Verbraucher müssen beim Einkauf im Discounter wieder tiefer in die Tasche greifen. Nach einer Phase sinkender Preise wird Butter bei Aldi nun erneut teurer.
Verbraucher müssen beim Einkauf im Discounter wieder tiefer in die Tasche greifen. Nach einer Phase sinkender Preise wird Butter bei Aldi nun erneut teurer.
Aldi-Kunden müssen sich auf höhere Preise im Kühlregal einstellen. Bei Aldi Nord und Aldi Süd kostet das 250-Gramm-Paket der Eigenmarke Milsani inzwischen wieder 1,19 Euro statt zuvor 1,05 Euro. Das berichtet die „Lebensmittel Zeitung“. Auch andere Sorten wie Streichfein und Weidebutter sind von der Preiserhöhung betroffen.
Damit machen die Discounter eine Preissenkung aus dem Frühjahr teilweise wieder rückgängig. Für Kunden bedeutet das: Das gleiche Butterpaket kostet nun 14 Cent mehr als noch vor wenigen Monaten.
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Grund für die höheren Preise sind Veränderungen auf dem Milchmarkt. Laut „Lebensmittel Zeitung“ sind unter anderem die gestiegenen Rahmpreise und ein geringerer Fettgehalt der Rohmilch ausschlaggebend.
Aldi Nord und Aldi Süd bestätigten dem Bericht zufolge, dass sie auf die gestiegenen Kosten für die benötigten Rohstoffe reagieren. Dem aktuellen Preisanstieg war zudem ein monatelanger Preiskampf mit Konkurrent Lidl vorausgegangen.
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Gerade bei Eigenmarken lohnt sich für Verbraucher ein Blick auf die Preise verschiedener Händler. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass sich vergleichbare Lebensmittel zwischen Supermärkten und Discountern teilweise erheblich im Preis unterscheiden können.
In einem Marktcheck wurden bei einzelnen Produkten Unterschiede von bis zu 400 Prozent festgestellt. Auch Discounter waren dabei nicht grundsätzlich die günstigste Wahl, unter anderem bei Butter.
Für den Einkauf bedeutet das: Wer bei Butter und anderen Grundnahrungsmitteln sparen möchte, sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass die Eigenmarke beim Discounter den niedrigsten Preis bietet. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, insbesondere die Grundpreise pro Kilogramm miteinander zu vergleichen.
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