Apple-Chef John Ternus will offenbar kräftig umbauen. Der iPhone-Konzern soll schneller neue Produkte bringen, Hierarchien abbauen und bei Siri, Vision Pro und KI sparen.
Der neue Chef des US-Technologiekonzerns Apple erwägt einem Medienbericht zufolge einen weitreichenden Umbau des iPhone-Herstellers. Ziel von John Ternus (51) sei es, den Fokus auf die Entwicklung zu schärfen, Produkte in kürzeren Abständen auf den Markt zu bringen und die Organisation schlanker aufzustellen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Zu den ersten Überlegungen gehöre eine Abkehr vom traditionellen Veröffentlichungszyklus im Frühjahr und Herbst. Zudem sollten Stellen im mittleren Management wegfallen, um die Distanz zwischen den Entwicklern und der Konzernspitze zu verringern. Eine Stellungnahme von Apple lag zunächst nicht vor.
Sparmaßnahmen eingeleitetTernus hatte Anfang September die Nachfolge des langjährigen Apple-Chefs Tim Cook (65) angetreten. Dem Bericht zufolge wurden Sparmaßnahmen in dem Konzern bereits in die Wege geleitet, während Ternus nach neuen Einnahmequellen sucht. So habe die Hardware-Sparte begonnen, Stellen im Projektmanagement abzubauen, wovon rund ein halbes Dutzend Direktoren betroffen sei.