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Fünf alltägliche Waschfehler, die Ihre Kleidung und Maschine ruinieren

Дата публикации: 12-09-2026 04:00:00

Beim Wäschewaschen kann einiges schiefgehen. Falsche Temperaturen, zu viel Waschmittel und unnötige Zusatzprodukte können Kleidung und Maschine belasten.

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Die Handtücher riechen schon nach zwei Tagen komisch, das Lieblings-T-Shirt sieht nach dem fünften Waschen aus wie ein Putzlappen und beim Öffnen der Waschmaschine kommt einem ein Hauch von Keller entgegen. Meistens liegt das weder am Gerät noch am Waschmittel, sondern an ein paar Gewohnheiten, die sich über die Jahre eingeschlichen haben. Fünf davon kann man sofort vermeiden.

Fehler 1: Nicht nur bei 40 oder 60 Grad waschen

Nicht jede Wäsche muss bei hohen Temperaturen laufen. Normales Waschmittel kommt meist auch mit 30 Grad gut zurecht. Wer die Temperatur reduziert, kann zudem ordentlich Energie sparen: Von 40 auf 30 Grad sinkt der Verbrauch pro Waschgang um mehr als 35 Prozent. Die Verbraucherzentrale Hamburg rechnet beim Wechsel von 60 auf 40 Grad sogar mit einer Ersparnis von bis zu 45 Prozent.

Ihre Kleidung braucht nicht immer 40- oder 60-Grad-Wäschen. Ein niedrigerer Gang tut es auch.

Ihre Kleidung braucht nicht immer 40- oder 60-Grad-Wäschen. Ein niedrigerer Gang tut es auch.

© Imago

Eine besonders heiße Wäsche oder ein Kochwaschgang ist nur in bestimmten Fällen sinnvoll. Beispielsweise, wenn jemand krank ist oder ein geschwächtes Immunsystem hat.

Fehler 2: Immer nur bei 30 Grad waschen? Das kann Bakterien verursachen

Wer dagegen ausschließlich bei niedrigen Temperaturen wäscht, riskiert, dass sich in der Maschine Biofilme aus Bakterien bilden. Deshalb sollte die Waschmaschine einmal im Monat einen 60-Grad-Gang mit bleichmittelhaltigem Vollwaschmittel absolvieren.

Auch bei der Wäsche selbst sind höhere Temperaturen gelegentlich sinnvoll: Die Verbraucherzentrale Hamburg empfiehlt, Handtücher und Unterwäsche ab und zu bei 60 Grad zu waschen, idealerweise mit Vollwaschmittel. Laut Öko-Test gilt das auch für Bettwäsche. Ein weiterer Vorteil: Mit dem heißen Waschgang bekommt die Maschine gleichzeitig eine Art Grundreinigung.

Fehler 3: Waschmittel nicht nach Gefühl dosieren

Ein großzügiger Schuss Waschmittel nach dem Motto „Damit wird es richtig sauber“ bringt wenig. Zu viel davon landet letztlich im Abwasser oder hinterlässt Rückstände in der Wäsche. Für die richtige Dosierung sind vor allem drei Dinge entscheidend: die Menge der Wäsche, der Verschmutzungsgrad und die Wasserhärte.

Nicht jedes Waschmittel hat denselben Effekt auf die Wäsche.

Nicht jedes Waschmittel hat denselben Effekt auf die Wäsche.

© Martin Wagner/Imago

Ein weiterer Klassiker ist Vollwaschmittel für bunte Kleidung. Es enthält Bleichmittel und optische Aufheller. Laut Verbraucherzentrale NRW können Bleichmittel nicht nur Flecken, sondern auch Farben verblassen lassen. Für bunte Wäsche ist deshalb Colorwaschmittel die bessere Wahl. Und auch auf die Vorwäsche kann man bei modernen Waschmaschinen und Waschmitteln laut Öko-Test in den meisten Fällen verzichten.

Fehler 4: Weichspüler, Duftperlen und Hygienespüler am besten vermeiden

Weichspüler sorgen zwar für einen angenehmen Duft, hinterlassen aber vor allem Duftstoffe und andere Chemikalien in der Wäsche, die Haut und Umwelt belasten können. Auch separate Wäschedüfte, Spezialmittel für schwarze Kleidung und Farbfangtücher gehören laut Verbraucherschützern eher zu den überflüssigen Waschhelfern.

Weichspüler sind nicht unbedingt für die Fasern ihrer Wäsche geeignet.

Weichspüler sind nicht unbedingt für die Fasern ihrer Wäsche geeignet.

© Christin Klose

Bei Hygienespülern kommt hinzu: Die enthaltenen Desinfektionsmittel können Allergien auslösen. Auch Hersteller von Frottee- und Funktionstextilien raten von Weichspüler ab. Die Weichmacher legen sich um die Fasern und können dadurch beispielsweise dafür sorgen, dass Handtücher schlechter saugen.

Fehler 5: Nach dem Waschgang alle Türen sofort öffnen

Der letzte Fehler passiert, wenn die Wäsche längst auf der Leine hängt. Bleibt Feuchtigkeit in der Trommel eingeschlossen, können sich schmierige Beläge und Schimmel bilden und genau das sorgt häufig für muffigen Geruch. Öko-Test empfiehlt deshalb, die Tür so lange offen zu lassen, bis Trommel und Tür vollständig getrocknet sind. Bei weit geöffneter Tür sollte dafür etwa eine halbe Stunde ausreichen.

Auch das Waschmittelfach und die Rillen der Gummidichtung sollten regelmäßig trockengewischt werden. Dazu kommen ein gereinigtes Flusensieb und gelegentliches Entkalken der Maschine. Und ganz wichtig: Nasse Wäsche sollte nicht stundenlang in der Trommel liegen bleiben. Denn auch dort entsteht genau die Feuchtigkeit, die unangenehme Gerüche begünstigt.

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