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Auch neue Pillenpläne bei Novo Nordisk beruhigen Investoren nicht

Дата публикации: 21-09-2026 11:51:00

Novo Nordisk will bis 2030 mehr als fünf Blockbuster liefern und setzt stark auf Abnehm-Tabletten. Die Anleger bleiben dennoch skeptisch, die Aktie verliert am Montag rund 5 Prozent. Analysten zweifeln an der Preismacht.

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Novo Nordisk will bis 2030 mehr als fünf Blockbuster liefern und setzt stark auf Abnehm-Tabletten. Die Anleger bleiben dennoch skeptisch, die Aktie verliert am Montag rund 5 Prozent. Analysten zweifeln an der Preismacht.

Die Aktie von Novo Nordisk startet am Montag mit einem Kursverlust von 5 Prozent in die Woche. Der Kapitalmarkttag in London hat die Anleger nicht überzeugt, zeitweise ging es für die Aktie sogar um bis zu 9 Prozent bergab.

Analysten stellten die Preissetzungsmacht und die Übernahmestrategie des dänischen Konzerns infrage, während die Patente auf den Abnehmwirkstoff Semaglutid in den frühen 2030er Jahren auslaufen.

Konzernchef Mike Doustdar hielt dagegen. Bis 2030 will Novo mehr als fünf Blockbuster auf den Markt bringen, für 2035 stellt er Pipeline-Umsätze von über 150 Milliarden Dänischen Kronen in Aussicht, umgerechnet rund 23 Milliarden US-Dollar. Semaglutid steckt in den Präparaten Wegovy und Ozempic.

Für die Nachfolger zeigte das Management einen mehrjährigen Fahrplan. Anfang kommenden Jahres soll die Kombination CagriSema starten. 2028 folgen Cagrilintide als eigenständiges Mittel und hochdosiertes CagriSema, danach steht Zenagamtide an. Bis 2030 will Novo weltweit mehr als 60 Millionen Patienten erreichen.

Große Hoffnungen ruhen auf Tabletten

Die Produktion von Tabletten zum Gewichtsverlust soll bis Ende des Jahrzehnts verzehnfacht werden, damit 15 Millionen Patienten mit oralen Adipositas-Therapien versorgt werden können. Bis Jahresende sollen mindestens fünf orale Wirkstoffe in klinischen Studien stehen. Die Wegovy-Pille kommt in den USA bereits auf Rekordwerte von 7 Millionen Verschreibungen, rund 90 Prozent davon laufen über den direkten Selbstzahlerweg.

Der Druck bleibt hoch. Seit dem Höchststand hat die Aktie mehr als 70 Prozent verloren, während der US-Rivale Eli Lilly kräftig zulegte. Laut LSEG-Daten dürfte Lillys Zepbound in diesem Jahr mehr als 7 Milliarden US-Dollar mehr umsetzen als Wegovy. 

Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

Von wallstreetONLINE Redaktion

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