Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Smart Glasses im Visier: Wo jetzt erste Verbote kommen

Дата публикации: 26-09-2026 07:00:00

Smart Glasses können Fotos und Videos deutlich unauffälliger aufnehmen als Smartphones. Während erste Schwimmbäder und Verkehrsbetriebe über Nutzungsverbote nachdenken, hält die Bundesnetzagentur ein generelles Produktverbot derzeit nicht für möglich.

Основное содержимое страницы с новостью.

Smart Glasses geraten wegen möglicher heimlicher Foto- und Video­aufnahmen zunehmend in die Kritik. Die mit Kamera und Mikrofon ausge­stat­teten Brillen unter­scheiden sich äußerlich oft kaum von gewöhn­lichen Seh- oder Sonnen­brillen. Dadurch können andere Menschen Aufnahmen deutlich schwerer erkennen als etwa bei einem hoch­gehal­tenen Smartphone.

Wie verbreitet das heimliche Filmen mit solchen Brillen tatsächlich ist, lässt sich bislang kaum beziffern. In Kölner Freibädern gab es bereits Verdachts­fälle. Die Bäder­allianz Deutschland sieht das Thema deshalb durchaus als relevant an, weist aber zugleich darauf hin, dass unerlaubte Aufnahmen mit klassischen Smartphones derzeit das größere Problem seien.

Auch der Hamburger Daten­schutz­beauf­tragte Thomas Fuchs geht bislang nicht von massen­haftem Missbrauch durch Smart Glasses aus. Mit zunehmender Verbreitung der Geräte könne das Problem jedoch wachsen. Der SWR hat bei Recherchen zu heimlichen Aufnahmen mit Smart Glasses nach eigenen Angaben Gemein­schaften in sozialen Netzwerken und Onlineforen gefunden, in denen Nutzer Tipps zum unbemerkten Filmen von Frauen austauschen – auch in intimen Situationen.

Kleine LED soll vor laufender Aufnahme warnen

Frau mit Smart Glasses im Vordergrund; im Hintergrund ein Schwimmbad und eine U-Bahn. Daneben stehen Verbotsschilder für Smart Glasses in Bad und Nahverkehr. Große Schlagzeile: "Smart Glasses im Visier - Erste Verbote kommen". Unten Symbole für heimliche Aufnahmen, Verbote und Ausnahmen. Bild: Erstellt mit KI Viele Smart Glasses zeigen eine laufende Aufnahme durch eine Leuchte an der Vorderseite an. Bei Brillen von Meta werden nach Angaben des Herstellers Hinweis- und Aufnahme-LEDs bei Fotos und Videos aktiviert. Meta erklärt zudem, dass eine Aufnahme verhindert werde, wenn das Licht verdeckt ist. Kritiker bezweifeln allerdings, dass das Signal bei hellem Tageslicht oder aus größerer Entfernung zuverlässig wahr­genommen wird.

Genau darin sehen Daten­schützer einen wesent­lichen Unterschied zum Smartphone: Wer mit dem Handy filmt, muss das Gerät in der Regel sichtbar ausrichten. Eine Datenbrille kann dagegen getragen werden, ohne dass für Außen­stehende sofort erkennbar ist, ob gerade eine Aufnahme läuft. Der Hambur­gische Beauftragte für Datenschutz und Infor­mati­onsfrei­heit warnt ausdrück­lich davor, dass Geräte wie Smart Glasses unbemerkte Aufnahmen noch unauf­fälliger ermöglichen.

Erste Bäder planen oder verhängen Verbote

Mehrere öffentliche Schwimm­bäder reagieren bereits auf die Technik. In Baden-Württemberg und Potsdam sollen Smart Glasses ausdrück­lich verboten werden. Andere Betreiber verweisen darauf, dass Foto- und Video­aufnahmen durch bestehende Bade­ordnungen ohnehin untersagt sind. Teilweise werden Beschäf­tigte zusätzlich darin geschult, entspre­chende Brillen zu erkennen.

Auch Hamburg plant Einschrän­kungen. Neben städtischen Bädern sollen Smart Glasses nach den bisherigen Plänen auch in Bussen und Bahnen nicht genutzt werden dürfen. SPD und Grüne wollen zudem eine Regulierung auf Bundesebene erreichen. Über die geplanten Verbote in Hamburger Bädern und im öffent­lichen Nahverkehr berichtete Anfang September der NDR.

Die Orga­nisa­tion HateAid geht noch weiter und versucht, den Verkauf entspre­chender Brillen in Deutschland zu stoppen. Sie hat Straf­anzeigen gegen Verant­wort­liche von Meta, Ray-Ban, Oakley sowie mehreren Handels- und Opti­kerketten gestellt. Nach Auffassung der Orga­nisa­tion verstößt der Vertrieb bestimmter Smart Glasses gegen das Tele­kommu­nika­tion-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz. HateAid fordert außerdem strengere Vorgaben für die Geräte.

Generelles Produkt­verbot gilt als unwahr­schein­lich

Ein voll­stän­diges Verbot der Produkt­kate­gorie Smart Glasses ist nach Angaben der Bundes­netz­agentur nicht vorgesehen. Rechtlich könne ein Gerät nur dann verboten werden, wenn es besonders für die heimliche Aufnahme von Bild oder Ton bestimmt sei. Bei den bislang geprüften Modellen seien diese Voraus­setzungen nicht erfüllt. Grund­sätz­lich weist die Bundes­netz­agentur bei vernetzten Produkten mit Kamera und Mikrofon darauf hin, dass für Betroffene erkennbar sein muss, wenn Bild- oder Tonauf­nahmen stattfinden.

Daten­schützer Fuchs hält deshalb eher weitere Nutzungs­verbote an besonders sensiblen Orten für wahr­schein­lich. Dazu gehören beispiels­weise Schwimm­bäder, in denen Menschen mit wenig Kleidung besonders exponiert sind. Zugleich plädiert er dafür, Hersteller stärker in die Pflicht zu nehmen und laufende Aufnahmen für Außen­stehende deutlicher erkennbar zu machen.

Unabhängig von einem speziellen Verbot der Brillen können heimliche Aufnahmen und deren Weiter­verbrei­tung bereits heute rechts­widrig sein. Auch die Hamburger Daten­schutz­behörde betont, dass es grund­sätz­lich nicht erlaubt ist, andere Menschen gezielt ohne ihre Zustimmung zu foto­grafieren oder zu filmen und entspre­chende Aufnahmen ins Internet zu stellen.

Ausnahmen für Menschen mit Assis­tenz­bedarf

Pauschale Nutzungs­verbote können allerdings ebenfalls Probleme verursachen. Smart Glasses bieten Funktionen, die Menschen mit Behin­derungen im Alltag unter­stützen können. Dazu gehören beispiels­weise Orien­tierungs­hilfen oder Live-Über­setzungen. Nach Einschät­zung von Daten­schüt­zern müssten Verbote deshalb entspre­chende Ausnahmen für Menschen mit berech­tigtem Assis­tenz­bedarf vorsehen.

Meta verweist darauf, dass seine Daten­brillen bereits 2022 von der Bundes­netz­agentur geprüft worden seien. Nach Angaben des Unter­nehmens sind die in Europa angebotenen Modelle mit Daten­schutz­vorkeh­rungen ausge­stattet. Meta erläutert auf einer Infor­mati­onsseite zu Datenschutz und verant­wortungs­voller Nutzung seiner AI Glasses, dass LEDs bei Foto- und Video­aufnahmen aktiviert werden und Aufnahmen verhindert werden sollen, wenn das Hinweis­licht verdeckt ist. Auch Hersteller Rokid weist nach Angaben in der dpa-Meldung durch ein Leucht­signal auf Aufnahmen hin und fordert Nutzer dazu auf, andere Menschen beim Filmen zu informieren.

FRITZ!OS 8.50 soll Vorteile für Anwendungen mit sich bringen, bei denen es auf Daten­über­tragungen in Echtzeit ankommt.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Haulvean Smart Glasses: las gafas inteligentes que permiten grabar, traducir y llamar sin sacar el móvil013.4123-09-2026
2From art to family, why is it so difficult simply to witness something without reaching for our phones to photograph it?07.3525-09-2026
3DFMG-Masten stopfen Funklöcher: Mobilfunk wird weiter ausgebaut01225-09-2026
4Big Brother Awards: Negativpreise für Digital-Omnibus, Steuer-ID & Smart Glasses020.425-09-2026
5В МВД посоветовали петербуржцам использовать генераторы кодов вместо СМС08.0327-09-2026
6Zuckerberg takes a swing at Vision Pro with $1,299 glasses015.2826-09-2026
7Samsung Galaxy Watch Ultra 2: Das Flaggschiff im Test012.7326-09-2026
8Satsar 40 miljoner 019.0917-09-2026
9מודל פרץ מגבלות - OpenAI עצרה את האימונים09.327-09-2026
10"Der Schlüssel sind die Metadaten"014.0825-09-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.01. Источник: www.teltarif.de.