In der Nacht zum Mittwoch treffen russische Raketen das Zentrallager von Liqui Moly in Kiew. Das Depot der deutschen Firma in der Ukraine brennt komplett nieder.
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Donnerstag, 06.08.2026, 12:05
In der Nacht zum Mittwoch treffen russische Raketen das Zentrallager von Liqui Moly in Kiew. Das Depot der deutschen Firma in der Ukraine brennt komplett nieder.
Ein Frachter einer deutschen Reederei ist vor Odessa im schwarzen Meer von russischen Drohnen attackeirt worden. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Demnach wurde das Schiff mehrfach getroffen. Die Crew wurde evakuiert, es gibt offenbar keine Verletzten. Das Schiff sei durch den Angriff manövrierunfähig.
In der Ukraine ist das Zentrallager des deutschen Schmierstoffproduzenten Liqui Moly nach einem russischen Raketentreffer komplett niedergebrannt. Das gab das Unternehmen auf Facebook bekannt. Der Angriff nahe Kiew ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch.
„Das Wichtigste ist, dass unsere Mitarbeiter in Sicherheit sind und niemand verletzt wurde“, schreibt das Unternehmen weiter. Das durch den Einschlag ausgelöste Feuer vernichtete tonnenweise dort gelagerte Waren. Liqui Moly betonte aber, Russland sei „nicht in der Lage, unser Team, unseren Ruf und unseren Glauben an die Ukraine zu zerstören“. Man arbeite bereits an neuen Lieferketten und der Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs.
Russland will in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine schlagkräftiger werden durch eine Bündelung der Logistiktruppen und anderer Einheiten im Unterstützungsbereich. Kremlchef Wladimir Putin gab die neue Struktur bei einem Treffen mit der Militärführung bekannt und ernannte Waleri Solodschuk zum Chef dieser rückwärtigen Dienste. Künftig sollten alle diese Dienste im Hinterland „in einer Hand“ liegen, sagte Putin nach Kremlangaben. Unter den aktuellen Bedingungen sei das eine „Kampfaufgabe“.
Der Präsident erklärte auch, dass Russland seine Streitkräfte ausgehend von den Kriegserfahrungen und Erfordernissen an der Front neu strukturiere. Es handele sich um eine „Vervollkommnung der Strukturen des Verteidigungsministeriums“. Zuletzt hatte er auch die Sollstärke der russischen Streitkräfte um 25.000 auf 2,426 Millionen erhöht, darunter 1,535 Millionen Soldaten.
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