Händler müssen ab 2027 eine digitale Bezahloption bereitstellen. Was das für Geschäfte bedeutet und welche Ausnahmen gelten.

picture alliance / CHROMORANGE | MICHAEL BIHLMAYER
Ab 2027 müssen Geschäfte und Restaurants neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten.
Unternehmen wählen ihr System selbst, müssen aber ein europäisches Verfahren akzeptieren – Zusatzgebühren sind verboten.
Gemeinnützige Vereine sind ausgenommen; die Regel soll auch Steuerhinterziehung und Geldwäsche eindämmen.
Ab 2027 führt Deutschland eine Pflicht für digitale Bezahlmöglichkeiten ein. Geschäfte und Restaurants müssen dann mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten – zusätzlich zu Bargeld. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat entsprechende Eckpunkte vorgelegt, die derzeit die Ministerien abstimmen.
Die Regel gilt für alle Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen direkt vor Ort verkaufen. „Wir wollen, dass Unternehmen überall dort, wo Waren und Dienstleistungen direkt vor Ort bezahlt werden, eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten“, so das Finanzministerium. Die Regierung setzt damit ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD um.
Lest auch

Das Ministerium will den Gesetzentwurf noch im laufenden Jahr ins Kabinett bringen. Die neuen Regeln greifen ab 2027.
Wahlfreiheit für Händler und KundenUnternehmen wählen ihr digitales Bezahlsystem selbst. Allerdings müssen sie mindestens ein europäisches Verfahren akzeptieren. Händler dürfen keine zusätzlichen Gebühren für Kunden verlangen, die digital bezahlen. Auch auf Umsatzgrenzen, ab denen die Pflicht greift, verzichtet der Entwurf.
Bargeld akzeptieren Geschäfte weiterhin. Die Regierung will Kunden freie Wahl zwischen den Zahlungsarten geben.
Lest auch

Nichtkommerzielle Organisationen trifft die Pflicht nicht. Dazu zählen etwa Amateursportvereine oder Wohltätigkeitsverbände. Das Ministerium prüft zudem, ob Härtefallregelungen erforderlich sind.
Kampf gegen FinanzkriminalitätDie Regierung begründet die Maßnahme auch mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Digitale Zahlungen dokumentieren Händler automatisch – sie sind damit besser nachvollziehbar als Bargeldtransaktionen.
bohy
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Цифровой рубль в бухгалтерии: как вести учет по правилам Минфина | 0 | 9.33 | 29-09-2026 |
| 2 | Действие указа об условиях оплаты российского газа продлено до 1 апреля 2027 года | 0 | 10.86 | 28-09-2026 |
| 3 | 2027 wird teuer: Diese Änderungen treffen nächstes Jahr Ihre Geldbörse | 0 | 15.43 | 10-09-2026 |
| 4 | Шесть потребительских трендов, которые будут определять рынок в 2027 году | 0 | 12.9 | 28-09-2026 |
| 5 | Обращение цифровых валют в РФ: закон опубликован | 0 | 11.52 | 05-08-2026 |
| 6 | В России с 2027 года упростят оформление некоторых региональных пособий | 0 | 13.45 | 26-09-2026 |
| 7 | В Госдуму внесли законопроект об отмене госпошлины за регистрацию брака | 0 | 18.14 | 28-09-2026 |
| 8 | Bis zu 102 Euro mehr im Monat: Gutverdienende drohen 2027 höhere Sozialabgaben | 0 | 15 | 21-09-2026 |
| 9 | Информировать о кредитах будут по-новому | 0 | 13.56 | 26-09-2026 |