’s kaum erwarten.“
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