Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Porsche AG: E-Bike-Geschäft wird eingestellt. Auch die Töchter Cellforce und Cetitec schließen.

Дата публикации: 11-05-2026 05:38:00

Um die desolate Lage zu verbessern, trennt sich Porsche von Randbereichen. Das Geschäft mit E-Bikes wird eingestellt, 350 Jobs gehen verloren. Dabei hatte Porsche große Fahrrad-Ambitionen. Der Autobauer schließt zudem zwei weitere kleine Töchter.

Основное содержимое страницы с новостью.

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche zieht bei drei seiner Tochterfirmen die Reißleine und ​streicht insgesamt rund 500 Arbeitsplätze in Deutschland und Kroatien. Etwa 350 der Jobs gehen dabei in dem mit viel Energie gestarteten E-Bike-Geschäft verloren. Erst gab der Autobauer die Entwicklung Porsche-gebrandeter E-Bikes auf. Jetzt zieht der Konzern auch bei der Porsche E-Bike Performance GmbH den Stecker, die besonders starke E-Bike-Antriebssysteme entwickeln und vertreiben sollte.

Porsche muss sich laut Vorstandschef Michael Leiters (54) wieder auf das Kerngeschäft fokussieren. Das sei die unabdingbare Grundlage für eine erfolgreiche strategische Neuausrichtung. „Das zwingt uns zu schmerzhaften Einschnitten – auch bei unseren Tochtergesellschaften“, erklärte Leiters am Freitag  laut MItteilung. Demnach sollen ebenso die Batterietochter Cellforce (Kirchentellinsfurt) sowie die Softwaretochter Cetitec (Pforzheim und Kroatien) nicht weitergeführt werden. Hier fallen insgesamt etwa 140 Stellen weg.

Sprung von Auto- in die Fahrradwelt ist kein Selbstgänger

Porsche ist nicht das erste Unternehmen der Automobilbranche, das mit dem Fahrradboom während der Coronapandemie große Hoffnungen auf den wachsenden E-Bike-Markt setzte, dann im Zuge übervoller Lager und fallender Nachfrage aber wieder aufgeben musste. So war der Autozulieferer ZF bereits 2018 mit hohen Erwartungen in den E-Bike-Markt gestartet, wollte in den Folgejahren mit neuen Motoren Bosch und Shimano Konkurrenz machen. Anfang dieses Jahres aber erklärte ZF, nach dem Verlust eines Schlüsselkunden sich aus dem Markt mit elektrischen Antrieben für Fahrräder zurückzuziehen.

Unternehmen der Automobilbranche tun sich beim Einstieg in die Fahrradbranche oft schwerer als gedacht. Trotz großer Budgets und technischem Know-how ist der Transfer in die Zweiradwelt kein Selbstgänger. So unterscheiden sich die Zyklen und Anforderungen der Bike-Branche deutlich vom Automobilbau. Mit Bosch und Shimano haben es die E-Bike-Novizen aus der Autowelt zudem mit etablierten Playern zu tun.

Porsche kaufte sich das E-Bike-Know-how zusammen

Nun stellt auch Porsche sein E-Bike-Geschäft ein. In Ottobrunn und Zagreb verlieren ‌rund 350 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Die Produktion eigener E-Bike-Akkus in der kroatischen Stadt sollte Anfang dieses Jahres zeitgleich mit der Markteinführung des ersten Porsche-E-Bike-Antriebssystems anlaufen.

Der Einstieg von Porsche ins E-Bike-Geschäft zeichnete sich Ende 2021 zunächst mit der Übernahme der E-Bike-Tochter Greyp  des kroatischen Elektroautoherstellers Rimac ab. Im Juni 2022 schluckte Porsche dann Fazua , einen jungen deutschen Hersteller für E-Bike-Antriebssysteme.

Wenig später gründete Porsche mit der niederländischen Gesellschaft Ponooc Investment, eine Tochter des niederländischen Fahrradkonzerns Pon, gleich zwei Joint Ventures : Die Porsche E-Bike Performance GmbH in Ottobrunn bei München sollte elektrische Antriebssysteme für Fahrräder entwickeln. Die P2 E-Bike GmbH mit Sitz in Stuttgart sollte diese Systeme einsetzen, um ab 2025 dann eine neue Generation von Porsche-E-Bikes auf den Markt zu bringen. Die elektrischen Antriebssysteme sollten sowohl in Porsche-E-Bikes zum Einsatz kommen als auch in Produkten anderer Marken.

Experten äußerten früh Zweifel

Bereits seinerzeit äußerten Experten Zweifel, ob mit der Schaffung einer weiteren E-Bike-Marke der schlingernden Branche wirklich gedient sei. So warfen Analysten des Fahrradmarktes die Frage auf, ob es für einen Hersteller von Antriebssystemen sinnvoll sei, sich direkt als E-Bike-Marke zu engagieren. In der Regel sind andere Erstausrüster und E-Bike-Marken nicht bereit, Komponenten von Unternehmen zu beziehen, die auch komplette E-Bikes und Fahrräder liefern.

Porsche ließ sich davon nicht beirren: „Wir sehen für Porsche im E-Bike-Segment großes Potenzial. Deshalb bauen wir unsere Aktivitäten in diesem Bereich konsequent aus“, erklärte im August 2022  Lutz Meschke (60), seinerzeit stellvertretender Vorstandschef der Porsche AG. Meschke schied 2025 bei Porsche aus und ist heute als Vermögensverwalter tätig.

Mehr zum Thema

  • 1 Min

  • 1 Min

  • 3 Min

  • 16 Min

Ende 2025 stellte Porsche die E-Bike-Entwicklung ein

Ende vergangenen Jahres zeichnete sich das Aus für Porsches ambitioniertes E-Bike-Projekt ab. So erklärten Porsche und Pon, die Entwicklung von E-Bikes der Marke Porsche im Rahmen des Joint Ventures einzustellen, ohne dass auch nur ein Produkt auf den Markt gebracht oder der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wie genau es mit der Partnerschaft weitergehen sollte, blieb seinerzeit offen.

Seit dem Coronaboom leidet die Fahrradwirtschaft nicht nur in Deutschland unter rückläufigen Verkäufen. Zwischen 2020 und 2025 sank die Zahl der verkauften Räder von 5,0 Millionen auf 3,8 Millionen . Dabei fiel der Absatz von E-Bikes weniger stark als der von Fahrrädern ohne elektrische Unterstützung.

Porsche in schweren Fahrwassern

Aus Porsche, früher erfolgsverwöhnt und Gewinnperle der Konzernmutter Volkswagen, ist im Laufe des Jahres 2025 ein Unternehmen im Krisenmodus geworden.  Das Konzernergebnis betrug nur noch 310 Millionen Euro – und damit gut 91 Prozent weniger als im bereits schwächeren Jahr 2024. Ein Ende ist aktuell nicht in Sicht: Auch im ersten Quartal sackte der Gewinn um fast ein Viertel ab.

Ursachen für die schwierige Lage gibt es viele: Die Geschäfte in China stocken deutlich, die US-Zollpolitik kostete Hunderte Millionen Euro, und die E-Modelle von Porsche finden deutlich weniger Anklang als erwartet. Allein der Schwenk bei den Elektro-Zielen von Ex-Porsche-Chef Oliver Blume (57) kostete Porsche rund 2,4 Milliarden Euro. Die Cellforce-Abwicklung belastete bereits 2025 mit rund 700 Millionen Euro. In diesem Jahr rechnet das Management mit Kosten in Höhe von 900 Millionen Euro für den Unternehmensumbau.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Porsche schließt mehrere Autohäuser in China011.8204-07-2026
2Porsche: Stellenabbau kostet VW-Tochter Hunderte Millionen Euro015.8929-07-2026
3Bild: Porsche сократит ещё 5 тысяч рабочих мест в ближайшие годы08.627-07-2026
4Krise in der Autoindustrie: Porsche streicht weitere 5.000 Stellen013.1127-07-2026
5Autobauer: Porsche baut weitere 5000 Stellen in Deutschland ab014.5227-07-2026
6Porsche: Jede dritte deutsche Stelle fällt weg08.6727-07-2026
7Porsche to cut another 5,000 jobs in Germany017.5528-07-2026
8VW-Tochter: „Sportwagenschmiede 35“: Porsche baut um – und streicht tausende Jobs013.8827-07-2026
9Porsche Shutters Chinese Dealers Over Slow Sales And Lost Profit-2302-07-2026

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 15.12. Источник: www.manager-magazin.de.