Die Gewerkschaft begründet die Forderung für die 3,7 Millionen Beschäftigten auch mit der besseren Konjunkturprognose. Das Infragestellen der 35-Stunden-Woche sei eine „Kriegserklärung“.

Christiane Benner: Die IG-Metall-Vorsitzende hält ein Plus von fünf Prozent für „moderat“. Foto: Moritz Frankenberg/dpa
Berlin. Die IG Metall fordert für die im Oktober anlaufende Tarifrunde für die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der größten Industriebranche fünf Prozent mehr Lohn, einen Zuschlag für untere Lohngruppen und die Sicherung der Beschäftigung. Fünf Prozent mehr bei zwölf Monaten Laufzeit seien angesichts der Inflation durchaus „moderat“, sagte Gewerkschaftschefin Christiane Benner am Mittwoch bei der Vorstellung. Allein drei Prozent seien nötig, um die gestiegenen Preise auszugleichen.
Daneben verwies Benner zur Begründung der Forderung auf die zuletzt deutlich aufgehellten Konjunkturaussichten. Da brauche es nicht nur einen Inflationsausgleich, sondern auch mehr Kaufkraft, um den Aufschwung zu stützen.
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