Je höher der Posten, desto größer die Erwartung an KI-Kompetenz. Ein Top-Headhunter verrät exklusiv, mit welchen Fragen er sie prüft – und wann er Bewerber sofort aussortiert.
Düsseldorf. Künstliche Intelligenz (KI) und eine mies laufende Wirtschaft – Unternehmen stellen nicht nur weniger ein, sie bauen auch Stellen ab. Betroffen sind längst nicht mehr nur Sachbearbeiter. Selbst Führungskräfte sind vor KI nicht mehr sicher. 2025 gab es laut Bundesagentur für Arbeit 14,3 Prozent mehr arbeitslose Führungskräfte als im Jahr zuvor.
Denn KI kann schon heute Teile der Führungsaufgaben übernehmen: Ressourcenplanung, Kalkulation, Kostenkontrolle. Das Jobprofil Führungskraft lasse sich zu 67 Prozent durch Algorithmen ersetzen, errechnete der „Job-Futuromat“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Besonders gefährdet: das mittlere Management.
Wer heute nach oben will, muss sich also mehr denn je beweisen. Genau hier trennt der Headhunter Bernhard Stieger geeignete Kandidaten von denen, die es nicht weiter nach oben schaffen. Mit wenigen Fragen, die er dem Handelsblatt exklusiv zur Verfügung stellt.
Was hätten Sie auf seine Fragen geantwortet? Und hätten Sie damit noch Chancen auf eine Führungsposition?